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Anspruchsvolle Pfade in OmanOman / WandernReise Nr. 3092 Zerklüftete Felslandschaften, schmale Eselspfade und Täler mit steil aufragenden Felswänden. Hier bewegen Sie sich in den nächsten Tagen! In Oman gibt es kaum begangene Wege, die auf Sie warten. Sie erleben grüne Oasen, wandern durch kleine Dörfer und besteigen den höchsten Berg, den Jebel Shams. Die teilweise langen Wanderungen erfordern unbedingt Trittsicherheit und Ausdauer. Unterwegs erleben Sie fantastische landschaftliche Gegensätze. Im Wadi Bani Khalid gibt es Stellen mit natürlichen Pools - diese durchschwimmen Sie, um weiter zu kommen. Ein Highlight für erfahrene Wanderer ist die Überschreitung des östlichen Hajar-Gebirges vom Wadi Bani Khalid ins Wadi Tiwi.
Tourenverlauf: 1. Tag Anreise Flug mit Oman Air von München direkt nach Muscat (Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze kostenlos). 2. Tag Ankunft in Muscat - Nizwa Am Morgen landen wir in Muscat und werden am Flughafen abgeholt. Anschließend fahren wir auf guter Teerstraße über die Sumail Gap, den niedrigsten Straßenübergang im Hajargebirge, ins Landesinnere nach Nizwa. Der Nachmittag steht uns in Nizwa zur Verfügung. Wir genießen die Wärme, vielleicht schwimmen wir eine Runde im Pool und kommen erstmal an. Am späten Nachmittag öffnen auch wieder die kleinen Läden im Souq und laden zu einem Streifzug ein. Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 130km; Übernachtung im Hotel 3. Tag Wadi Muaedyn - Jebel-Akhdar-Plateau Wir frühstücken und besuchen danach den quirligen Markt sowie das Fort der alten Hauptstadt Nizwa. Schließlich fahren wir nach Birkat Al Mawz. Nach der Besichtigung der Überreste der alten Stadt fahren wir noch ein kurzes Stück weiter zur Ortschaft Muaedyn, am unteren Ende des gleichnamigen Wadis gelegen. Von hier folgen wir einem Eselspfad bis nach Masirat Ar Ruwajhi. Nach dieser Wanderung bringt uns das Begleitfahrzeug auf das Jebel-Akhdar-Plateau. Auf der kurzen Fahrt bieten sich Tiefblicke und schöne Ausblicke auf Terrassengärten: Granatapfel-, Mandel- und Zitonenbäume gedeihen hier, aber auch Rosenbüsche, aus deren ätherischem Öl das kostbare Rosenwasser gewonnen wird. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 30km; Aufstieg: 350m; Zelt [FMA] 4. Tag Ruus - Ras Al Mukhaybiah - Qiut Die Fahrt nach Ruus ist nur kurz, hier beginnt die Wanderung. Wir folgen dem Hauptkamm des westlichen Hajar-Gebirges bis zum 'Black Top' (2.450 m), einem Gipfel mit auffällig schwarzem Gestein. Von hier steigen wir zum kleinen Bergdorf Qiut ab. Vom Zeltplatz haben wir eine herrliche Aussicht auf die Orte Al Hamra und Tanuf. Gehzeit: 8h; Fahrzeit: 0,5h; Fahrstrecke: 15km; Aufstieg: 700m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA] 5. Tag Sharaf Al Alamayn - Misfat Al Abriyeen Vom Zeltplatz geht es weiter entlang des Hauptkammes zum Sharaf Al Alamayn, dem höchst-gelegenen Straßenübergang im westlichen Hajar-Gebirge, und dann zum Abzweig des alten Eselspfades von Misfat Al Abriyeen nach Ballad Seet. Über den markierten Weg steigen wir nach Misfat ab und übernachten dort in einem originalgetreu renovierten Haus (Mehrbettzimmer). Bei schönem Wetter genießen wir das Abendessen auf der Dachterrasse mit Panoramablick. