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Iran mit Damavand: zum höchsten Berg des Orient

Iran / Trekking
Reise Nr. 3357

Persien, ein heute oft verkanntes Land, ist ein Reiseziel von ganz besonderer Güte. Da sind die architektonischen Kostbarkeiten der islamischen Zeit, die türkis erstrahlenden Städte mit ihren Prunkbauten und die monumentalen Ruinenstädte aus der Antike. Da sind die wilden Gebirgsszenarien und die endlosen Wüsten. Im Iran trifft Tradition auf Modere, hier mischt sich Religion mit einer vielschichtigen Gegenwart. Der traditionelle Mittelpunkt dieser Reise ist das Albruz-Gebirges nördlich von Teheran mit dem höchsten Berg des Iran, dem Damavand, der gleichzeitig nationales Symbol ist. Eine gute Höhenanpassung erfolgt durch den dreitägigen Aufenthalt am Plateau der 4.000er um den Alam Kuh, bevor Sie den höchsten Berg des Orients angehen. Nach der körperlichen Herausforderung kommt der kulturelle Genuss: Shiraz, Persepolis und Isfahan geben Ihnen einen tiefen Einblick in die Kultur, in Geschichte und Gegenwart.

  • Sieben Trekkingtage im Albruz-Gebirge
  • Besteigung des majestätischen Damavand (5.671 m) - höchster Berg im Orient
  • Weitere Gipfelmöglichkeiten: Lashgarak (4.320 m) und Marjikesch (4.580 m)
  • Die Perle des Iran: Isfahan
  • Shiraz und UNESCO-Weltkulturerbe Persepolis
  • Die modere Metropole Teheran
  • Begegnungen mit herzlichen, offenen und gastfreundlichen Menschen


    Iran mit Damavand: zum höchsten Berg des Orient



    Tourverlauf:

    1. Tag Anreise
    Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Teheran. Ankunft in der Nacht und Transfer zu unserem Hotel. Übernachtung im Hotel

    2. Tag Wanderung am Tochal
    Die moderne Großstadt Teheran ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Iran. Heute leben im Großraum Teheran mehr als 14 Millionen Menschen. Nach einem späten Frühstück werden wir die Stadt gleich wieder Richtung Norden verlassen. Direkt am Nordrand von Teheran erhebt sich das Tochal-Massiv (3.960 m), das mit einer Seilbahn gut erschlossen ist. Aus dem Dunst der Großstadt schweben wir hinauf zur Station 5 auf 2.920 m und können von dort erst die Dimensionen von Teheran ermessen. Immer die Stadt im Blick wandern wir zur Berghütte Shir Pala (2.750 m). Hier übernachten wir, um von Anfang an für eine gute Höhenanpassung zu sorgen. Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 300m; Hütte [FMA]

    3. Tag Fahrt in die Alam-Kuh-Region
    In der Morgenfrische steigen wir steil hinunter nach Teheran. Teilweise ist der Abstieg mit Stahlseilen und Eisentreppen gesichert - eine erste gute Übung, um unsere Trittsicherheit zu testen. Von Teheran geht es dann in nordwestliche Richtung auf einer beeindruckenden Passstraße über das Albruz-Gebirge Richtung Kaspisches Meer. Das Alam-Kuh-Massiv ist am besten von Norden her erschlossen und so fahren wir über Roudbarak (1.400 m) nach Vandarbon (2.400 m), dem Ausgangpunkt für alle Bergunternehmungen in diesem Gebiet. Übernachtung in einem Haus der Iranischen Bergsteiger-Föderation. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 6h; Abstieg: 800m; Hütte [FMA]

