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Höhepunkte des JemenJemen / RundreisenReise Nr. 1329 Sana´a - Al Hajjara - Manakha - Al Mahwit - Kawkaban - Thula - Seyun - Shibam - Wadi Dowan - Amran - Kohlan - Hajja - Hodeidah - Taiz - Whadi Dhar Der Jemen zählt zu den faszinierendsten Ländern unserer Erde. Ein geheimnisvolles Land, denn bis wenige Jahre vor der Wiedervereinigung des Nord- mit dem Südjemen 1990 war der Jemen für touristische Besucher aus dem Westen überhaupt nicht zugänglich. Was den Jemen so einzigartig macht? Die Architektur des Nordjemen, festungsartige Häuser, Paläste, Wehrburgen. Im Südjemen dagegen dominierend die Lehmarchitektur, keineswegs weniger monumental, wenn wir z.B. an die vielstöckigen Lehmhäuser in Shibam, dem „Manhattan Arabiens“ denken. Einst führte hier die antike Weihrauchstraße entlang. Die dabei verdienten Maut- und Schutzeinnahmen machten den Jemen zur „Arabia Felix“. Von hier aus war die Königin von Saba aufgebrochen, um den israelischen König Salomo zu verführen. Ein „Land aus Tausendundeiner Nacht“, dann für den Westen rund tausend Jahre lang die große Unbekannte. Einzigartige Landschaftsbilder, von der feuchtheißen Küstenebene der Tihama am Roten Meer über den Bergjemen in die endlosen Wüstenstriche, vom Hadramaut über das Rub-al-Khali bis zur Nefud. Der Vereinigungsprozess hat zwei unterschiedliche Hälften aneinandergefügt, mit starkem sozialen Gefälle, mit fortdauernden ideologischen Divergenzen und natürlich unveränderten tribalistischen Egoismen. Das wirft wiederholt die Sicherheitsfrage auf. Doch ist die Regierung des Jemen fest entschlossen, ausländischen Besuchern Sicherheit zu garantieren. Wenn auch unter der Voraussetzung, dass manche Strecken im Konvoi und/oder mit Polizei-Eskorte gefahren werden. IKARUS TOURS hat sich von Anfang an für die älteste, wirtschaftlich stabilste und der Zentralregierung und den wichtigsten Stammesführern am nächsten stehende touristische Agentur entschieden. Während unserer bisherigen Jemen-Touren gab es keinerlei Sicherheitsprobleme. - Im IKARUS-Programm - mit Modifikationen - seit 1976.
Reiseverlauf: 1. Tag: SA Hinflug - Sana´a Gegen Mittag Abflug von Frankfurt, Linienflug nach Sana´a, Ankunft abends. Transfer zu unserem zentral gelegenen ***Hotel. 2. Tag: SO Sana´a Sana´a soll die älteste Stadt der Erde sein, vom Sohn Noahs gegründet. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe. Stadtrundgang in der ummauerten Altstadt, Besuch des Souk al Meeh und der Karawanserei. Vom Dach eines Altstadthauses ein Rundblick. Danach das Nationalmuseum im Imam-Palast. FA 3. Tag: MO Al Hajjara - Hotaib - Manakah Heute Fahrt nach Manakha inmitten der Harraz-Berge gelegen. Aufgrund seiner Lage auf einem Bergsattel an Steilhängen benötigte es keine Stadtmauer, war also eine "natürliche" Festungsstadt zur Vorverteidigung der Hauptstadt Sana´a von Westen her. Einzigartige Bergterrassen in den Harraz-Bergen. Auf einer gewundenen Piste erreichen wir das Dorf Al Hajjara inmitten von Terrassen-Formationen, den schönsten des Jemen. Al Hajjara gilt als das schönste Dorf im Harraz, die turmartigen Häuser auf einem steilen Felsen wirken wie eine geschlossene Abwehrmauer. Abschließend Besuch des Ismaeliten-Wallfahrtsort Hotaib. Übernachtung in Manakah (ca. 120 km). FA 4. Tag: DI Wadi Sare - Al Mahwit Durch die Landschaft des Wadi Sare Fahrt nach Al Mahwit, der kleinen Provinzhauptstadt im Nordwesten des Landes. Besichtigung des historischen Ortskerns, anschließend die wichtigste Attraktion: der “Geierfelsen”. Dort stürzt das Felsmassiv etwa 800m tief zum Wadi La'a hinab. Entlang der Felsgrate hier zahllose kleine Weiler und burgähnliche Dörfchen. Weiter Blick hinab ins Wadi auf Bananen- und