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 1100m; einfaches Wohnhaus im Dorf (Duschmöglichkeit) [FMA] 6. Tag Al Hamra - Ghul - Wadi Nakhar - Jebel-Shams-Plateau Wir fahren nach Al Hamra und besuchen das Bait-Al-Jabal-Museum. In diesem alten Lehmhaus bekommen wir einen guten Einblick in die einstige Lebensweise. Bei Ghul, am Eingang des Grand Canyon des Oman, machen wir einen lohnenden Fotostopp, bevor wir in die Schlucht hineinfahren. Das Dorf Nakhar ist eines der Zentren für Teppichweberei; wir können den Handwerkern über die Schulter schauen und natürlich auch eines der Stücke erwerben. Schließlich fahren wir auf einer steilen und kurvigen Straße auf das Jebel-Shams-Plateau hinauf. Hier oben übernachten wir. Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 50km; Hotel [FA] 7. Tag Jebel Shams Mit dem ersten Tageslicht brechen wir auf! Zunächst überqueren wir das Plateau, um dann, immer entlang dem Wadi Nakhar, auf die Scharte zwischen dem Nord- und dem Südgipfel zu gelangen. Der Blick ins Wadi Sathan ist beeindruckend. Mit Glück reicht die Sicht sogar bis zum Golf von Oman. Es sind nur noch wenige Höhenmeter zu überwinden, aber die Strecke zieht sich und ist immer wieder von kleineren Auf- und Gegenabstiegen geprägt. Nach dieser anstrengenden Etappe stehen wir am Südgipfel. Nach einer ausgiebigen Rast gehen wir über den Nordgipfel zurück zum Hotel. Gehzeit: 10h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Hotel [FA] 8. Tag Sint - K'Saw - Wadi Dahm - Bienenkorbgräber - Bahla Wir fahren wieder ins Wadi Ghul und über zwei Pässe in den Talkessel von Sint. Von hier wandern wir zum Bergdorf K'Saw. Anschließend fahren wir ins Wadi Al Ayn. Im Wadi Dham können wir nach einem kurzen Spaziergang ein erfrischendes Bad in einem kristallklaren See nehmen. Zurück im Wadi Al Ayn besichtigen wir die 5.000 Jahre alten Bienenkorbgräber (UNESCO-Weltkulturerbe), bevor wir in Bahla von einem Aussichtspunkt aus den Blick über die Oase und das Fort (UNESCO-Weltkulturerbe) genießen. Das Fort kann man leider nicht betreten - der Blick von außen muss genügen. Wir fahren noch ein kurzes Stück und schlagen die Zelte am Fuß des Forts Al Jabreen auf. Gehzeit: 3,5h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 135km; Aufstieg: 250m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA] 9. Tag Al Jabreen - Mansfah - Wahiba Sands Heute besichtigen wir das prächtige Al Jabreen Castle, den Wohnpalast der einst mächtigen Imame. Bevor wir in die Wahiba Sands fahren, besuchen wir noch Mansfah, die Ruinen der Altstadt von Ibra. Schließlich lassen wir etwas Luft aus den Autoreifen, biegen auf eine Wüstenpiste ab und fahren hinein in die Wahiba Sands. Am späten Nachmittag wandern wir ein Stück in Richtung unseres Camps. Beduinenzelte und ein schönes Abendessen erwarten uns hier. Gehzeit: 2,5h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 260km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Beduinencamp mit Dusche [FA] 10. Tag Schwimmtrekking im Wadi Bani Khalid Welch Gegensatz zur Wüste! Wir fahren ins Wadi Bani Khalid und biegen dort in den Unterlauf ab. Mit unserem örtlichen Guide schwimmen wir durch diese spektakuläre Schlucht. Die Schwimmstrecken sind bis zu 500 m lang, ein wasserdichter Rucksack ist erforderlich. Es macht uns wirklich Spaß! Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 150km; Aufstieg: 50m; Abstieg: 100m; Beduinencamp mit Dusche [FA] 11. Tag Wadi Bani Khalid - Wadi Tiwi-Trek, Aufstieg Früher Start! Wir beginnen unsere Überschreitung des östlichen Hajar-Gebirges im Wadi Bani Khalid. Der Weg führt uns auf die Hochplateaus und in die Nähe des höchsten Kreuzungspunktes mit der Piste, die das Gebirge überquert. Hier treffen wir auf unsere Begleitfahrzeuge und schlagen die Zelte auf. Gehzeit: 9h; Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 85km; Aufstieg: 1400m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA] 12. Tag Wadi Bani Khalid - Wadi