    4. Tag Wanderung nach Hesarschal
    Im Takht e Soleiman-Massiv, wie die Region um den Alam-Kuh auch genannt wird, konzentrieren sich über 40 Viertausender. Der höchste Berg des Massivs und der zweithöchste Berg im Iran ist der 4.850 m hohe Alam Kuh. Wir nähern uns den Bergen von der Südseite her, da die Aufstiege von dort aus weniger schroff sind und sich für eine gute Höhenanpassung optimal eignen. Ein Geländefahrzeug bringt uns durch das Khoram-dasht-Tal auf 3.300 m zum Ausgangpunkt unserer Wanderungen der nächsten Tage. Durch eine zu Beginn enge Schlucht wandern wir hinauf zu unserem Lagerplatz Hesarschal; dieser liegt auf 3.800 m Höhe inmitten weiter Alm- und Bergwiesen. Wir sind umringt von Viertausendern und werden uns aus ihrer Mitte in den nächsten beiden Tagen unsere Gipfelziele aussuchen. Am Abend genießen wir die Ruhe in den Bergen. Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 500m; Zelt [FMA]

    5. Tag Lashgarak (4.320 m)
    Welche Gipfel wir aussuchen, entscheiden wir vor Ort. Als erster Eingehgipfel bietet sich der Lashgarak (4.320 m) an. Vom Lager aus steigen wir unschwer in südliche Richtung zuerst über alpine Matten auf. Während der letzten Etappe geht es dann über einen breiten Grad bis zum Gipfel, von dem wir bei entsprechendem Wetter einen herrlichen Blick über die Berge haben. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

    6. Tag Marjikesh (4.580 m)
    Wir arbeiten weiterhin an einer guten Höhenanpassung; deshalb geht es heute noch höher hinauf. Der Marjikesh-Gipfel (4.580 m) eignet sich ideal dafür. Trotz seiner beachtlichen Höhe ist er technisch ebenfalls nicht schwierig. Außerdem besteht für konditionsstarke Teilnehmer die Möglichkeit - als zweite Option - vom Gipfel des Marjikesh aus in weiteren 2 Stunden auch den Gipfel des Alam Kuh zu erreichen. Zurück an unseren Lagerplatz, wandern wir wieder hinunter zu unseren Fahrzeugen, die uns zum Dorf Rudbarak bringen. Hier übernachten wir in einem einfachen Hotel. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Hütte [FMA]

    7. Tag Kaspisches Meer - Polour
    Die heutige Fahrt zum Damavand führt vorbei am Kaspischen Meer. Hier legen wir einen kurzen Stopp ein. Die Region am Kaspischen Meer ist mit Abstand die regenreichste im Iran und daher von subtropischem Klima geprägt. Durch eine teilweise enge Schlucht fahren wir weiter nach Polour (2.250 m), einem Städtchen am Südwest-Fuß des Damavand. Von hier aus können wir die ersten überwältigenden Blicke auf den Berg genießen. Der Damavand (5.671 m) ist nicht nur der höchste Berg des Iran, sondern des gesamten Orient. Der mächtige, gleichförmige Vulkan überragt das schroffe Albruz-Gebirge um mehr als 1.000 Meter und wirkt fast wie ein Fremdkörper. Es gibt verschiedene Aufstiegsrouten, wir entscheiden uns für die einfachste von Süden her. Heute übernachten wir wieder in einem Haus der Iranischen Bergsteiger-Föderation. Fahrzeit: 6-7h; Hütte [FMA]

    8. Tag Goosfand-sara - Bargah-Sevom-Hütte
    Die Unternehmung Damavand beginnt. Von Polour aus fahren wir auf holpriger Piste bis nach Goosfand-sara, einer kleinen Moschee. Herrlich sind die Ausblicke auf den Damavand mit der goldenen Kuppel der Moschee im Vordergrund. Wir schultern unseren Tagesrucksack - das Hauptgepäck wird von Mulis transportiert - und wandern, gut akklimatisiert, in gleichmäßigem Tempo bergwärts. Je nach Jahreszeit können wir in unterschiedlicher Höhe die Mohnblüte erleben. Mit dem knallroten persischen Mohn ergeben sich traumhafte Motive. In gleichmäßiger Steigung führt die Route höher und höher. Es lohnt sich, sich immer wieder umzudrehen und die herrlichen Ausblicke zurück ins Tal zu genießen. Unser Tagesziel ist die neu errichtete Bargah-Sevon-Hütte (4.200 m), in der wir heute im Schlafsaal übernachten. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 1200m; einfache Berghütte [FMA]