Papayaplantagen und auf abertausende kleine Terrassenfelder (ca. 110 km). FA 5. Tag: MI Tawilah - Kawkaban - Thula - Sana´a Über Tawilah Fahrt nach Kawkaban. Kawkaban liegt als einstiger Fluchtort auf einem unangreifbaren Hochplateau, ebenfalls von einer Mauer umringt, bis vor kurzem konnte man hierher nur zu Fuß gelangen. In einer knappen Stunde wandern wir hinab nach Shibam, am Fuß einer roten Sandsteinwand gelegen, mit einer der ältesten Moscheen und mit Säulenresten, Friesen und Schriftsteinen, die auf eine glanzvolle sabäische und himjaritische Vergangenheit verweisen. Ausflug nach Thula, dessen Altstadt komplett von einer intakten Mauer umgeben ist. Auch hier finden wir imposante Steinhäuser. Spätnachmittags wieder in Sana´a (ca. 140 km). FA 6. Tag: DO Sana´a - Seyun (Shibam) Morgens Flug von Sana´a ins Wadi Hadramaut, nach Seyun, einer von schroffen, roten Felswänden umrahmten Oasenstadt, wo früher die Sultane residierten. Ausflug nach Tarim, der Stadt der Paläste und Moscheen, dem ehemaligen religiösen Zentrum Südarabiens. Wir besichtigen den Sommerpalast der Sultane, verschiedene Moscheen, u.a. die Al-Mihdhar-Moschee, das Wahrzeichen der Stadt, Paläste, Patrizierhäuser und die Bibliothek. Einzigartig die Kolonialbauten, die Stilmischungen aus hadramischen, indonesischen und holländisch-asiatischen Elementen aufweisen. Jahrhundertelang waren die Bewohner dieser Stadt nach Indien und Südostasien ausgewandert, dies zeigt sich im für diese Stadt typischen Baustil. Am Nachmittag dieses Tages einer der absoluten Höhepunkte dieser Reise, die Stadt Shibam mit bis zu 500 Jahre alten, bis zu achtstöckigen, wunderschön dekorierten, Lehmhäusern, eine der ersten Wolkenkratzer-Städte der Welt, welche auch das „Manhattan der Wüste“ genannt wird und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Wenn machbar, wollen wir vom gegenüberliegenden Berg den Sonnenuntergang mit der malerischen Kulisse dieser Stadt erleben. FA 7. Tag: FR Wadi Dowan Tagesausflug in das Wadi Dowan. Am nördlichen Eingang des Wadi Dowan künden die spärlichen Überreste der antiken Siedlung Raybun (Funde und Rekonstruktionszeichnungen im Museum in Seyun) von der antiken Besiedlung dieses Seitentals des großen Wadi Hadramaut. Berühmt für seine malerische Landschaft und kühne Architektur ist vor allem der südliche Teil des Tals. Ab Hadjarain verengt sich das Wadi und es folgen teilweise dicht mit Palmen bestandene Oasen. Die palastartigen Häuser vieler Dörfer weisen auf einen überraschenden Wohlstand hin - wie bereits in der Antike zieht es viele Menschen dieser Region als Händler ins Ausland. Im Jemen selbst ist das Wadi Dowan vor allem berühmt für den ausgezeichneten Honig, den seine Wanderimker produzieren. Hadjarain liegt auf einem Bergrücken über dem von großen Flusskieseln gefüllten Wadi und den nur periodisch überfluteten Feldern. In Sif (25 km von Hadjarain) setzen ein paar bunt bemalte Häuser farbenfrohe Akzente. Buddah (23 km von Sif) ist das Marktzentrum des inneren Wadi Dowan. Hier zweigt eine Piste nach Westen ab, die über einen Teil des Djol-Plateuas in das nur selten von Touristen besuchte Wadi Hajr führt. Nicht immer ist diese Fahrt möglich, da nach den saisonalen Regenfällen die Piste mehrere Tage überschwemmt sein kann. Von Buddah steigt jedoch auch eine weitere Piste in östlicher Richtung hinauf zum Djol und führt weiter zur großen Hauptverbindungsstraße zwischen dem Wadi Hadramaut und Mukalla. Bei der Auffahrt aus dem Wadi bieten sich spektakuläre Blicke ins Wadi hinunter. FA 8. Tag: SA Seyun - Sana´a Vormittags während eines Spaziergangs in Seyun sehen wir das Museum im ehemaligen Sultanspalast, den Souk und die Altstadt. NachmittagsLinienflug von Seyun nach Sana´a.