Tiwi-Trek, Abstieg Auch heute müssen wir früh aufstehen. Zunächst folgt der Weg der kaum befahrenen Schotterpiste, bevor wir ins Wadi Tiwi absteigen. Die Nacht verbringen wir am Strand bei Tiwi. Ein Bad im Indischen Ozean tut den schweren Beinen gut! Gehzeit: 8h; Fahrzeit: 0,45h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 1650m; Zelt [FMA] 13. Tag Wadi Shab - Muscat Nach dem langen gestrigen Abstieg machen wir eine kleine Auflockerungswanderung ins Wadi Shab. Die Seen am Ende des Weges laden zum Baden ein und wer möchte, kann schwimmend eine Höhle entdecken. Wir fahren nach Muscat und halten unterwegs beim Sinkhole, einer Karsthöhle, deren Decke eingestürzt ist. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 220km; Aufstieg: 50m; Abstieg: 50m; Hotel [FM] 14. Tag Muscat Mit der reich dekorierten Sultan-Quaboos-Moschee beginnen wir unsere Entdeckungstour durch Muscat. Durch das Ministerien- und Botschaftsviertel fahren wir zum Souq al Muttrah. Am Fischmarkt herrscht üblicherweise reges Treiben und der Muttrah-Souq mit seinen Waren aus aller Welt zeugt von der alten Handelsmacht Oman. Nach unserem letzten gemeinsamen Mittagessen in einem gemütlichen Restaurant am Hafen besuchen wir noch den Al-Alam-Palast im Stadtteil Muscat. Danach fahren wir wieder zu unserem Hotel. Hotel [FM] 15. Tag Heimreise Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir zum Flughafen. Gegen Mittag fliegen wir ab und erreichen München noch am gleichen Abend. Fahrzeit: 45h; Fahrstrecke: 80km; [F] Charakter der Tour und Anforderungen Die 4 bis 10-stündigen Wanderungen in der Bergwelt und in den verschiedenen Wadis sind abwechslungsreich und sehr anspruchsvoll. Die Wege sind oft sehr schmal, nicht befestigt und an manchen Stellen schwierig zu begehen, Sie müssen auch mal die Hände zu Hilfe nehmen. Insgesamt sind eine gute Kondition und Trittsicherheit vor allem im Geröll unbedingt erforderlich. Da manche Wanderpassagen entlang steiler Abbrüche führen, ist auch Schwindelfreiheit ein absolutes Muß. Ihr Herz und Kreislauf sollten in Ordnung sein, Sie sollten gesund und belastbar sein. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Das Gepäck wird befördert, Sie tragen nur Ihr Tagesgepäck mit dem Nötigsten (z.B. Fotoapparat, Wasserflasche, Sonnenschutz etc.). Die Fahrstrecken werden meist mit Geländefahrzeugen zurückgelegt. Die Straßenverhältnisse zwischen den größen Städten sind sehr gut, Sie sind aber meist auf abenteuerlichen Pisten mit Schlaglöchern oder in der Wüste auf Sandpisten unterwegs. Sollte es kurz zuvor geregnet haben, sind die Pisten nicht mehr befahrbar. Dann ist Ihre Flexibilität gefordert. Für Personen mit gravierenden Rückenproblemen (Bandscheibenleiden) ist diese Reise nicht geeignet. Mittags essen Sie meist im landestypischen Picknick-Stil (Fladenbrot, Thunfisch, Käse, Obst und Gemüse usw.) oder Sie essen in kleinen, landestypischen Restaurants. An den Tagen, an den kein Mittagessen inkludiert ist, besteht die Möglichkeit, dieses gemeinsam einzukaufen. Ein warmes Abendessen gibt es im Zeltlager, im Beduinen-Camp oder auch in landestypischen Restaurants. Bitte stellen Sie während der Wanderungen keine allzu hohen Ansprüche bezüglich der Verpflegung. Diese ist in der Regel einfach, da die Lebensmittel für unterwegs eingekauft und mitgenommen werden. Das Mittagessen und, während der Camping-Tage auch das Abendessen, nehmen Sie im omanischen Stil ein: eine Matte wird auf dem Boden ausgerollt und man isst auf der Matte sitzend. Bitte helfen Sie aktiv und kameradschaftlich bei allen anfallenden Arbeiten mit (beim Auf- und Abbauen der Zelte, Zubereiten