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Grüne Oasen, weiße Wüste und blauer NilÄgypten / TrekkingReise Nr. 1201 Ägypten ist bekannt als das Reich der Götter und der Pharaonen. Aber auch abseits der Monumente bietet das Land eine Vielzahl von natürlichen und kulturellen Schätzen. Kommen Sie mit uns auf Entdeckungsreise! Auftakt ist die am Nildelta gelegene Stadt Alexandria, die mit orientalisch-mediterranem Flair überrascht. Folgen Sie den Spuren von Alexander dem Großen in die grenzenlosen Weiten der Libyschen Wüste. Die Oasen Siwa und Bahariya, auf der Landkarte als winzige grüne Flecken an der westlichen Grenze Ägyptens gekennzeichnet, tauchen gleich einer Fata Morgana am Horizont auf. Der nächste Höhepunkt: die Weiße Wüste. Vom Kamelrücken aus genießen Sie den Ausblick auf windgeschliffene Kunstwerke, deren Anblick bei vielen Besuchern denselben Wunsch auslöst: viel Zeit zum Träumen und Genießen zwischen diesen Schneewehen aus Kalkstein, die sich im Morgenlicht bläulich weiß und bei Sonnenuntergang rötlich verfärben! Aus dieser fast außerirdisch wirkenden Gegend holen wir Sie zurück in die Realität – oder vielleicht nicht ganz. Nach einer Fahrt durch die Sanddünen tauchen Sie ein in die pharaonische Vergangenheit rund um das am Nil gelegene Städtchen El Minya und träumen weiter bei den Wadis Ruwayan und Haythan.
Tourverlauf: 1. Tag Anreise Flug am Nachmittag von Frankfurt nach Kairo. Ankunft am späten Abend, Transfer zum Hotel. Hotelübernachtung 2. Tag Alexandria Frühmorgens laden wir unser Gepäck auf den Jeep und fahren nach Alexandria. Nach dem Mittagessen lernen wir bei einer Stadtbesichtigung einige Sehenswürdigkeiten der Küstenstadt kennen. In den beeindruckenden Katakomben von Kom el Shukafa, der größten Grabanlage der Römer in Ägypten, sehen wir eine einzigartige Verschmelzung der pharaonischen und griechischen Kultur, die so charakteristisch für Alexandria ist. Das Alexandria National Museum erzählt die Geschichte der Stadt von der pharaonischen Epoche bis in die Neuzeit. Anschließend machen wir einen Abstecher an den östlichen Stadtrand zum Park und Palast von Montaza. Diese Anlage war die Sommerresidenz der letzten ägyptischen Könige und wurde 1892 von einem venezianischen Architekten gebaut. Wer möchte, kann nach dem Abendessen in einem der berühmten Fischrestaurants einen Spaziergang über die Corniche machen oder sich bei Cappucchino oder Tee in einem der vielen Cafés entspannen. Fahrzeit: 2,5-3h; Fahrstrecke: 250km; Hotelübernachtung [FA] 3. Tag Marsa Matruh Entlang der Mittelmeerküste fahren wir in Richtung Marsa Matruh und besichtigen unterwegs El Alamein. Dort fand der Afrikafeldzug der Deutschen und Italiener im Zweiten Weltkrieg ein bitteres Ende. In der Schlacht, die hier 1942 wütete, wurde das deutsch-italienische Afrikakorps unter Rommel von den Alliierten unter Montgomery geschlagen. Das Kriegsmuseum und die umliegenden Soldatenfriedhöfe können besichtigt werden. Weiter geht es nach Marsa Matruh, der großen Stadt am Wasser. Bevor wir unsere Zelte ca. 20 km hinter Matruh direkt am Strand aufschlagen, besichtigen wir noch das 'Bad der Kleopratra', ein Becken innerhalb eines hohen Kreidefelsens, in das die Brandung durch einen seeseitigen Tunnel hereindonnert. Von der Spitze des Kleopratra-Felsens