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Iran - Märchenhaftes PersienIran / KulturreisenReise Nr. 1064 Einmal die bezaubernden Kunstdenkmäler des früher so großen und berühmten Persischen Reiches bestaunen und auf einem der schönsten Plätze der Welt in Isfahan Tee trinken! Besuchen Sie auf der Reise historisch einzigartige sakrale und profane Bauwerke, märchenhafte Moscheen und Paläste in Shiraz, Isfahan, Kerman und Teheran. Erfahren Sie, wie jahrtausendealte islamische Religion gelebt wird. Wie aus ”Tausend und einer Nacht” erscheint Ihnen die auch heute noch lebendige Kultur des alten Persiens. Tauchen Sie ein in orientalische Märkte und bunte Basare. Ein Hochgenuss sind die Farbeindrücke in den prunkvollen Mausoleen. Beeindruckend der Kontrast zwischen Tradition und Moderne in den Großstädten. Tipp: Die Impressionen der stillen Bergwelt des Alborz-Gebirges während der Besteigung des höchsten Berges des Landes vervollkommnen Ihr bereits durch kulturelle Höhepunkte geprägtes Reiseerlebnis.
Ihr Tourenverlauf: 1. Tag: Abflug ab Deutschland am Nachmittag oder Abend nach Shiraz. (-/-/-) 2.Tag Shiraz Ankunft im Süden des Landes, in Shiraz. Erledigung der Einreiseformalitäten und Transfer zum Hotel. Ganztägiger Besichtigungstag in Shiraz, der ”Stadt der Rosen und Nachtigallen”. Sie besuchen zunächst die Mausoleen der berühmten Dichter Hafiz und Saadi, die hier lebten und durch ihre Werke eine Atmosphäre der Schönheit, Harmonie und Romantik schufen. Bei den Mausoleen der besagten Dichter tauchen Sie in die Welt der persischen Poesie ein. Ausflug zur Nassirolmolk-Moschee, die auch Rosenmoschee genannt wird. Danach schlendern Sie gemütlich über den Basar bei der Wakil-Moschee, der in seiner Anlage auf Karim Khan Zand zurückgeht, welcher in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Shiraz für kurze Zeit zur Hauptstadt Persiens ausbaute. Zum Abschluss besuchen Sie das Schahe-Tscheragh-Heiligtum. Übernachtung im Hotel. (F/-/-) 3. Tag Shiraz – Persepolis – Shiraz Am Vormittag besichtigen Sie die weltberühmte antike Königsresidenz Persepolis, die unter UNESCO-Schutz steht. Die von Darius dem Großen gegründete Residenzstadt beeindruckt den Besucher v.a. durch die riesigen Palastbauten der Herrscher. Wer einmal die Reliefs des Apadana gesehen hat oder im Hundertsäulensaal gestanden hat, wird diesen Moment nie vergessen. Sie fahren weiter über Naqsh-e-Rajab mit seinen sasanidischen Felsreliefs nach Naqsh-e-Rostam, zu den Felsengräbern der achämenidischen Großkönige Xerxes, Darius I., Artaxerxes und Darius II. sowie dem Basisrelief mit dem Sieg über Kaiser Valerian. Rückfahrt nach Shiraz. Am Nachmittag besuchen Sie in Shiraz den Narndjestan (die Orangerie) und Bagh-e Eram – zwei sehenswertesten Parkanlagen. Bei einem Bummel durch die Gärten erschließt sich Ihnen das herrschaftliche Leben des 19. Jahrhunderts. Übernachtung im Hotel. (Fahrtzeit ca. 2h, ca. 150°km). (F/-/-) 4. Tag Shiraz – Kerman Eine lange, aber abwechslungsreiche Fahrt führt von den ausgedehnten Salzwüsten Zentralasiens nach Sarvestan, um eine sassanidische Palastruine aus dem 5. Jahrhundert zu besichtigen. Weiter geht die Fahrt durch Feigen- und Granatapfelhaine entlang der südlichen Ausläufer des Zagrosgebirges und der dazwischen liegenden Hochebene nach Kerman. Übernachtung im Hotel. (Fahrtzeit ca. 10h, ca. 550°km). (F/-/-) 5. Tag Kerman – Mahan – Arg-e-Rayen – Kerman Heute erreichen Sie den östlichsten Punkt Ihrer Reise: Der Ausflug führt Sie nach Mahan, wo eines der bedeutendsten Derwisch-Mausoleen des Sufi-Dichters Namatollah Vali sowie die terrassenförmigen Gärten des Schahs zu besichtigen sind. Weiterfahrt zur Oase von Arg-e-Rayen, deren Altstadt komplett aus Lehm erbaut wurde. Hier war ein Zentrum des Karawanenhandels. Die Zitadelle ist nach Bam der zweitgrößte Lehmbau der Provinz und stammt aus safawidischer Zeit aus dem 16.