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Oman auf neuen WegenOman / RundreisenReise Nr. 3311 Muscat - Rustaq - Ibri - Rub Al Khali - Jebel Shams - Nizwa - Sur - Ras Al Hadd - Wahiba Sands - Salalah Entdecken Sie mit uns das alte Arabien abseits der klassischen Reiseroute mit vierradgetriebenen Geländewagen, meist Toyota-Landcruisern. Nur im Rahmen einer solchen distanz- und flächenmäßig ausgreifenden Rundreise lassen sich die verschiedenen hochkarätigen Attraktionen, diversen Landschaftsformen und Naturschönheiten, des Oman erleben. Kaum irgendwo anders ist das Erlebnis der Wüste so eindringlich - wir erleben sie im Oman in der Wahiba Sands und in der Rub al Khali, der größten Sandwüste der Erde. Die Distanz zwischen der im Norden liegenden Hauptstadt Muscat und Salalah, der Metropole der Region Dhofar im Süden, beträgt mehr als tausend Kilometer. Doch ist gerade diese lange Distanz der ganz große Reiz dieser Tour. Leerlauf wird sich während unserer Fahrtage überland kaum irgendwo einstellen.
Reiseverlauf: 1. Tag: FR Hinflug – Muscat Spätabends Linienflug mit OMAN AIR von Frankfurt nach Muscat. 2. Tag: SA Muscat Nach der Ankunft Transfer zum Hotel. Nachmittags Stadtrundfahrt in Muscat, die uns zunächst durch das Botschafts- und Regierungsviertel Shatti Al Qurm ins Hafenviertel Muttrah führt, wo wir Zeit haben durch den SouK zu bummeln. Nach dem Besuch des interaktiven Stadtmuseums Bait Al Baranda geht es weiter in die Altstadt von Muscat, wo wir einen Spaziergang vom Arbeitspalast des Sultans, zu den Festungen Jalali und Mirani unternehmen. FM 3. Tag: SO Fanja - Nakhal - Rustaq Am Vormittag Besuch der Sultan Qaboos Moschee, die durch ihren Prunk besticht, ohne überladen zu sein. Anschließend Weiterfahrt in unseren Allradfahrzeugen nach Fanja, wo wir die befestigte Altstadt der einst strategisch wichtigen Oase besuchen. Unterwegs in Nakhal Besuch der Festung. Ein kleiner Abstecher zeigt uns Ayn Towarah, die heißen Quellen im Wadi Hamam. Weiter geht es durch die Wadis Bani Kharus, Bani Awf und Sathan nach Rustaq. In diesen Tälern sehen wir spektakuläre Gebirgslandschaften, geologische Besonderheiten und abgelegene Dörfer, bevor wir die alte Hauptstadt Rustaq erreichen. FA 4. Tag: MO Al Abyadh - Ibri Weiterfahrt quer durch die landwirtschaftlich stark genutzte Batinah-Küstenebene zur Festung Al Hazm (wird gerade restauriert). Nach einer Außenbesichtigung dieses ehemaligen Sitzes der Imame geht es weiter nach Hoqshain. Vorbei an abgelegenen Dörfern, Gärten und weiteren Ruinen gelangen wir nach Ibri. FA 5. Tag: DI Yanqul - Rub Al Khali Wir fahren zunächst ein Stück wieder ins Gebirge, um uns die Überreste der mächtigen Burg Hisn Al Marah aus dem 17. Jh. anzusehen. Weiter geht es durch das Wadi Fath in die Ramlat Duhayth, ein Teilgebiet der Rub Al Khali. Hier in der größten zusammenhängenden Sandwüste der Erde haben wir kein bestimmtes Ziel. Wir tauchen ein in dieses schier endlose Dünenmeer und suchen uns einen einladenden Platz zwischen den Dünen für unsere erste Zeltnacht. FMA 6. Tag: MI Baat - Jebel Shams Wir verlassen die Sandwüste und fahren zu den 5000 Jahre alten Bienenkorbgräbern von Baat. Nach einem kurzen Fotostopp geht es weiter ins nahe gelegene Wadi Al Ayn, wo wir am Fuße des Jabal Misht ein weiteres Set dieser Gräber besichtigen. Nach einem kurzen Spaziergang im Wadi Dham geht es nun hinauf in das Becken von Sint und weiter über einen Pass zum 2000m hoch gelegene Jebel Shams Plateau. FA 7. Tag: DO Al Hamra - Nizwa Wir fahren zunächst in die bis