    9. Tag Akklimatisationstag
    Dieser Tag dient der Höhenanpassung. Von der Hütte aus bieten sich leichte Wanderungen an, doch wollen wir uns nicht zu sehr verausgaben, da der morgige Tag anstrengend wird. einfache Berghütte [FMA]

    10. Tag Gipfel des Damavand
    Am frühen Morgen brechen wir auf zu unserem Gipfelsturm. Am Damavand sind keine technischen Probleme zu erwarten, dennoch darf dieser Berg nicht unterschätzt werden. An einigen wenigen Stellen kann es notwenig werden, in den Fels zu greifen, unter Umständen muss auch mal ein Altschneefeld überquert werden. Der Weg ist jedoch meist einfach und steigt gleichmäßig an. Wichtig ist langsames und gleichmäßiges Gehen. Dennoch werden wir die Höhe deutlich spüren. Der Gipfel scheint zum Greife nah, aber er mag nicht näher kommen. Ab einer Höhe von 5.200 m erwarten uns die ersten Schwefeldämpfe und es wird deutlich, dass wir auf einem Vulkan unterwegs sind, der zwar nicht mehr aktiv ist, aber dennoch eine Verbindung zum Erdinneren hat. Nach 5-6 Stunden ist der Aufstieg endlich geschafft und wir stehen auf dem Gipfel. Bei klarer Sicht ist der Blick grandios. Im Norden reicht er bis zum Kaspischen Meer, im Süden bis Teheran. Eine längere Gipfelrast ist meist nicht möglich, weil oft heftige Stürme toben. Glücklich und beschwingt steigen wir ab und erreichen nach 2-3 Stunden wieder unsere Berghütte. Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1500m; Abstieg: 1500m; einfache Berghütte [FMA]

    11. Tag Rückfahrt nach Teheran
    Abschied vom Berg. Wir wandern hinunter zur Moschee Goosfand-sara, drehen uns aber immer wieder um, um voller Stolz auf den Gipfel zurückzuschauen, den wir gestern bezwungen haben. Von Goosfand-sara fahren wir zurück nach Teheran und können uns im Hotel über eine ausgiebige Dusche freuen. Wer möchte, kann am Nachmittag noch durch den weitläufigen, über Jahrhunderte gewachsenen Basar bummeln - ein Gewirr aus ineinander verschachtelten alten und neuen Bauteilen, mit Gassen von insgesamt 10 km Länge und Zehntausenden von kleinen Läden. Der Große Basar von Teheran zählt zu den größten überdachten Basaren der Welt, wobei hier die einzelnen Warenkategorien und Handwerkszünfte noch ihren eigenen Bereich haben - das typische Merkmal der meisten Basare. Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 3h; Abstieg: 1200m; Hotel [FMA]

    12. Tag Shiraz
    Von Teheran fliegen wir in den Süden nach Shiraz, der Hauptstadt der Provinz Fars. (Vom Namen dieser Provinz leitet sich der Name des Landes ab, Pars = griechisch Persis.) Die Stadt liegt rund 1.600 m hoch in einer grünen Oase; sie ist von Parks und Grünanlagen geprägt und im Volksmund als ”Stadt der Liebe, der Rosen und der Nachtigallen' bekannt. In Shiraz werden wir uns vor- und nachmittags Sehenswürdigkeiten anschauen. Ihren Ruhm als ”Stadt der Dichter' verdankt Shiraz den beiden großen Dichterpersönlichkeiten Saadi und Hafiz (13. bzw. 14. Jh.). Wir sehen uns ihre Mausoleen inmitten gepflegter Gartenanlagen an. Dann spazieren wir durch den Bagh-e Eram ( ”Paradiesgarten' - heute dient der Park, in dem ein Gartenpalast steht, als Botanischer Garten mit vielen Blumen und Bäumen) und um die wuchtige, alte Zitadelle. Wir bummeln durch den überdachten Wakil-Basar, eine lange Ladenstraße, von der zahlreiche Seitengassen abzweigen, und besuchen eines der großen, bei den Gläubigen beliebten Mausoleen. Hotel [FMA]

