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Istanbul - Weltstadt zwischen Asien und EuropaTürkei / Istanbul / StädtereisenReise Nr. 3439 Ich begrüße Sie zu einer ganz besonderen Reise nach Istanbul. Von Europa nach Asien und zurück fahren wir und entdecken die byzantinischen und osmanischen Wurzeln, die das Bild der modernen Metropole bis heute prägen. Dann lehnen wir uns zurück, bei einer Tasse Tee, schauen auf die Lebensader Bosporus, vergessen den Trubel um uns und sprechen mit Dichtern, Geistlichen und Architekten über ihr Istanbul. Eine einmalige Erfahrung! Ihr Ali Met
Reiseverlauf: 1. Tag: Nach Istanbul - Flug in eine unbekannte Stadt Heute fliegen wir an den Bosporus und kommen erst einmal in unserem Hotel Ramada Old City an, das nur 5 Minuten mit der Straßenbahn vom Großen Basar entfernt liegt. (A) 2. Tag: Byzanz und Konstantinopel - Istanbuls christliches Erbe Das antike Byzanz hatte sich schon fast 1.000 Jahre diesseits und jenseits des Goldenen Horns ausgebreitet, als es 330 zum christlichen Konstantinopel wurde. Wir fahren zum Ort, an dem sich mitten in der heutigen Altstadt, das antike Hippodrom befand. Wenn wir uns umschauen und ganz still sind, können wir sie fast hören, die 100.000 begeisterten Zuschauer, die die Pferderennen der Antike verfolgten und mindestens so frenetisch jubelten wie der türkische Fußballfan heute. Obelisken stehen auf dem Gelände einträchtig neben dem Deutschen Brunnen, den Sultan Aldülhamid II. zu Ehren Kaiser Wilhelms II. errichten ließ. Nur wenige Schritte weiter ist eine der prächtigsten Kirchen der Christenheit: Die Hagia Sopfia markiert nicht nur den Höhepunkt byzantinischer Baukunst. Sie stand in ihrer heiligen Weisheit auch Modell für zentrale Kuppelbauten. Gegenüber der Hagia Sopfia stehen wir vor einer unscheinbaren Tür, die uns in die Unterwelt Konstantinopels führt. Die Yerebatan-Zisterne aus dem 6. Jahrhundert ist die prachtvollste des alten Byzanz: 80.000 Kubikmeter Wasser fasst sie, ausschließlich für den Palast Justinians! In der Chorakirche am anderen Ende der Altstadt sehen wir die Mosaiken und Freskenzyklen der spätbyzantinischen Phase. Nach all der Geschichte fragen wir uns zu Recht, wie es heute um die Position der christlich orthodoxen Kirche bestellt ist? Was bleibt von der sprichwörtlichen religiösen Toleranz der Osmanen? Ein Gespräch mit dem Sekretär des Patriarchen bringt Aufklärung. Wir beschließen den Tag ganz weltlich. Nach einer kurzen Pause im Hotel bummeln wir abends durch den Stadtteil Beyoglu jenseits des Goldenen Horns, lassen uns in der Küche des Restaurants Alem in die Kunst der Herstellung türkischer Teigblätter und Ravioli einführen und essen gemeinsam zu Abend. (F, A) 3. Tag: Im Zentrum des Reiches - Istanbul und die Osmanen Am 29. Mai 1453 nach kurzem letzten Kampf starb das alte Byzanz. Die Osmanen besetzten die Stadt, Istanbul war geboren. Wenn wir in der Sultan Ahmed Moschee mit ihren blau schimmernden Iznik-Fliesen und der erhabenen Kuppel stehen, erkennen wir die Blaupause der Hagia Sopfia wieder. Im Topkapi Palast wurde mehr als 500 Jahre lang die Politik des Reiches bestimmt. Wir erkunden die Schatzkammern und genießen den Blick von der Terrasse auf das Goldene Horn. Bevor wir anschließend das Meisterwerk des Architekten Sinan, die Süleyman Moschee besuchen, unterhalten wir uns mit einem islamischen Würdenträger über aktuelle Tendenzen des Islam in der Türkei und können in der nahen Prinzenmoschee auch einem Gebet beiwohnen. Die dritte wichtige Moschee ist die Eyüp Moschee, die meistbesuchte muslimische Pilgerstätte nach Mekka. Auch hier schauen wir uns um. Wenn wir schließlich auf dem Pierre Loti Hügel im Teehaus auf die Stadt hinunterblicken, können wir uns mit einem zeitgenössischen Dichter unterhalten. Der Abend entführt uns noch einmal in die Vielfalt des Islam: Wir schauen uns eine Vorführung der »Tanzenden Derwische« an. (F, A) 4. Tag: Hauptstadt oder nicht? Istanbul und die Türkei Mustafa Kemal Atatürk, der Gründer der modernen laizistischen Türkei, ist heute unser Thema. Wir besuchen das Atatürk Museum, sein ehemaliges Wohnhaus der Jahre 1918/19 und den barocken Dolmabahce Palast, seinen präsidialen Amtssitz, in dem er auch 1938 starb. Auf der Yacht Savarona, einem Geschenk des türkischen Staates, verbrachte Atatürk seine letzten Wochen. Auch hier sind wir zu Besuch. Dann besteigen wir selbst ein Schiff, befahren den Bosporus, sehen die Moscheen, Paläste und Villen rechts und links und treffen einen Journalisten, der sich mit uns über die Gründung der modernen Türkei unterhält. Abends gehen wir im alten Fischerviertel Kumkapi essen. (F, A) 5. Tag: Zwischen Kopftuch und Bikini - Istanbul Modern Ein Tag mitten in den Kontrasten des modernen Istanbuls. Wir mischen uns auf dem Wochenmarkt, der seit mehr als 200 Jahren jeden Mittwoch an der gleichen Stelle aufgebaut wird, unter die Einheimischen und sehen anschließend die Werke zeitgenössischer Künstler im Museum Istanbul Modern. Jenseits der Bosporusbrücke im asiatischen Stadtteil Üsküdar stehen wir auf dem Camlica-Hügel, dem höchsten Punkt der Stadt, zwischen Istanbuler Familien, die genau wie wir das grandiose Panorama genießen. Mit den Boutiquen und Cafés der Bagdat Straße kommt uns Asien plötzlich ganz europäisch vor. Zurück nach Europa fahren wir über die Erobererbrücke. Unser Ziel: der 261 Meter hohe Wolkenkratzer »Sapphire«, den sich moderne Shopping Malls und Bürokomplexe teilen. Auf dem Dach treffen wir einen Architekten, mit dem wir über gute, schlechte und fehlende Aspekte der Stadtplanung in Istanbul sprechen. Zum Ausklang des Tages spazieren wir durch das In-Viertel Ortaköy. (F, A) 6. Tag: Von Agatha Christie zu Orhan Pamuk - Istanbuls Künstler Agatha Christies Orient Express kam im Sirkeci Bahnhof an und nicht nur die Protagonisten ihres Romans erholten sich anschließend im Hotel Pera Palace. Wir machen im Hotel eine Zeitreise. Im Pera Viertel und am Galataturm spüren wir deutlich den Einfluss der europäischen Handelsmächte auf und in Istanbul. Nach dem Besuch des Museums der Unschuld des Nobelpreisträgers Orhan Pamuk treffen wir zwei weltbekannte Künstler in ihren Ateliers: den Fotografen Arif Asci und den Maler und Bildhauer Ismail Acar. Zeit, sich auszutauschen! (F, A) 7. Tag: Zwischen Kebab und Lobster Shopping einst und jetzt! Der Große Basar mit seinen 400 Gassen und 4.000 Läden ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass sich manches auch in Jahrhunderten kaum ändert. In der ehemaligen Medrese des Ali Pasha im Basarviertel wird nicht nur der beste Tee und Kaffee gekocht, hier können wir auch hinter die Kulissen der Welt des Handels schauen und Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen. Auf dem Weg zu den Düften des Gewürzbasars könnten wir uns eigentlich an der Galatabrücke den besten Kebab der Stadt gönnen, bevor wir das alte Viertel Balat am Goldenen Horn erkunden, das, vom Verfall bedroht, von der UNESCO zum Schutzgebiet erklärt wurde. Wie man in den Zeiten des Booms ein solches Viertel rettet, erklären uns die Architekten und Verantwortlichen des Projekts, die wir vor Ort treffen. Am Abend vereinen wir auf der Terrasse des Hotels Armada alles, was wir für einen guten Abschied von Istanbul brauchen: eine einzigartige Lage, ein großartiges Panorama und hervorragende traditionelle Küche. (F, A) 8. Tag: Abschied von einer bekannten unbekannten Stadt Wir verabschieden uns von den Monumenten und geheimen Ecken einer Stadt, die für uns nach einer Woche keine Unbekannte mehr ist und fliegen nach Hause. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Inklusivleistungen:
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