bietet sich ein guter Ausblick auf das blaugrüne Wasser und die Küstenlinie. (Die heutige Übernachtung kann auch im Hotel stattfinden, das ist davon abhängig ob unsere Agentur die Genehmigung zum Zelten für diesen Platz an diesem Tag erhält) Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 280km; Zeltübernachtung [FA] 4. Tag In die Wüste zur Oase Siwa Nach dem Frühstück bleibt noch etwas Zeit, um die schöne Dünenlandschaft um unser Camp zu erkunden. Anschließend machen wir uns auf unseren Weg in die Wüste. Nach kurzer Zeit unterbrechen wir noch einmal unsere Fahrt an der Bucht Agiba. Agiba bedeutet auf arabisch 'Wunder' und beschreibt treffend die von weißem Kalkstein gesäumte Bucht. Nach einem kurzen Stopp reißen wir uns von der Küstenregion los und fahren entlang der libyschen Grenze zunächst durch eine Steppenlandschaft, dann durch eine brettflache Wüstenzone, bis sich der Abstieg in die Siwa-Senke ankündigt und der Blick frei wird auf weite Seen und ausgedehnte Dattelhaine der Oase. Wer möchte, kann nach Ankunft am frühen Nachmittag die Ruinen des von Amun-Priestern errichteten Tempels besichtigen (Eintritt eingeschlossen). Ein weiser Priester erhöhte einst die Bedeutung des Tempels durch eine Orakel-Fähigkeit, dessen Voraussagungen weit über die Grenzen des Pharaonenreichs bekannt wurden. Vorbei an Kleopratras Brunnen führt uns unser Spaziergang zurück zum Bungalowhotel. Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 300km; Übernachtung in Bungalows [FMA] 5. Tag Oase Siwa Siwa liegt am äußersten westlichen Rand Ägyptens – 82 km lang und zwischen 2 und 20 km breit. Die großen Gärten und Plantagen der Oase bestehen vor allem aus 300.000 Dattelpalmen und 70.000 Olivenbäumen, es werden aber auch Gemüse, Orangen, Apikosen, Feigen, Trauben und andere Agrarprodukte für den lokalen Verbrauch angebaut. Die Siwaner sind hauptsächlich Berber, die sich durch ihre eigene Sprache Siwa (ein eigenständiger Berber Dialekt) von den Ägyptern unterscheiden. Nachmittags besuchen wir die auf einem Hügel liegenden Ruinen der Altstadt Shali. Fahrzeit: 3-4h; Übernachtung in Bungalows [FA] 6. Tag Oase Bahariya In ca. 7 Stunden fahren wir auf einer alten, teilweise verwitterten Straße nach Bahariya. Nach unserer Ankunft am späten Nachmittag erkunden wir die Oase. In den kleinen Gassen zum Palmenhain trifft man die freundlichen Bewohner, die seit jeher von der Landwirtschaft, vor allem vom Dattel- und Olivenanbau leben. Hochbeladene Esel traben an uns vorbei, Kinder hüten Schafe und Ziegen und Vögel zwitschern im Geäst. Wir übernachten in einem aus Naturmaterialien errichteten Camp (mit festen sanitären Einrichtungen), das ca. 15 km außerhalb der Oase liegt. Übernachtung in den aus Stroh und Holz errichteten Bungalows (ohne eigenes Bad). Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 350km; Übernachtung in Bungalows [FMA] 7. Tag Weiße Wüste Nach dem Frühstück geht unsere Fahrt weiter nach Süden. Die Landschaft zwischen Bahariya und der nächsten Oase Farafra ist eine der abwechslungsreichsten Gegenden der Libyschen Wüste. Schon nach kurzer Zeit entdecken wir rechts und links die ersten Kegel der Schwarzen Wüste, Zeugnisse von längst erloschenen Vulkanen, deren Reste von der Erosion zerkleinert und oberflächlich verteilt wurden. Das