    13. Tag Persepolis
    Rund 45 km sind es bis zur altpersischen Königsresidenz Persepolis. Die Gründung der ”Stadt der Perser', einer der Hauptstädte des Weltreichs der Achämeniden, geht auf Darius I. (518 v.Chr.) zurück. Diese Anlage, deren Bauten sich auf einer künstlichen Terrasse erheben, stellt einen Höhepunkt damaliger Baukunst dar. Heute noch strahlen die monumentalen Repräsentationsbauten Größe und Erhabenheit aus. In den berühmten Relieffriesen mit Szenen des Hoflebens erreicht die Bildkunst ebenfalls einen Höhepunkt. In der Nähe von Persepolis besuchen wir als Nächstes die Felsengräber von Naqsh-e Rostam. Sie sind Ruhestätten der Achämeniden-Könige Darius I. und II., Xerxes I. und Artaxerxes. Nach dem Mittagessen fahren wir auf gut ausgebauter Straße nach Isfahan. Unweit des berühmten zentralen Platzes quartieren wir uns für zwei Nächte in einem Mittelklassehotel ein. Wer möchte, kann am Nachmittag in die historische Altstadt spazieren und erste Eindrücke sammeln. Nach dem Abendessen lohnt sich ein ”Nachtbummel' über den berühmten, beleuchteten Meydan-Platz. Fahrzeit: 4-5h; Hotel [FMA]

    14. Tag Isfahan
    Isfahan ist von Gebirgszügen umgeben und liegt auf einer Hochebene mit wüstenhaftem Charakter inmitten einer fruchtbaren Oase, die vom Fluss Zayandeh Rud gespeist wird. Isfahan war die Residenz der berühmten Safawiden-Herrscher. Zauberhaft wirken die fantasievoll mit Fayencen geschmückten Paläste und Brücken, Kuppeln und Minarette der viel gepriesenen, auch als ”Perle Persiens' bekannten Stadt. Als ihr goldenes Zeitalter gilt das 17. Jh. Unter Schah Abbas dem Großen entstanden prachtvolle Bauten um den ”Großen Platz'. Hier am Meydan-e Imam, seinerzeit der größte Platz der Welt, stehen der Ali Qapu-Torpalast, die Lotfollah- und die Imam-Moschee; der Haupteingang zum überdachten Großen Basar befindet sich ebenfalls hier. Wir schauen uns auch den Gartenpavillon Hascht Behescht (”Eingang zum Paradies') sowie den Gartenpalast Chehel Sotun (40-Säulen-Palast) an. Nach Besichtigung dieser Stätten sehen wir nachmittags die Allah-Verdi-Khan-Brücke, bekannt als 33-Bogen-Brücke, die Abbas I. über den Zayandeh Rud errichten ließ, und bummeln durch den bunten, überdachten Basar am Meydan-Platz. Ein Besuch in einem der traditionellen Teehäuser darf nicht fehlen. Hotel [FMA]

    15. Tag Kashan - Teheran
    Bevor die Rückfahrt nach Teheran beginnt, führt uns ein Besuch ins Djolfa-Viertel, in dem armenische Christen leben. Wir besuchen die Erlöser-Kathedrale Vank, auf deren Areal das Armenische Museum liegt. Die Fahrt nach Teheran unterbrechen wir in Kashan, ca. 900 m hoch am Westrand der Salzwüste Dasht-e Kavir gelegen. Die Stadt bildet das Zentrum einer intensiv bewässerten Fruchtoase und ist für ihre Teppiche mit Blumenmustern und ihre schönen Kaschi-Kacheln bekannt. Wenn die Zeit reicht, können wir noch den Fin-Garten, einen der ältesten und berühmtesten persischen Gärten, und ein typisches Herrenhaus besuchen. Am späten Nachmittag erreichen wir Teheran und treffen uns zu unserem Abschiedsessen in einem netten Restaurant. Fahrzeit: 4-5h; Hotel [FMA]

    16. Tag Rückflug
    Die Nacht wird sehr kurz, denn kurz nach Mitternacht werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.

