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IsraelIsrael / StudienreisenReise Nr. 1126 Themen der Reise:
Reiseverlauf: 1. Tag: Abflug aus Deutschland nach Tel Aviv (nicht im Reisegrundpreis enthalten). Einen Flug zum günstigsten Tagespreis können Sie gerne über uns gleich mitbuchen (oder auch – noch kostengünstiger – selbst im Internet besorgen). Wir beraten Sie gerne. Je früher gebucht, desto günstiger ist der Flug! 2. Tag: 3. Tag: 4. Tag: 5. Tag: 6. Tag: 7. Tag: 8. Tag: 9. Tag: 10. Tag: Tagesexkursion nach Ramallah 11. Tag Abflug nach Deutschland (nicht im Reisegrundpreis enthalten, s. 1. Reisetag) Begegnungen mit der jüdisch-osteuropäischen Einwanderung von den Anfängen bis zur Gegenwart Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die moderne jüdische Nationalbewegung, der Zionismus. Nach wachsender Judenfeindlichkeit, zunächst in Osteuropa, stieg die jüdische Einwanderung nach Palästina an. Aus einer in Odessa, Ukraine, das damals Teil des zaristischen Russland war, gebildeten Bewegung zur Rückkehr in das Land der Väter bei gleichzeitiger Rückbesinnung auf die Landarbeit als Mittel zur Erneuerung des jüdischen Volkes, ging die erste Einwanderungswelle (Alija, hebräisch: Aufstieg nach Zion) von 1882 bis 1904 hervor. Anfang des 20. Jahrhunderts war Odessa das bedeutendste jüdisch-literarische und zionistische Zentrum im Zarenreich - dafür stehen u.a. die Namen Zhabotinski, Pinsker, Dizengoff, Bialik. Später wurden nach ihnen Straßen in Tel Aviv benannt. Diese ersten Pioniere in Palästina waren weniger an einer Staatsgründung interessiert als an der Errichtung einer eigenständigen landwirtschaftlichen Lebensgrundlage. Starke Impulse zur Gründung eines jüdischen Staates gingen von dem Wiener Journalisten Theodor Herzl aus. Er forderte in seinem Buch 'Der Judenstaat' die 'Errichtung einer Heimstätte' für das jüdische Volk. Zur Finanzierung des Landkaufs in Palästina und des Baus von Siedlungen wurde 1907 der Jüdische Nationalfonds gegründet. Vor der Staatsgründung von 1948 folgten noch vier weitere Einwanderungswellen. Auch die Menschen der zweiten Alija (1904-1914) kamen überwiegend aus den weißrussischen, ukrainischen und anderen westlichen Territorien Russlands. Diese Männer und Frauen waren zum großen Teil sozialreformerisch und sozialrevolutionär eingestellt. Sie gründeten die ersten Kibbuzim und die erste Stadt (Tel Aviv 1908). In der dritten Alija (1919-1923) kamen wiederum vorwiegend Menschen aus Russland, aber auch aus Polen. Mit der vierten Alija (1924-1931) kamen überwiegend Menschen aus der damals noch jungen Sowjetunion und wiederum aus Polen. Dann kamen Menschen aus den von den Nationalsozialisten besetzen Ländern Europas, auch viele deutsche Juden, so lange das noch möglich war, nach Palästina. Die zionistischen Einwanderer trafen auf eine bereits dort lebende arabische Bevölkerung, deren Nationalgefühl parallel zu dem der Juden ebenfalls wuchs. In den ersten Jahren nach der Staatsgründung kamen viele Juden aus den arabischen Ländern. Aus der früheren Sowjetunion sind über eine Million jüdische Einwanderer ins Land gekommen, ein Sechstel der Bevölkerung, allein in der Zeit von 1989 bis 1999 waren es mehr als 750.000. Israelische Araber stellen etwa 18 Prozent der israelischen Bevölkerung innerhalb des Kernlandes Israel, was oft vergessen wird. Auf einer Rundreise durch das Land begegnen wir Menschen, die aus Osteuropa gekommen sind, sie erzählen uns ihre Geschichten von Flucht, Hoffnungen des Neubeginns und dem langen Konflikt im Nahen Osten, der die Menschen wie auf einem Pulverfass leben lässt. Inklusivleistungen:
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