***Hotel. FA 9. Tag: SO Amran - Kohlan - Hajja Zunächst nach Amran, mit einer intakten Stadtmauer aus Lehmziegeln und mit einem alten Souk. In den Toren und Häusern finden wir sabäische Schriftsteine. Von Kohlan aus ein schöner Blick ins Wadi Malach, dann Weiterfahrt nach Hajjah, das wir auf einer grandiosen Bergstraße erreichen. Inmitten zahlreicher Bergspitzen erstreckt sich auf der obersten die Zitadelle, welche die Stadt beherrscht, während der komplett erhaltene Imam-Palast in einem Tal angelegt wurde. Übern. im hiesigen ordentl. Hotel (ca. 140 km). FA 10. Tag: SA Hodeidah (Tihama) Auf einer Staubstraße geht es hinab in die feucht-heiße Tihama. Besuch von Al Qanawis. Weiterfahrt in die Hafenstadt Hodeidah (ca. 190 km). Ordentl. Hotel. FA 11. Tag: DI Fahrt nach Taiz (Zabid) Fahrt über Beit al Fakih nach Zaid. In Zabid, der „Geburtsstadt der Algebra“, unser nächster Halt. Bereits 800 n.Chr. Universitätsstadt, war Zabid eines der wichtigsten Zentren islamischer und wissenschaftlicher Gelehrsamkeit. Unter den zahlreichen Moscheen eine der ältesten des Landes, sie soll schon kurz nach dem Tod des Propheten um etwa 650 n.Chr. erbaut worden sein. Auch Zabid auf der UNESCO-Liste des kulturellen Welterbes. Wir wandern durch das Gassengewirr, das weitgehend freigeblieben ist von modernen Eingriffen, sehen die Große Moschee und die Zitadelle. Spätnachm. Ankunft in Taiz, zwei Übernachtungen (280 km). FA 12. Tag: MI Taiz - Djebel Sabr Taiz ist eine der schönsten Städte des Jemen und eines der wichtigsten wirtschaftl. Zentren des Landes. Zahlreiche Moscheen, darunter die Al Ashrafia mit ihren zwei Minaretten und die Mudhaffar- und Mutabiya-Moschee. Ein Rundgang in der von einer Stadtmauer umringten Altstadt, wir besuchen auch den Markt und im ehemaligen Imam-Palast die zum Teil recht kuriosen Exponate einer Museums-Sammlung. Auffahrt auf die halbe Höhe des Djebel Sabr, des Hausbergs der Stadt. FA 13. Tag: DO Bergstraße nach Sana´a Unser Rundfahrten-Kreis von Sana´a aus vervollständigt sich heute durch unsere Rückfahrt in die Hauptstadt auf der Bergstraße. Zunächst ein Halt in Al Djanad, hier die wohl älteste Moschee des Jemen, von den Sandzuschüttungen freigelegt. Jibbla, unser nächster ausgedehnter Halt, wurde als Sitz der Königin Arwa-bint-Ahmed bekannt, wir sehen die Ruinen des Palasts und eine bekannte Moschee und erfreuen uns an der Altstadt, die sich in ein sich verjüngendes Tal schmiegt. Spätnachmittags nach ca. 280 km sind wir wieder in Sanaa. FA 14. Tag: FR Wadi Dhar – Rückflug Letztes Besichtigungsprogramm (ca. 60 km). Fahrt zur kleinen Oase Wadi Dhar, nach Norden hin Sana´a verlassend. Hier befindet sich das Dar al Hajjar, der Felsenpalast diente als Sommerresidenz des letzten Imam. Er ist zu einer Art jemenitischem Wahrzeichen geworden. Der Nachmittag in Sanaa zur freien Verfügung, ein Tageszimmer ist gebucht. Unser Abschieds-Dinner mit jemenitischen Spezialitäten. Danach Transfer zum Flughafen und gegen Mitternacht Rückflug. FA 15. Tag: SA Ankunft Frühmorgens Ankunft in Frankfurt. Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Ein dichtes Besichtigungs-, Erlebnis- und Überlandprogramm. Eine solide, von ihrer Durchführung her verlässliche Studienreise. Wer sich den Grundvoraussetzungen des Landes anpasst, für den wird Arabia Felix tatsächlich ein 'glückliches Arabien'. Wir fahren mit vierradgetriebenen Landcruisern. Zunehmend sind im Jemen gute Asphaltstraßen angelegt, wir sind also nur gelegentlich auf Piste unterwegs. Die Hotels durchweg ordentlich. Dennoch, jede Tour in den Jemen fordert Kompromisse, was Komfort und Programm-Zuverlässigkeit anbelangt. Hotelübersicht
Inklusivleistungen:
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