Oman - die umfassende Reise
Reise Nr. 3381
Zwischen den Wüsten der Arabischen Halbinsel und dem Indischen Ozean liegt ein abwechslungsreiches Wüstenwunderland: palmenreiche grüne Wadis, lange Sandstrände, unendliche Dünenlandschaften, wilde Gebirgsketten und Oasen überall. Bei dieser Studienreise wagen wir uns mit Geländefahrzeugen vor zu sagenhaften Stätten, auf einer traditionellen Dhau gleiten wir auf dem Golf von Oman dahin. Das Märchen ist höchst real, weil Sultan Qaboos den Ölreichtum des Landes intelligent investiert. Damit später nicht alles in Weihrauch aufgeht, dem kostbaren Harz des Landes. Kommen Sie mit ins sympathische Übermorgenland!
Reiseverlauf:
1. Tag: Flug nach Maskat
Sie haben die Wahl: Spätabends Abflug mit Oman Air von Frankfurt oder München nach Maskat. Oder spätabends Flug mit Emirates von Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien oder Zürich nach Dubai (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 6,5 Std.).
2. Tag: Willkommen! Ahlan-wa-sahlan!
Oman Air landet am Morgen in Maskat. Bei Flügen mit Emirates steigen Sie morgens in Dubai um und kommen vormittags in Maskat an. Wann immer Sie ankommen - für den Transfer zum Hotel ist gesorgt. Ihren Studiosus-Reiseleiter treffen Sie spätestens im Hotel. Die Zimmer stehen bei Ankunft zur Verfügung, und den Rest des Vormittags können Sie entspannen. Am Nachmittag machen wir eine erste Schnuppertour durch Maskat. .
3. Tag: Maskat
Der Oman versucht sich im sanften Luxustourismus - wie das gelingt, besprechen wir mit Lehrern und Schülern einer Hotelfachschule. Alles, was Flossen oder Tentakeln hat, wird am Vormittag auf dem Fischmarkt von Muttrah fangfrisch verkauft. Auf einer Dhau, einem traditionellen Holzboot, kreuzen wir dann vor der steil abfallenden Felsküste (wetterabhängig). Zum Abschluss geht's zum Souk von Muttrah. Ein Fest für die Sinne beginnt: duftende Gewürze und Weihrauch, bunte Stoffe, Gold und Silber.
4. Tag: Stadt am Meer
Wir spazieren durch das Regierungsviertel mit dem Sultanspalast. Sultan Qaboos gilt als einer der modernsten und sozialsten Monarchen in der arabischen Welt. Ganz unumstritten ist seine Herrschaft heute nicht mehr - die aufbegehrende Jugend gibt sich mit den Antworten von gestern nicht mehr zufrieden. Mit der Qaboos-Moschee stiftete der Sultan einen der prächtigsten Bauten auf der Arabischen Halbinsel. Im Nationalmuseum Bait Zubair erzählt Ihr Reiseleiter von den Glanzzeiten des Omans als Seemacht im Indischen Ozean. Der Nachmittag bleibt frei. Der Basar ist immer einen Bummel wert, und wenn Sie es lieber klimatisiert haben, dann besuchen Sie eine der modernen Shoppingmalls. Oder entspannen Sie am Pool Ihres Hotels. Tipps für die besten Adressen zum Abendessen hat Ihr Reiseleiter parat.
5. Tag: Zwischen Bergen und Meer nach Sur
Wir klettern in die Geländewagen, unsere motorisierten Kamele für die nächsten fünf Tage, und fahren an der Küste entlang nach Süden. Langweilig wird es nicht: Rechts begleitet uns die Kulisse des Hadschargebirges, links die Küste des Indischen Ozeans, mal mit bizarren Felsformationen, mal mit weiten Sandstränden. Und an einer besonders schönen Stelle picknicken wir auf Omanisch. Nachmittags erreichen wir die alte Hafenstadt Sur. 200 km.
6. Tag: Der Himmel über der Wüste
Sur ist stolz auf seine Traditionen: Schiffbau, Ostafrikahandel und Sardinenfang machten es einst reich. Zunächst besuchen wir die Dhauwerft in der Lagune und stehen vor einer dickbauchigen Museums-Dhau - diese Holzboote werden immer seltener. Auf dem Weg ins Landesinnere passieren wir weite Sandflächen und vielfarbige Felsformationen, dann plötzlich eine wasserreiche Oase im Wadi Bani Khalid. Wenn die Sonne tief steht, erreichen wir die Wahiba Sands - gigantische Sanddünen, so weit das Auge reicht. 260 km. Von unserem luxuriösen Wüstencamp aus klettern wir auf eine Düne und warten im warmen Sand auf den Sonnenuntergang. Bei klarem Wetter entfaltet sich ein Sternenhimmel, den Sie nie mehr vergessen werden.
7. Tag: Nach Nizwa
Weiter geht es durch die Steinwüste, vorbei an bizarren Felsformationen. Wie Farbtupfer liegen immer wieder Oasen mit ausgedehnten Dattelhainen und Bananenplantagen in der kargen Wüstenlandschaft. Oasen mussten verteidigt werden, deshalb stehen in fast allen Oasen Festungen. Nach der Festung von Jabrin fahren wir zu der noch stattlicheren Burg von Bahla, der größten im Oman (UNESCO-Kulturerbe, nur Außenbesichtigung möglich). Tiefdunkle Berge begleiten uns auf der Fahrt nach Nizwa. Hier bummeln wir über den Markt mit seinen Gewürzhändlern und Silberschmieden. Fahrtstrecke 400 km.