    Charakter der Tour und Anforderungen

    Die Wanderetappen im Alam-Kuh-Gebiet sind für alle geübten und trittsicheren Wanderer geeignet, die gewohnt sind, mehrere Stunden am Tag auf Wegen oder Pfaden zu gehen. Die Gehzeiten belaufen sich auf 4 bis 6 Stunden (reine Gehzeit). Da wir immer zum Ausgangspunkt bzw. zum Lagerplatz zurückkehren, kann auch auf einzelne Wanderungen verzichtet werden. Für die Wandertage benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Nötigste für einen Tag (Windjacke, Pullover, Trinkflasche, Fotosachen usw.) unterbringen und selbst tragen.

    Zur Vorbereitung für diese Reise empfehlen wir Wanderungen und Waldläufe, damit Sie Ihren Kreislauf in Schwung bringen. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.

    Für den Auf- und Abbau ihrer Zelte sind die Teilnehmer selbst verantwortlich und erhalten natürlich entsprechende Anleitungen. An den Wandertagen bekommen Sie morgens ein Lunchpaket für Ihre Mittagspause. Zum Frühstück und Abendessen wird Wasser für Kaffee und Tee gekocht. Für den weiteren Flüssigkeitsbedarf können Sie sich vor und während der Tage in der Natur einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen, den Sie ins Fahrzeug mitnehmen. Die mitgeführten sowie die in der Trekkingküche zubereiteten Speisen sind einfach, aber reichlich. Die Trekkingführer verstehen sich in erster Linie als solche, sie sind keine versierten Köche. Bitte ziehen Sie keine Vergleiche mit dem bewährten Service und der Ausstattung in klassischen Trekkingländern.

    Die Besteigung des Damavand ist aufgrund der Höhe in erster Linie eine konditionelle Herausforderung. Technische Schwierigkeiten gibt es nicht. Allerdings kann die Besteigung durch ungünstige Witterungsbedingungen (z. B. sehr starker Wind) zur echten Herausforderung werden. Am Gipfeltag müssen Sie mit rund 9-10 Stunden Gehzeit rechnen. Die sehr einfache Berghütte an der Aufstiegsroute bietet zwar Platz für viele Personen, ist aber oft von einheimischen Bergsteigern belegt, so dass es eng werden kann.

    In der Wanderregion im Alburz-Gebirge sind Durchschnittswerte von 5° - 25°C zu erwarten, allerdings müssen Sie sich im Hüttenlager auf rund 4.200 m und am Tag der Bergbesteigung auf starken Frost einstellen. Um Ihr Wohlbefinden nicht zu beeinträchtigen und um die Gefahren einer Höhenkrankheit zu minimieren, haben wir vor der eigentlichen Vulkanbesteigung einen zusätzlichen Wandertag eingeplant. Dennoch sollten Sie am Damavand sehr langsam und stetig gehen und nur wenige, längere statt vieler kürzerer Pausen einlegen.

    In den Städten übernachten Sie in Hotels der landesüblichen Mittelklasse mit für Sie zweckmäßiger Ausstattung. Bitte vergleichen Sie den Komfort und die sanitären Einrichtungen der Quartiere nicht mit unseren hohen Standards. Unterwegs werden Sie mancherorts einfache Verhältnisse vorfinden. Daher werden Verständnis, die Bereitschaft zur Anpassung und die Fähigkeit, auf Komfort zu verzichten von allen Teilnehmern erwartet.

    Alkohol darf nicht eingeführt werden, da im Iran strenges Alkoholverbot herrscht. (In vielen Hotels und Restaurants wird jedoch alkoholfreies Bier angeboten). Mineralwasser und Softdrinks sind in allen Restaurants und vielerorts unterwegs zu kaufen. Technisch einfach, aber konditionell fordernde Bergreise, bei der auch die einzigartige persische Kultur nicht zu kurz kommt.

