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Gilf Kebir, Jebel Uwainat und durch das Große Sandmeer zur Oase SiwaÄgypten / ExpeditionenReise Nr. 1352 Eine Expeditionsreise auf den Spuren des legendären Grafen Almassy (Autor von 'Schwimmer in der Wüste') durch den Südwesten Ägyptens zum Hochplateau des Gilf el Kebir und zu den mit Akazien gezierten Tälern des Jebel Uwainat bis hin zur entferntesten Oase Siwa. Speziell der kaum besuchte Teil der Libyschen Wüste bietet großartige Landschaften und zahlreiche Felszeichnungen. Anders als bei Touren anderer Anbieter endet das Abenteuer nicht im Süden sondern setzt sich weiter auf der Durchquerung des Großen Sandmeeres gen Norden fort, bis Sie die alte Karawanstadt Siwa erreichen. Es handelt sich um eine echte Expeditionsreise - der angegebene Routenverlauf soll daher als Gerüst dienen, die einzelnen Tagesetappen können sich aufgrund örtlicher Gegebenheiten verschieben.
Reiseverlauf: 1. Tag Ankunft Flug mit der Egypt Air (oder anderer Airline) ab Deutschland / Europa. Ankunft in Kairo gegen 20 Uhr. Abholung, dabei Hilfe bei den Formalitäten am Flughafen. Transfer zum Hotel. Übernachtung in Kairo. 2. Tag Kairo - Fayum - Wadi Rayan - Wadi Heitan Fahrt im Geländewagen zur Oase Fayum, die schon zu pharaonischen Zeiten kultiviert und besiedelt wurde. Weiterfahrt zum Wadi Rayan, wo ein Nebenarm des Nils in den Karunsee mündet, und zum Nationalpark von Wadi Heitan, wo sich fossilierte Knochen aus dem Erdaltertum noch in situ befinden. Zeltübernachtung. 3. Tag Wadi Heitan - Bahariya - Weiße Wüste Nach der Ankunft in Bahariya Fahrt durch die schönen Obstgärten der Oase und Bummel durch den Ort Bawiti. Anschließend Weiterfahrt in die Weiße Wüste. Zeltübernachtung. 4. Tag Weiße Wüste - Farafra - Dakhla Morgens 2-stündiger Rundgang durch die Weiße Wüste beim Wadi Mushroom und seinen berühmten pilzförmigen Felsgebilden, mit genug Gelegenheit zu verweilen und zu fotografieren. Fahrt nach Farafra und Besuch des kleinen örtlichen Museums. Weiter zur Oase Dakhla die zu den schönsten der westlichen Wüste gehört. Besuch der von islamischer Architektur geprägten und sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadt Al Qasr mit ihren palmwedelbedeckten Gassen.Übernachtung in Dakhla. 5. Tag Dakhla - Shagar Loof - Mud Lions - Gilf el Kebir Nach dem Frühstück beginnt das Abenteuer – die Geländewagen verlassen hinter der Oase Dakhla die Straße um sich weiter nach Westen zu wenden bis das Hochplateau des Gilf el Kebir und die zerklüfteten Täler des Jebel Uwainat erscheinen. Sie passieren die bekannte Felsformation von Shagar Loof, wo zu Ehren des Entdeckers Samir Lama ein Monument errichtet wurde. Danach geht es weiter bis nach Abu Ballas, einem seit der Antike bestehenden Krugdepot – eines von vielen auf der Karawanenroute von Dakhla nach Kufra. Leider werden immer mehr der Krüge entwendet oder zerschlagen. Nach einer weiteren Fahrtstunde wird das Zeltlager aufgeschlagen. Es liegt gleich in der Nähe der Mud Lions, von Wind geformten löwenförmigen Formationen aus verhärtetem und geschliffenem Sand. Zeltübernachtung. 6. Tag Eight Bells - Kamal el Din Denkmal - Jebel Uwainat Vormittags geht es zunächst zum ehemaligen britischen Flugplatz von Eight Bells. In den Boden eingelassene Benzinkanister markieren den Landeplatz. Die Fahrt geht weiter an der Ostseite des Gilf el Kebir nach Süden bis zum Denkmal für den Prinzen Kamal el Din. Er war einer der ersten Entdecker von diesem Gebiet. Fahrt durch das von Vulkanismus geprägte Gebiet, die Clayton-Krater, und den durch Gaseruptionen entstandenen Trichtern. Hier verlassen Sie nun den Gilf el Kebir in Richtung Süden. Unweit des Karkur Talh, der ”Akazienschlucht”, fahren Sie ins Gebiet von Jebel Uweinat. Dann geht es durch die Wadis ins Innere des Uwainat-Massivs. Der Jebel Uwainat ist eine der ältesten Felsbildungen Afrikas. Die nächstgelegene Wasserstelle in Ägypten ist 300 km enfernt! Zeltübernachtung kurz vor Karkur Talh. 7.Tag Karkur Talh Im Laufe des Vormittags erreichen Sie das Karkur Talh. Sie unternehmen Erkundungen im Uwainat-Massiv mit seinen Felsbildern. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts nahm Winkler die Felszeichnungen in diesem Gebiet auf. Es handelt sich um die ersten frühgeschichtlichen Felszeichnungen, die man in diesem Teil der Sahara gefunden hat. Die Höhe des Jebel Uwainat ist ausreichend, um in diesem extrem trockenen Gebiet ein wenig Niederschlag von den Sommerregen südlich der Sahelzone einzufangen, die gelegentlich bis hierher reichen. Diese Niederschläge sind sehr unregelmäßig, der letzte fand im September 1998 statt, und man nimmt an, daß 10-15 Jahre ohne Regen vergehen können. Allerdings ist sogar diese geringe Niederschlagsmenge ausreichend für eine anspruchslose Vegetation und Fauna in den größeren Tälern. Karkur Talh (das ”Akaziental”) bietet ein völlig anderes Bild – hier gibt es Bäume, Schatten und savannenähnliche Landschaft. Wildspuren zeigen, daß es hier größere Bestände an Wildtieren gibt. Zeltübernachtung. 8.Tag Karkur Talh - Wadi Sura - Foggini-Höhle Die Fahrt geht nach Norden, vorbei an den Hügeln 'Peter und Paul' – alte Vulkankegel, die ein Paradies für Geologen sind, zum Wadi Sura im Westen des Gilf el Kebir. Wir nähern uns unserem Ziel – der Höhle im Wadi Sura, deren jungsteinzeitliche Felsmalereien Vieh, Wildtiere und Menschen darstellen. Hier finden sich die berühmten Darstellungen schwimmender Menschen, zuerst entdeckt von Almassy. Anschließend Fahrt zur Foggini-Höhle, die erst 2003 entdeckt wurde und noch schönere Felszeichungen aufweist als das Wadi Sura. Zeltübernachtung. 9. Tag Aqaba - Wadi Homra Abfahrt vom Wadi Sura und Auffahrt auf den Aqaba-Pass. Fahrt durch das Wadi Homra nach Norden. Dieses Tal ist zu Recht benannt – Sand und Felsen sind von einer in Ägypten einzigartigen roten Färbung. Auch hier gibt es Felszeichnungen. Zeltlager im Wadi Homra. 10.-12. Tag Silicia Fields und das Große Sandmeer Weiterfahrt nach Norden; zunächst geht es durch die Silicia-Glas-Felder, die durch einen Meteoriteneinschlag entstanden sind. Das Wüstenglas besteht aus geschmolzenem Sand und wurde schon in der Antike zu Schmuck verarbeitet, z.B. auf einem Pektoral des Tutanchamun. Anders als bei Touren anderer Anbieter geht es weiter quer durch das Große Sandmeer! Eine einsame doch unglaublich reizvolle Strecke. Einzelne Dünen, von 30 bis 40 Meter Höhe und mehr, verbinden sich nach und nach zu einem unendlichen und fantastischen Dünenmeer. Zeltübernachtung in der großartigen Dünenlandschaft. 13. Tag Oase Siwa Die letzte Fahrtstrecke durch das größte Erg der Sahara und Einfahrt in die Oase Siwa, die äußerste und abgelegenste der Westwüste. Vor der Ankunft in der Oase Badestopp bei der heißen Quelle von Bir Wahid (Badesachen nicht vergessen!). Hotelübernachtung in Siwa. 14. Tag Siwa - Matruh Nach dem Frühstück erkunden wir Siwa: nach einem Halt beim ”Bad der Kleopatra” geht es zur Akropolis von Shali, der alten Stadt inmitten des 'modernen' Siwa, sowie zum Amunstempel, dem Tempel des Amasis, nach Aghurmi und zum Totenberg Gebel Mawta. Anschließend Fahrt nach Marsa Matruh an der Mittelmeerküste. Hotelübernachtung in Matruh. 15. Tag Marsa Matruh - El Alamein - Alexandria - Kairo Zeitige Abfahrt auf der Küstenstraße am Mittelmeer entlang über el Alamein nach Alexandria. Kleine Stadtrundfahrt und weiter nach Kairo, Hotelübernachtung. 16. Tag Abreise Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Kairo. Rückflug gg. 10 Uhr mit der Egypt Air. Programmänderungen vorbehalten. Anforderungen: Sicherheitshinweise: Wir freuen uns, dass das Gebiet durch feste Grenzschutzpunkte seit Ende 2008 gesichert ist und den Reisenden durch den ständigen Kontakt mit diesen Posten ein bestmöglicher Schutz gegeben wird. Der Reiseleiter jeder Gruppe bekommt die Koordinaten und Satellitennummer beider Posten. Außerdem muss jede Gruppe bei Reisen in dieses Gebiet ein Satellitentelefon mitführen. Die Nummer muss bereits beim Antrag der Genehmigungen angeben werden. Der Reiseleiter meldet sich jeden Abend bei der Zentrale des Grenzschutzes und gibt seine Koordinaten an. Dennoch werden wir weiter die Entwicklung der Sicherheitslage in Ägypten und in der gesamten Sahara-Region wie bisher sehr aufmerksam verfolgen. Inklusivleistungen:
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