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Große Persien-Rundreise: entlang der SeidenstraßeIran / StudienreisenReise Nr. 1268 Die Geschichte Persiens wurde seit jeher durch seine geographische Lage zwischen Mesopotamien und Indien, Zentralasien und Arabien bestimmt. Über viele Jahrhunderte verlief die berühmte Seidenstraße durch Persien. Diese trug entscheidend zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung bei, war aber auch Grund von machtpolitischen und militärischen Auseinandersetzungen. Persien bzw. der heutige Iran, eine der ältesten Zivilisationen der Welt, bietet dem Besucher eine Fülle an Entdeckungsmöglichkeiten. Schon seit der Antike zog es Reisende, Historiker, Händler und auch Eroberer nach Persien. Herodot, Marco Polo oder Alexander der Große sind nur einige bekannte Namen. Zur Zeit der Safawiden (16.-18. Jh.) kamen viele europäische Wissenschaftler, Künstler, Händler nach Persien, die von den Kenntnissen und Errungenschaften der Perser angezogen wurden. Iran zählt immer noch zu den kunsthistorisch wichtigsten Ländern unserer Erde und bietet einen wahren Schatz an antiken und islamischen Sehenswürdigkeiten. Noch immer verbinden wir mit Persien das Märchenhafte aus 1001 Nacht und Karawansereien in weiten, endlosen Wüsten. Dabei bietet Persien ganz unterschiedliche Landschaftsformen: dichte, grüne Wälder und Reisfelder am Kaspischen Meer, mächtige Gebirgsketten und Hochplateaus, aber auch große Wüsten mit ausgedehnten Salzpfannen. Die Berichterstattung der westlichen Medien malt meist ein sehr negatives Bild des Iran. Diese einseitigen und lückenhaften Informationen lassen das Land und seine Bevölkerung fremd und bedrohlich erscheinen. Unsere eigenen Erfahrungen und die vielen positiven Rückmeldungen unserer Reisegäste zeigen jedoch ein ganz anderes Bild. Die Iraner sind ein sehr herzliches und offenes Volk, die jeden Gast neugierig empfangen. Diese Reise soll Ihnen neben dem kunstgeschichtlichen Hintergrund auch das Verstehen einer fremden Kultur und Gesellschaft ermöglichen.
Reiseverlauf: 1. Tag: SA Anreise - Teheran Am Nachmittag gemeinsamer Linienflug mit IRAN AIR von Frankfurt nach Teheran. Ankunft in der Hauptstadt des Iran am späten Abend. 2. Tag: SO Teheran FA Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Nationalmuseums mit Archäologischem Museum und dem Museum Islamischer Kunst und des Teppichmuseums. Am Nordrand Teherans Besuch der ehemaligen Sommerresidenz des letzten Shah: der Saadabad-Palastkomplexes mit dem Weißen und Grünen Palast. Blick von den Ausläufern des Elburz-Gebirges hinab auf die Stadt. 3. Tag: MO Teheran - Mashad FA Am Morgen Flug in die heilige Stadt Mashhad in den Nordosten. In Mashhad Besichtigung der Außenhöfe des Imam Reza Heiligtums mit Koran-Museum und Gowharshad-Moschee. Anschließend Stadtrundfahrt, u.a. das Mausoleum Nader Shahs. 4. Tag: DI Tus - Robat-e Sharif FA Ausflug in die Ruinenstadt Tus mit dem Harunijyeh-Kuppelbau aus dem 12. Jh. und dem Mausoleum von Ferdowsi, dem Verfasser der 'Shahnameh'. Weiterfahrt Richtung Sarakhs, wo die Seidenstraße im Iran beginnt, deren Hauptstrang früher über Ray im Süden Teherans und weiter über Hamadan, Kermanshah nach Bagdad/ Ktesiphon führte. Besuch der seldjukischen Karawanserei Robat-e Sharif, die schönen Ziegeldekor aufweist. (ca. 370 km) 5. Tag: MI Mashad - Nishapur - Bastam FA Fahrt auf modernen Straßen entlang der Seidenstraße nach Bastam bei Shahrud. Vorbei an der Davud Karawanserei zum Besuch des kleinen schönen Heiligtums in Qadamgah. Weiter nach Nishapur. Diese historisch wichtige Stadt wurde in sasanidischer Zeit gegründet und war zeitweise auch Hauptstadt. Dort Besichtigung des Omar Khayam Mausoleums mit Marough-Moschee. Halt bei den Karawansereien in Miyandasht. Ankunft in Bastam. (ca. 490 