    Klima

    Im Iranischen Hochland herrscht Kontinentalklima mit großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. In Gebieten unter 1.000 m ist es sehr heiß und trocken. Im Sommer kann die Temperatur bis zu 40°C steigen. In den Wanderregionen im Albruz-Gebirge sind Durchschnittswerte von 5°-15°C zu erwarten; morgens und abends kann es empfindlich kühl werden. Im Frühjahr ist in den Bergen noch mit Altschnee zu rechnen; Niederschläge können jederzeit auftreten. Weitere Durchschnittswerte im Juni: Teheran 23°C und Shiraz 21°C.

    Ausrüstung

    Für diese Reise benötigen Sie neben leichter, atmungsaktiver auch warme Kleidung für die kühlen Abende und die Wandertage. Für die Nächte im Zelt sind ein warmer Schlafsack, der bis unter 0°C tauglich sein sollte, und eine Schlafunterlage (Isolier- oder selbst aufblasbare Thermomatte) nötig. Bewährt hat sich für die Wanderungen die übliche Wanderbekleidung (einschließlich einer winddichten Jacke, eines Fleece-Pullovers und fester Trekkingschuhe, die die Knöchel umschließen und eine gute Profilsohle haben). Außerdem brauchen Sie einen bequemen Rucksack, in dem Sie das Nötigste für jeden Wandertag unterbringen. Tourenstöcke können beim Gehen sehr hilfreich sein. Für die Besteigung des Damavand sind keine Steigeisen erforderlich.

    Achten Sie bitte zudem auf angemessene Kleidung. Männer dürfen weder kurze Hosen noch Bermudas tragen. Von den Damen wird im Iran Angleichung im Kleidungsstil verlangt. Führen Sie bitte nur dezente, unauffällige Kleidung in gedeckten Farben mit. Tief ausgeschnittene, eng anliegende sowie Kleidung mit kurzen oder halblangen Ärmeln ist in der Öffentlichkeit nicht gestattet. Bereits bei Verlassen des Flugzeugs in Teheran müssen Sie neben dem obligatorischen Kopftuch langärmelige und die Beine bedeckende Kleidung tragen, z. B. eine Bluse oder einen Pullover über Hose oder Rock oder einen sehr leichten, knielangen Sommermantel oder Umhang. Teilweise ist für den Besuch von Moscheen ein Tschador erforderlich - ein langer, den Kopf und den Körper bedeckender Schleier, der vor den Moscheen zur Verfügung gestellt wird.

    Inklusivleistungen:

  • Hauser - Reiseleitung ab/bis Deutschland
  • Flug mit Lufthansa Frankfurt - Teheran - Frankfurt
  • derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Inlandsflüge
  • Übernachtung in Hotels, Hütten und Zelten
  • Vollpension
  • Transfers/Fahrten laut Programm
  • Begleitmannschaft
  • Gepäcktransport mit Mulis
  • Trekkingpermits
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Hauser - Top - Schutz im Wert von € 160, - ; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
  • Nicht enthalten: Visakosten (€ 100,- inkl Referenz und Beschaffung), Getränke, Trinkgelder (ca. € 4,-/Tag), individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

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     Preise 
     Teilnehmer: 8-14 Pers.

    Reisedauer: 16 Tage

    Preis: ab 2.990,- €
    Einzelzimmer: 280,- €

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     26.05. - 10.06.2012 verfügbar
    07.07. - 22.07.2012 verfügbar
    18.08. - 02.09.2012 verfügbar
    15.09. - 30.09.2012 verfügbar

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

     Routenverlauf
    Routenverlauf zur Reise Iran mit Damavand: zum höchsten Berg des Orient

     Abflughäfen 
     
    Frankfurt
     

     Einreisebestimmungen 
     Iran:
    Visum erforderlich, notwendig ist dazu der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass. Touristenvisa können nur über Reisebüros beantragt werden. Antragsdauer ca. 2 Wochen nach Vorliegen der Genehmigung. Visum bei Ankunft für Touristen für max. 7 Tage ist nicht empfehlenswert.
     

     Reiseveranstalter 
     Hauser exkursionen international GmbH
    München, Deutschland
    AGB >
     

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    Letztes Update: 16.05.2012