-17. Jahrhundert. Die Altstadt ist heute verlassen, doch die Straßen und Basare, Moscheen, Lehmhäuser und vor allem die etwas höher gelegene Zitadelle hinterlassen einen tiefen Eindruck in das spätmittelalterliche Leben. Nachmittags Rückfahrt nach Kerman. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrtzeit ca. 6h, ca. 220°km). (F/-/-) 6.Tag Kerman – Zein al-Din Karawanserei Vormittags Besichtigung von Kerman – bekannt für seine Teppichmanufakturen. Besuch der Freitagsmoschee aus 14. und 15. Jahrhundert mit seinen Iwanen, der Shah-Malik-Moschee und dem Feuertempel Djabalieh. Von dort zu den Bagdires, den faszinierenden Lüftungstürmen der Häuser, die der Frischluft in den Palästen dienen. Anschließend Bummel durch den Basar und Besuch des Hamam-Museums. Nachmittags fahren Sie auf der alten Seidenstraße via Rafsanjan, dem Zentrum des iranischen Pistazienanbaus und entlang zahlreicher Oasen zur hervorragend renovierten Karawanserei «Zein al-Din», wo Sie auch übernachten. Übernachtung in der Karawanserei. (Fahrtzeit ca. 6h, ca. 300°km). (F/-/A) 7.Tag Zein al-Din Karawanserei – Yazd Am frühen Morgen besteht die Möglichkeit während eines Spazierganges durch die Wüste den Sonnenaufgang zu genießen. Das heutige Ziel ist Yazd, einer der ältesten und zugleich schönsten Wüstenstädte Persiens. In der Nähe von Yazd Besuch der Türme des Schweigens. Hier bahrten die Zoroastrier ihre Toten auf, damit die Geier das Fleisch von den Knochen nagen konnten. Übernachtung im Hotel. (Fahrtzeit ca. 1,5h, ca. 60°km). (F/-/-) 8.Tag Yazd Der Tag ist für eine umfangreiche Stadtbesichtigung vorgesehen. Yazd gilt als Hochburg der zoroastrischen Feuerreligion, die einzige Religion, die seit der Antike bis heute durchgehend praktiziert wird. Zunächst besuchen Sie den zoroastrischen Feuertempel der großen zoroastrischen Gemeinde, in dem das ”ewige Licht” seit dem Jahr 470 v. Chr. brennt. Weitere Ausflugsziele sind der Amir-Tschakhmagh-Platz und die Djame-Moschee mit ihren bemerkenswert hohen und elegant-schmalen Iwanen. Schließlich steht noch das Eskandargefängnis auf Ihrem Programm. Begeistern werden Sie sich auch die kleinen engen Gassen und interessanten Teppichknüpfereien. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/-) 9.Tag Yazd – Isfahan Am Morgen verlassen Sie Yazd in Richtung Isfahan. Sie halten in Na’in, um einen der ältesten Sakralbauten des Iran, eine bezaubernde Moschee aus dem Jahr 960 zu besichtigen. Direkt gegenüber befindet sich ein restauriertes Herrenhaus aus spät-safawidischer Zeit, in dem sich heute ein interessantes ethnologisches Museum befindet. In Isfahan schauen Sie sich zunächst die wundervolle 33-Bogen-Brücke ”Si o Se Poul” an und gleich, und nicht weit davon entfernt die über den ewigen Fluss führende Khajoo-Brücke. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 6h, ca. 320°km). (F/-/-) 10.Tag Isfahan Erster Besichtigungstag in Isfahan. Zweifelsohne gilt sie als eine der schönsten Städte der Welt! Sie schauen sich im Armenviertel Djolfa um und besichtigen dort die Vank-Kathedrale. Nachdem Schah Abbas I. 1603 Armenien eroberte und zwei Jahre später erkannt hatte, dass er das Gebiet nicht halten konnte, siedelte die Bewohner der Weberstadt Djolfa in den Süden von Isfahan um. Um 1880 besaßen die ca. 2000 Armenier von den ehemaligen 13 glänzenden und prachtvollen Kirchen nur noch sechs wirklich ärmliche und heruntergekommene und ein Nonnenkloster, das der Wohnsitz des armenischen Bischofs war. Die Katholiken hatten nur eine Kirche