8. Tag: Am Dschebel Schems
In der Festung von Nizwa residierte einst der Imam und herrschte über den Inneren Oman. Die Majestät der Berge aber ist der Dschebel Schems. Auf dem Weg dorthin stoppen wir in der Bergoase Al-Hamra. Wie in anderen Oasen sind auch hier die alten Lehmhäuser zum großen Teil verlassen – die Landflucht ist auch im Oman ein Problem. Mit einem Omaner besichtigen wir ein Lehmhaus und sprechen mit ihm über das Engagement des Sultanats, die Bergbauern zum Bleiben zu bewegen. Vom Rand des Canyons am Dschebel Schems bietet sich uns ein Panoramablick in eine 1000 m tiefe Schlucht und auf ein gewaltiges Bergmassiv. 140 km.
9. Tag: Durch das Wadi Bani Auf
Unsere Reise zurück an die Küste führt von Nizwa durch die spektakuläre Steinwelt des Wadis Bani Auf. Ein Paradies für Geologen, denn die Vielzahl an farbigen Felsen ist gewaltig. Auf der Fahrt über Bergpisten sehen wir terrassenförmige Felder mit Futtermais und Luzernen fürs Vieh, und mit einem solchen Panorama vor Augen picknicken wir. Wir passieren einsame Gehöfte und ursprüngliche Dörfer. Falls die Witterungsverhältnisse die Fahrt auf der Piste unmöglich machen, nehmen wir eine sichere Alternativroute. 180 km. Am Abend fliegen wir von Maskat ins Weihrauchland Dhofar nach Salalah (Flugdauer ca. 1,5 Std.). Spätes Abendessen am Strand.
10. Tag: Tropischer Dhofar
Heute lassen wir es ruhig angehen – ausschlafen, in Ruhe frühstücken, eine Runde im Pool drehen ... Nachmittags machen wir einen Ausflug in die tropische Landschaft. Wir besuchen eine Plantage: Papayas, Bananen und Kokosnüsse wachsen hier im Überfluss, ein Hauch von Südsee liegt in der Luft. Im Gespräch mit einem Fachmann erfahren wir mehr über die Plantagenwirtschaft. Auf den Höhen des Karagebirges liegt das Hiobsgrab – weit schweift der Blick über die Steilküste und das Meer. Zurück in Salalah folgen wir der Duftspur im Weihrauch-Souk. Hier findet man alle Sorten des edlen Harzes – schon Ägypter und Römer orderten es tonnenweise. 80 km.
11. Tag: Im Weihrauchland
Mit Geländewagen geht es den ganzen Tag hinaus in die Natur: Den Anfang machen die Weihrauchbäume im Wadi Doka. Wüstenrosen finden wir auf dem Weg auf den Dschebel Samhan und ins tierreiche Wadi Darbat. Am Nachmittag besuchen wir den antiken Hafen von Sumhurum, von dem aus einst der Weihrauch verschifft wurde. 180 km. Beim Abschiedsessen kombinieren wir noch einmal die fruchtige Frische der Tropen mit Fisch aus dem Arabischen Meer und Gewürzen des Orients - unser kulinarischer Abschied.
12. Tag: Rückflug
Bei Rückflug mit Emirates frühmorgens Flug von Salalah nach Maskat, vormittags weiter nach Dubai und nachmittags nach Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien oder Zürich (Flugdauer ab Dubai ca. 6,5 Std.). Wenn Sie mit Oman Air fliegen, haben Sie noch Zeit für ein flottes Frühstück. Vormittags Flug von Salalah nach Maskat und mittags weiter nach Frankfurt oder München (nonstop, jeweils ca. 7,5 Std.); Ankunft am späten Nachmittag.
Charakteristik der Reise:
Mit Aufenthalt im Weihrauchland Dhofar im Süden des Omans
Drei Übernachtungen in einem luxuriösen Strandhotel in Salalah
Viel Zeit zur Entspannung
An sechs Tagen Fahrt in komfortablen Geländewagen mit Klimaanlage
Dhaufahrt vor der Küste
Im Reisepreis enthalten
- Linienflug (Economy) mit Oman Air von Frankfurt oder München nach Maskat und zurück
- Linienflug (Economy) mit Oman Air von Maskat nach Salalah und zurück
- Flug - /Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
- Transfers/Rundfahrten in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
- Rundreise in komfortablen Geländefahrzeugen vom 5. bis 9. Tag, Jeepausflug am 11. Tag (max. 4 Teilnehmer pro Fahrzeug)
- 9 Übernachtungen in Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool
- Eine Übernachtung in einem komfortablen, fest eingerichteten Wüstencamp, Minichalets mit Dusche und WC für ein bzw. zwei Personen
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet), am 4. Tag nur Frühstück
- Speziell qualifizierte Studiosus - Reiseleiter
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Zimmer bereits bei Ankunft im Hotel am 2. Tag
- 2 Picknicks
- Dhaufahrt in Maskat
- Eintrittsgelder
- Visagebühren und Visabeantragung
- Trinkgelder im Hotel
- Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 60 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Mindestteilnehmerzahl: 12
- Maximale Teilnehmerzahl: 25
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