richtige Kontrastprogramm zur später folgenden Weißen Wüste. Zunächst aber stoppen wir am Kristallberg, der komplett aus Quarzkristallen besteht. Ein paar Kilometer weiter erreichen wir die Gegend El Agabat, wo wir von unseren 'Wüstenschiffen' bereits erwartet werden. Nachdem wir unsere tierischen Gefährten begrüßt haben, verlassen wir die Teerstraße und reiten in die bizarre Landschaft der Weißen Wüste. Nach ca. 2 - 3 Stunden haben wir unseren Lagerplatz erreicht und bauen unsere Zelte auf. Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 120km; Zeltübernachtung [FMA] 8.-9. Tag Kameltrekking Weiße Wüste Zwei Tage Kameltrekking in der Weißen Wüste liegen vor uns - viel Zeit um diese bezaubernde Landschaft zu erkunden. Blendend weiße Felsen, die von Wind und Wetter grotesk geformt wurden, wechseln sich ab mit weißen freistehenden Kalkhügeln, die bei Sonnenschein wie gestrandete Eisberge aussehen. Immer wieder entdecken wir fast surreal anmutende Felsformationen, die besonders bei Sonnenauf- und untergang in allen erdenklichen rosa- und orangefarbenen Tönen leuchten. Jeweils vormittags und nachmittags sind wir, je nach Wunsch, auf dem Rücken unserer Kamele oder zu Fuß unterwegs. Dazwischen liegt eine ausgedehnte Mittagspause. Abends suchen wir uns einen geeigneten Campingplatz und schlagen unsere Zelte auf. Nach zwei unvergesslichen Tagen müssen wir uns wieder von unseren Kamelen trennen und fahren per Jeep zur römischen Quelle Ain Wew. Gehzeit: 4-6h; Zeltübernachtung [FMA] 10. Tag Quer durch die Wüste zur Höhle Di Shara Heute erwartet uns eine lange und anstrengende Fahretappe. Mit unseren Jeeps geht es off road quer durch die Wüste, teilweise über steile Sanddünen, zur Höhle Di Shara. Die inzwischen ausgetrocknete Tropfsteinhöhle wurde von dem deutschen Afrikaforscher Rohlfs 1874 entdeckt, geriet danach in Vergessenheit und wurde schließlich 1990 von dem deutschen Wüstenwanderer Dr. Carlos Bergmann wiedergefunden. In der Höhle zeugen eindrucksvolle Stalagniten von den Zeiten, als die Sahara noch wasserreicher war. Nicht weit entfernt von der Höhle schlagen wir unsere Zelte auf und verbringen eine weitere Nacht in der Wüste. Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 170km; Zeltübernachtung [FMA] 11. Tag El Minya Wer möchte, kann nach dem Frühstück ein zweites Mal die Höhle besichtigen. Anschließend fahren wir weiter, zunächst off road und später auf Pisten, bis wir am frühen Nachmittag das Niltal erreichen. Unsere Augen müssen sich erst wieder an die verschiedenen Grüntöne der Felder und an die farbenfrohe Kleidung der Landarbeiterinnen gewöhnen. Die Ruhe und Einsamkeit der Wüste lassen wir nun hinter uns und tauchen ein in das Gewusel und Durcheinander von El Minya, der 'Braut Oberägyptens'. Wir checken in unserem Hotel ein, gönnen uns eine Dusche und bummeln anschließend durch das Städtchen. Wer möchte, kann fakultativ eine Felukenfahrt auf dem Nil unternehmen (ca. 5,- bis 10,- Euro pro Person). Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 150km; Hotelübernachtung [FMA] 12.