mit einem kleinen Dominikanerkloster. Heute gibt es noch mindestens zwölf Kirchen für die ungefähr 25.000 armenischen Bewohner Djolfas. Höhepunkt des Tages ist der Besuch der riesigen Freitagsmoschee, die von den Seldschuken bis zu den Kadscharen nahezu ein Jahrtausend Moscheearchitektur repräsentiert. Schließlich kommen Sie am Palast mit den vierzig Säulen vorbei, dem sogenannten Tschehel Sotoun. Der Gartenpalast Tschehel-Sotoun entstand 1647 unter Schah Abbas II. Hier gab der Herrscher seine offiziellen Empfänge und hielt seine Audienzen. Im Park von Isfahan spiegeln sich die zwanzig hölzernen Säulen des Tschehel-Sotun-Palastes im Wasser. Der Pool ist 110 Meter lang und 16 Meter breit! Die Wandgemälde im Inneren des Gebäudes sind ein Superlativ ihrer Art. Ishafan weiß durch seine prachtvolle Architektur und seine Kunstschätze zu begeistern. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/-) 11. Tag Isfahan Zweiter Besichtigungstag mit weiteren wichtigen Sehenswürdigkeiten wartet auf Sie! Der Ali Qapu Palast krönt quasi die Südostflanke des Naqsch-e-Dschahan-Platzes. Eindrucksvoll die Aussichtsplattform, deren imposantes Dach von 18 Zedernholzsäulen getragen wird. Man kommt angesichts der hohen Treppen schon ins Schwitzen, der Blick entlohnt jedoch die Mühen. Die Privatmoschee, die Schah Abbas I im Jahre 1603 für sich errichten ließ, trägt den Namen Scheich-Lotfollah-Moschee und liegt dem Palast Ali-Ghapou am Maidan-e-Imam gegenüber. Der Maidan-e-Imam (UNESCO-Weltkulturerbe) gilt manchem als der schönste Platz der Welt!!! Die kleine Moschee hat eine einzigartige asymmetrische Fassade, hinsichtlich der Kuppeln. Diese ist aus der Achse des Portals nach rechts verschoben. Anschließend besuchen Sie die Imam Moschee. Das Eingangsportal der Imam-Moschee schließt mit ihrem von zwei Minaretten überragten Iwan den Meidan-e-Imam im Süden ab. Diese Moschee ist wie die Scheich-Lotfallah-Moschee asymmetrisch, weil die große zwiebelförmige Kuppel nach rechts aus der Achse gedrückt ist. Diese Unregelmäßigkeiten finden Ihren Grund in der Notwendigkeit der Ausrichtung des Mihrabs nach Mekka.Auch dem legendären Basar von Isfahan statten Sie einen Besuch ab. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/-) 12.Tag Isfahan – Natanz – Kaschan – Camp Matin Abad Nach einem frühen Frühstück begeben Sie sich auf den Weg in Richtung Kaschan. Fahrt durch die malerische Landschaft nach Natanz, das wie eine Oase in den Bergen liegt. Besichtigung der reich verzierten Freitagsmoschee aus dem 14. Jahrhundert. Weiterfahrt in das am Rand der großen Salzwüste gelegene Kaschan. Von hier aus sollen die Heiligen drei Könige nach Bethlehem aufgebrochen sein. Anschließend geht es in die Wüste: in das nachhaltig bewirtschaftete Camp Matin Abad am Rande der Dasht-e Kavir. Der späte Nachmittag steht uns für eine Wanderung oder einen optionalen Kamelritt zur Verfügung. Sie nächtigen in fest installierten und recht komfortabel ausgestatteten großen Zelten und lassen sich am Abend ein vorzügliches, ökologisch produziertes traditionelles Abendessen schmecken. Übernachtung im Camp im 4-Personen-Zelt. (Fahrtzeit ca. 3h, ca. 120°km). (F/-/A) 13.Tag Camp Matin Abad – Teheran Weiter geht die Reise nach Kaschan, einer Stadt mit der bedeutender Textilindustrie. Sie besuchen zunächst den ummauerten Fin-Garten, der mit seinem Baumbestand, seinen künstlichen Wasserläufen und dem ehemaligem Hamam eine Oase inmitten der staubigen Landschaft ist. Historische Quellen erwähnen die Parkanlage mit Palast und Wohnbauten schon im 10. Jahrhundert. Die erhaltene Bebauung und Bepflanzung entstand unter den safawidischen Herrschern Shah Abbas I und Shah Safi. Unter Fath Ali Shah wurde