der Mahlzeiten, Abspülen usw.) Während der Tage mit Übernachtung im Zelt steht Ihnen Wasser zum Waschen zur Verfügung. Als Toilette dient entweder ein Busch oder ein Fels, hinter den Sie sich zurückziehen können. Durch die Trockenheit sind die 'Hinterlassenschaften' schnell vertrocknet, Toilettenpapier muß verbrannt werden. Im Dünencamp, im Hotel und im Wohnhaus im Dorf besteht die Möglichkeit zu duschen. An den Zeltplätzen sind die Begleitfahrzeuge immer dabei; Sie können also die große Reisetasche im Auto lassen und haben dann mehr Platz im Zelt. Das Sultanat Oman gilt als eines der geheimnisvollsten Länder unserer Erde. Es wurde lange Zeit vom Tourismus weitestgehend abgeschottet. Erst in den letzten 25 Jahren hat sich dies allmählich geändert. Der Tourismus in Oman steckt noch in den Kinderschuhen. Das Anliegen der Regierung ist es, die eigene Kultur zu bewahren und zu schützen und die noch sehr traditionell lebende Bevölkerung keinem Kulturschock auszusetzen. Oman-Reisende sollten immer mit Überraschungen rechnen, gerade das macht den besonderen Reiz dieser Reise aus. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, dem sind unvergessliche Momente gewiss. Die Staatsreligion in Oman ist der Islam in der gemäßigten Form des Ibadismus. Sultan Quaboos erklärte der Radikalität und der Gewaltbereitschaft eine klare Absage! Die Gastfreundschaft und die Freundlichkeit der Menschen in Oman ist beeindruckend! Sehr gute Ausdauer, Trittsicherheit, Hitzeverträglichkeit, Schwindelfreiheit und Abenteuergeist sind erforderlich. Enge Wege mit Geröll, natürliche Pools in den Wadis. Klima Muscat zählt zu den heißesten Städten der Welt. Im Dezember und Januar sind die durschnittlichen Temperaturen mit ca. 22°C angenehm, die Luftfeuchtigkeit ist recht hoch. Es kühlt auch nachts kaum ab. In den Bergregionen sind die Temperaturen insgesamt niedriger und für Europäer gut erträglich. Das Klima ähnelt dort dem unseres Sommers, die Luft ist trocken und klar, nur selten fällt Regen. In den Höhenlagen des Jebel Shams und des Jebel Akhdar kann es nachts empfindlich kalt werden, in seltenen Fällen kann es auch zu Graupelschauern kommen. In den Restaurants, Hotels und Einkaufszentren, in den Taxis und den meisten Fahrzeugen ist es oft empfindlich kalt, da diese klimatisiert sind. Ausrüstung Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie für diese Reise leichte, atmungsaktive Sommerkleidung sowie wärmere Kleidungsstücke (Fleece-Pullover, lange Hose) für die höheren Lagen und die Nächte in der Wüste. Knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle und bequeme Wanderbekleidung sind notwendig. Für das Schwimmtrekking im Wadi Bani Khalid, empfehlen wir Trekkingsandalen oder leichte Leinenturnschuhe sowie einen kleinen, wasserfesten Sack für Ihre persönlichen Gegenstände. Die Trekkingsandalen sind auch für die Dünenwanderung in der Wüste gut geeignet. Bitte tragen Sie keine eng anliegende oder bauchfreie Kleidung und halten Sie, entsprechend den islamischen Gepflogenheiten, immer Schultern, Oberarme und die Knie bedeckt. Leichte helle Kleidung aus Baumwolle oder Leinen ist ideal. Shorts an Männern sind nicht gern gesehen. Bitte denken Sie auch an den nötigen Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung. Als Badebekleidung für Frauen empfehlen wir einteilige Badeanzüge, für Männer Badeshorts. Abseits der offiziell ausgewiesenen Strände empfehlen wir, in Shorts und T-Shirt zum Baden zu gehen. Bitte beachten Sie auch die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden. Inklusivleistungen:
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