-13. Tag El Minya und Umgebung Wir haben zwei Tage Zeit, die Sehenswürdigkeiten in El Minya und Umgebung zu besichtigen. Ein Höhepunkt sind die Felsengräber von Beni Hassan. Die meisten der insgesamt 39 Gräber, die in den Felsen über der herrlichen Landschaft des Flusstals gehauen sind, stammen aus der 11. und 12. Dynastie und gehören den örtlichen Statthaltern. Viele der Gräbe sind unvollendet, aber die vier besuchbaren Gräber vermitteln einen interessanten Eindruck vom Alltag und auch von den poiltischen Unruhen der Ersten Zwischenzeit. Am Nilufer flussaufwärts fahren wir nach Mallawi und überqueren nach weiteren 12 Kilometern mit der Autofähre den Nil. Hier befinden sich die Überreste der früher prächtigen Stadt Echet-Aton. Wir besichtigen die Tell Al-Amarna Nekropole, eine Gruppe von Felsgräbern mit farbenprächtigen Wandbildern. Die Nekropole von Hermopolis, das Grab der Petosiris sowie das koptische Kloster von Deir el Adra runden unser Besichtigungsprogramm ab. Hotelübernachtung [FA] 14. Tag Wadi Haythan Wir fahren Richtung Norden, in das landschaftlich spektakuläre Wadi Haythan. Das Tal der Wale ist eine der weltweit wichtigsten Fundorte von Meeresfossilien, deren Alter auf max. 40 Millionen Jahre datiert wird. Die versteinerten Fossilien von Walen sowie Muscheln, Korallen und Haifischzähnen gehen auf das Eozän zurück, als die Oberfläche noch vom Meer überflutet war. Seit 2005 steht das Gebiet unter dem Schutz der UNESCO Welterbegemeinschaft. Ganz in der Nähe schlagen wir unsere Zelte auf und genießen unsere letzte Nacht unter freiem Himmel. Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 150km; Zeltübernachtung [FMA] 15. Tag Kairo Nach dem Frühstück geht es allmählich zurück nach Kairo. Zuvor kommen wir aber noch am Wadi Ruwayan und dem dazugehörigen See vorbei und passieren die Oase Fayoum. Wir erreichen nach 130 km Kairo und checken in unserem Hotel ein. Für die Unermüdlichen bleibt noch Zeit für etwas Sightseeing in der Hauptstadt, bevor wir uns zum Abschiedsessen wieder zusammenfinden. Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 130km; Hotelübernachtung [FA] 16. Tag Rückreise Morgens Transfer zum Flughafen Kairo und Rückflug nach Deutschland. Wer möchte, kann natürlich auch noch ein paar Tage länger bleiben und sich in Kairo umsehen, wir organisieren gerne ein Verlängerungsprogramm für Sie. [F] Charakter der Tour und Anforderungen: In den Städten sind Sie in Mittelklassehotels untergebracht. Ansonsten übernachten Sie an geeigneten Lagerplätzen in in Zwei-Personen-Zelten, meist in freiem Gelände in der Wüste. In der Wüste ist das Übernachten im Freien ein besonderes Erlebnis. Unbeschreiblich ist der klare Sternenhimmel in der Sahra. Für das Kameltrekking sind keine Vorkenntnisse nötig. Während des ersten Tages wird diese Fortbewegungsform und vor allem das Sitzen auf dem Kamelsattel etwas ungewohnt sein. Selbstverständlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit, Strecken zu Fuß zurückzulegen. Begleitfahrzeuge übernehmen den Gepäcktransport und die Versorgung mit Wasser und Nahrungsmitteln, erwarten die Gruppe immer mittags und abends an den Rastplätzen. Während den Überlandfahrten sind Sie in Allradfahrzeugen unterwegs, die Sitze sind in Fahrtrichtung ausgerichtet. Die teilweise langen und anstrengenden Etappen führen über Sand- und Steinpisten sowie off road. Sie erfordern Durchhaltevermögen und sind für Personen mit Rückenproblemen nicht geeignet. Inklusivleistungen:
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