die Parkanlage im 19. Jahrhundert renoviert und weiter bepflanzt. Das räumliche Konzept des von einer hohen Mauer umgebenen Gartens beruht auf einem klassischen Achsenkreuz der Wasserläufe. Das aus den vier Himmelsrichtungen auf ein Zentrum zulaufende Wasser spiegelt hierbei das im Koran festgehaltene Bild des Paradieses wieder. Weiterhin besuchen Sie den Khaneh Borudjerdiha, den Wohnpalast einer Kaufmannsfamilie, ein wundervolles Beispiel für die Lehmziegel-Architekur um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Teheran. Übernachtung im Hotel. (Fahrtzeit ca. 6h, 320°km). (F/-/-) 14.Tag Teheran Heute steht ein ganztägiger Besuch Teherans auf dem Programm. Einen hervorragenden Eindruck von der Kunst und Geschichte des Landes erhalten Sie im archäologischen Museum. Danach Fahrt zum Saadabad-Palast, der Sommerresidenz des letzten Schahs von Persien. Von Platanenalleen, einigen Becken und Kanälen in den Wäldern abgesehen, ist der Park eher europäischen Zuschnitts, mit Prachtexemplaren von Magnolien und Glanzmispeln auf smaragdgrünen Rasenflächen. Sie besuchen den weißen Palast, einst Empfangspalast Reza Shahs und den grünen Palast, der seinen Namen von der mit grünen Relief-Marmorplatten verkleideten Fassade erhielt. Die Erlebnisse und Eindrücke Ihrer Iranreise können Sie während eines gemeinsamen Abschiedsessen Revue passieren lassen. Übernachtung im Hotel. (F/-/A) 15. Tag: Transfer zum Flughafen von Teheran und Rückflug nach Deutschland oder Anschlussprogramm. (F/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Tourenverlauf Verlängerung/Vorprogramm Damavand 1.Tag Letzte Einkäufe für die Gipfeltour, ca. 3h Fahrt zum Basislager nach Gousfandsarai (ca. 2900 m). Unterwegs haben Sie immer den 5671 m hohen Damavand vor Augen. Am Abend bieten sich individuelle Erkundungen in der Umgebung an. Ü im Zelt. (F/M/A) 2.Tag Aufstieg zum Ausgangscamp Bargah Sewom (4150 m), wo sich neben terrassenförmig angelegten Zeltplätzen auch eine Berghütte befindet. Hier verbringen Sie den Nachmittag, beobachten das geschäftige Treiben der Mulitreiber oder steigen optional zur besseren Akklimatisation noch etwas höher hinauf. Ü im Zelt. (F/M/A) 3.Tag Gipfeltag. Der Damavand erfordert gute Ausdauer und Kondition für etwa 1500 Höhenmeter. Technisch ist der Berg eher unkompliziert, dennoch müssen Sie mit einer Tagesetappe von ca. 8-10 h rechnen. Da der Abstieg auf der gleichen Route verläuft, kann die Besteigung jederzeit abgebrochen werden. Ziel ist der 5671 m hohe Gipfel, auf dem eine Gedenktafel angebracht ist. Der Vulkan ist noch aktiv, zahlreiche qualmende Schwefellöcher auf den letzten Metern zum Gipfel zeugen davon. Eine Umrundung des Kraters ist bei rechtzeitigem Erreichen des Gipfels möglich. Danach steiler Abstieg durchs Geröll ins Berglager Bargah Sewom. Ü im Zelt. (F/M/A) 4.Tag Abstieg (ca. 2h) zum Basislager. Sobald die Mulis mit dem Gepäck eingetroffen sind, fahren Sie zurück nach Teheran. Der Abend ist gut geeignet, um sich von den Anstrengungen der letzten Tage zu erholen oder sich in das quirlige Treiben Teherans zu stürzen. Ü im Hotel. (F/M/-) 5.Tag In den frühen Morgenstunden Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland oder Beginn der Kulturrundreise. (-/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Wichtiger Hinweis Ihr Reisepass darf keinen israelischen Stempel enthalten, ein Stempel der USA ist jedoch kein Problem. Das Tragen islamischer Kleidung ist absolute Pflicht bei Frauen. Diese muss bei den Besichtigungsprogrammen in der Öffentlichkeit sowie bis zum Hochlager am Damavand getragen werden. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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