km) 6. Tag: DO Bastam - Damghan - Teheran FA In Bastam Bes. des Grabmals von Sheikh Bayazid Bastami, einem der Begründer der sufischen Richtung des Islam. Weiter entlang der alten Seidenstraße. In Damghan Besichtigung der ehrwürdigen Tarik Khaneh, der ältesten erhaltenen Moschee Irans, der Chehel Dokhtaran und Pire Alamdar Grabtürme. Weiterfahrt mit Halten an ehemaligen Karawansereien, wie bspw. Ahovan, Lasjerd oder Deh Namak aus safawidischer Zeit, über Semnan nach Teheran. (ca. 420 km) 7. Tag: FR Teheran - Hamadan FA Fahrt nach Hamadan über Saveh. In Saveh Besuch der alten Freitagsmoschee. Besonders sehenswert sind das farbige Mihrab (Gebetsnische) aus dem 16. Jh. und der Ziegeldekor des Minaretts aus dem 12. Jh. Weiterfahrt nach Hamadan. Stadtrundfahrt mit Halt am Denkmal für den Arzt und Philosophen Abu Ali Sina (=Avicenna), am Steinernen Löwen des Alexander und den achämenidischen Felsinschriften am Ganj Nameh Felsen. Abends Blick vom Abbasabad-Hügel hinab auf die Stadt. (ca. 340 km) 8. Tag: SA Hamadan - Kermanshah FA Nach dem Besuch des Hegmataneh-Hügels, wo sich die antike Stadt befand, Fahrt nach Kermanshah. Unterwegs Besichtigung des gewaltigen Anahita-Tempels in Kangavar, des Bisotun-Felsens mit Darius-Relief und der Felsgrotten von Tag-e Bostan mit sasanidischen Reliefs. (ca. 190 km) 9. Tag: SO Kermanshah - Takab FA Nach Besichtigung des Takiyeh Moaven ol Molk-Passionsspielhauses und Besuch im ursprünglichen Basar, Fahrt nach Sanandaj mit qadjarischer Freitagsmoschee und weiter über Bidjar nach Takab. (ca. 350 km) 10. Tag: MO T. Suleiman - Maragheh FA Fahrt zur großartigen sasanidischen Feuertempelanlage von Takht-e Suleiman (UNESCO-Weltkulturerbe) mit Zendan-e Suleiman Sinterkegel, dann weiter nach Maragheh mit Besichtigung der dortigen Grabtürme aus seldjukischer und mongolischer Zeit. Ankunft in Tabriz. (ca. 470 km) 11. Tag: DI Tabriz FA Tabriz, an den südl. Ausläufern des Sahand-Gebirges gelegen, ist ein wichtiges Zentrum Nordwest-Irans. Ganztätige Besichtigung von Tabriz mit der Blauen Moschee, des Provinzmuseums, der Reste der gigantischen Arg-e Alishah-Moschee, des Museums der Verfassungsrevolution von 1909. Bummel durch den Basar. Abends Spaziergang im El Goli Park mit Pavillon. 12. Tag: MI Thaddäuskirche - Bastam FA Ausflug zur Qareh Kelisa, auch Thaddäuskirche genannt, mit dem Grab des Apostels Thaddäus. Die Bedeutung dieser einsam gelegenen Kirche für armenische Christen ist dadurch zu ermessen, dass sich hier jedes Jahr in der 2. Juli-Hälfte Armenier aus aller Welt treffen. Auf der Rückfahrt nach Tabriz Besuch von Bastam, einer urartäischen Festungsstadt, die von deutschen Archäologen erforscht wurde. (ca. 430 km) 13. Tag: DO Tabriz - Zanjan - Qazvin FA Fahrt folgend dem Tal des Zanjan-Flusses über Miyaneh und Zanjan nach Soltaniyeh. Besuch des Oldjeitu Mausoleums, eines gewaltigen Kuppelbaus aus mongolischer Zeit mit eindrucksvollem Ziegeldekor, von dessen Architektur auch der Zentralbau des Taj Mahals abgeleitet wurde. Weiter nach Qazvin. Dort Besichtigung der Freitagsmoschee und des Imamzadeh Hossein-Heiligtums. (ca. 450 km) 14. Tag: FR Qazvin - Teheran - Shiraz FA Fahrt nach Teheran. Am Nachmittag Flug nach Shiraz. Besuch der Delgosha-Gartenanlage, der Ali Ebne-Hamzeh Grabanlage mit Spiegelmosaiken. Abendbummel am Korantor. (ca. 150 km) 15. Tag: SA Shiraz FA Weitere Besichtigungen in Shiraz: Das Mausoleum der Dichter Hafez und Saadi, der Eram-Garten, die theologische Khan-Schule, die Vakil-Moschee und der Vakil-Basar. Am Abend das Shah-Cheragh-Heiligtum (von außen). 16. Tag: SO Shiraz - Persepolis FA Ausflug nach Persepolis. Besichtigung der Ruinen der achämenidischen Königsresidenz und der Felsengräber und Reliefs von Naqsh-e Rostam. Am Nachmittag Rückfahrt nach Shiraz. Zeit zur freien Verfügung. 17. Tag: MO Shiraz - Yazd FA Fahrt nach Yazd. Unterwegs Bes. des Kyros-Grabes in Pasargadae. Stop in Abarkuh an der riesigen uralten Zypresse. Erste Besichtigungen in Yazd. Rundgang durch die historische Altstadt mit Lehmhäusern in engen Gassen und durch den Basar. Besichtigung des Amir-Chaghmagh Komplexes. (ca. 440 km) 18. Tag: DI Yazd FA Am Vormittag Besichtigungen in Yazd. Besuch der Freitagsmoschee, des Mausoleums von Rokn al Din, eines Zarathustrier-Tempels, der Türme des Schweigens und Spaziergang durch den Dowlatabad-Garten mit dem höchsten Windturm von Yazd. Am Nachmittag Zeit zum Entspannen. 19. Tag: MI Yazd - Isfahan FA Fahrt nach Nain, dessen Geschichte bis in die Sasaniden-Zeit zurück reicht. Bes. der Freitagsmoschee aus dem 10. Jh, komplett aus Ziegeln erbaut. Weiterfahrt nach Isfahan. Die historisch und kulturell bedeutende Großstadt liegt im fruchtbaren Tal des Zayandehrud-Flusses. Besichtigung der Imam- und Sheikh Lotfollah-Moschee auf dem imposanten Imam-Platz gelegen. Am Abend Spaziergang entlang der alten Brücken. (ca. 300 km) 20. Tag: DO Isfahan FA Ganztägige Besichtigungen in Isfahan: Ali Qapu-Palast, Chehel Sotun Palast, Bummel durch den Basar. armenische Vank-Kirche und die mit Malereien und Fliesen verzierte Khaju Brücke. Am Abend Besuch einer Zurkhane mit traditionellen iranischen Kraftsportübungen. 21. Tag: FR Isfahan - Teheran FA Am Vormittag Besuch der Freitagsmoschee in Isfahan. Anschließend Fahrt nach Teheran. In Kashan Besuch des Borudjerdi Hauses und der Agha Bozorg Moschee. Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant. (ca. 410 km) 22. Tag: SA Teheran - Frankfurt Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. Ankunft am Mittag. Charakteristik / Komfort: Unsere umfassende Rundreise beginnt zunächst mit einem ausführlichen Besuch der Metropole Teheran. Anschließend fliegen wir in den Nordosten nach Mashad, zum größten und wichtigsten schiitischen Heiligtum im Iran, dem Mausoleum Imam Rezas. Auf der einstigen Seidenstraße und vorbei an zahlreichen ehemaligen Karawansereien fahren wir über Nishapur, Miyandasht, Bastam, Damahan zurück nach Teheran. Von Teheran aus bereisen wir den Nordwesten des Iran: Hamadan, Kermanshah, die Provinzen West- und Ost-Azarbaidjan. Zu den Höhepunkten zählt das sasanidische Feuerheiligtum Takt-e Soleiman, die armenische Kirche Qareh Kelisa und Sultaniyeh mit dem kolossalen Grabmal des Oldjeitu. In der Provinzhauptstadt Tabriz haben wir einen ganzen Tag für Erkundungen. Von Teheran fliegen wir nun in den Süden des Landes, in die Provinzhauptstadt Shiraz, die Stadt “der Liebe, der Rosen und der Nachtigallen” mit vielen Sehenswürdigkeiten. Über die achämenidische Ruinenstadt Persepolis gelangen wir nach Yazd, Zentrum des zoroastrischen Glaubens mit sehenswerter Wüstenarchitektur. In Isfahan, der prunkvollen Stadt der Safawiden entdecken wir prachtvolle Moscheen, Mausoleen und Prunkbauten. Die Unterbringung erfolgt in guten oder bestmöglichen Hotels. Die Hotels im Iran sind teilweise von moderatem Komfort. In Isfahan übernachten wir in dem prachtvollen Hotel Abbasi, einer ehemalige Karawanserei, zentral in der Stadt gelegen. Unsere Rundreise erfolgt im komfortablen, klimatisierten Reisebus. Das Straßennetz ist gut bis sehr gut ausgebaut. Die Orts- und Hotelwechsel sind zahlreich. Wo möglich, haben wir zwei bzw. drei Übernachtungen in einem Ort vorgesehen. Ein intensives Reiseerlebnis, teilweise mit langen Fahrstrecken und zwei Inlandsflügen. Für Frauen gelten besondere Kleidervorschriften: In der Öffentlichkeit muss die islam. Kleiderordnung eingehalten werden - ein Kopftuch und eine längere Jacke/langärmelige Bluse sind notwendig (nähere Informationen bei Buchung). Inklusivleistungen:
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