zu 1000 Meter tiefe Schlucht des „Grand Canyon des Oman“ nach Nakhar, das Zentrum der lokalen Teppicherzeugung. Hier werden seit Jahrhunderten traditionell Teppiche aus Schaf- und Ziegenwolle gewebt. In Al Hamra schlendern wir ein wenig durch die Altstadt mit ihren mehrstöckigen Lehmhäusern und können auch eines dieser Häuser, das als Museum eingerichtet ist, besichtigen. Bei unserer Wanderung durch die mittelalterliche Bergoase Misfat Al Abriyeen entdecken wir die Sternenuhr und lernen das Falaj System kennen. Nach einem landestypischen Mittagessen in Misfat Weiterfahrt mit kurzem Fotostopp in Bahla mit herrlicher Aussicht über die Oase. In Jabrin besichtigen wir den alten Wohnpalast der Imame mit seinen reichen Verzierungen, bevor wir vorbei an Marmorsteinbrüchen nach Nizwa fahren. FM 8. Tag: FR Tiwi - Sur In Nizwa, dem ehemaligen Macht- und Kulturzentrum des Landes, erleben wir das bunte Treiben am Markt, wo wir von Fisch über Datteln, Obst, Gemüse bis zum kostbaren Silberschmuck und den reich verzierten Kanjars verschiedenste Waren bewundern und natürlich auch kaufen können. Anschließend Besuch des Forts mit seinem riesigen runden Wehrturm. Weiterfahrt nach Süden zur alten Lehmstadt Manah. Durch die landschaftlich phantastischen Täler Wadi Indam, Wadi Tayin und Wadi Arbayeen gelangen wir dann auf die Küstenstraße Richtung Sur und besuchen unterwegs noch die Fischerdörfer Shab und Tiwi. Das Abendessen nehmen wir in einem der kleinen landesüblichen Restaurants im Stadtzentrum ein. FA 9. Tag: SA Sur - Ras Al Hadd In Sur Besuch des noch nicht ganz fertig gestellten Dhau-Museums und der Dhau-Werften. Schon vor 5000 Jahren wurde von hier aus in einfachen Booten der Indische Ozean überquert und so einer der Grundsteine des Oman als Handelsmacht gelegt. Weiterfahrt ins Landesinnere in die Jaalan Region. Die Landschaft auf dieser Strecke zeugt von der nahen Sandwüste. Wanderdünen wechseln ab mit Oasen und Schuttflächen. Besuch der Moschee mit ihren 52 Kuppeln in Bani Bu Ali. Am Nachmittag erreichen wir Ras Al Hadd. Von hier aus geht es nach dem Abendessen nach Ras Al Jinz, dem östlichsten Punkt der Arabischen Halbinsel. Mit etwas Glück können wir im hiesigen Schildkrötenreservat die großen grünen Meeresschildkröten bei der Eiablage beobachten. FA 10. Tag: SO Qalhat - Ramlat Al Wahiba Morgens Weiterfahrt nach Qalhat. Hier besuchen wir die Überreste dieser schon von Marco Polo als reiche und große Stadt beschriebenen Anlage, bevor wir die von tiefen Schluchten geprägten Plateaus des östlichen Hajar Gebirges überqueren. Die Turmgräber von Al Jeela am Südrand des Gebirges sind etwa 5000 Jahre alt und zählen zum UNESCO Weltkulturerbe. Vorbei an wunderbaren kleinen Bergdörfern gelangen wir nach Ibra und weiter bis zu unserem gemütlichen Beduinencamp in der Ramlat Al Wahiba, der “kleinen” Sandwüste. FA 11. Tag: MO Ras Ruways Wir beginnen heute mit der Längsdurchquerung der Ramlat Al Wahiba. Im Laufe der Zeit verschwimmt das Gefühl für Zeit und Raum genauso wie die Landschaft “richtungsloser” wird. Vorbei an Brunnen, die den Beduinen noch immer Wasser zur Versorgung ihrer Herden spenden, gelangen wir in ein Gebiet, wo der Sand sanft zum Meer hin abfällt. Wir schlagen unsere Zelte auf den Dünen bei Ras Ruways auf, die hier direkt in den Indischen Ozean abfallen. FMA 12. Tag: DI Ras Madrakah Die heutige Fahrt hält sich über weite Strecken entlang der Küste. Wir machen Halt bei einigen Fischerdörfern, einerseits um unsere Vorräte zu ergänzen, andererseits um das bunte Treiben zu erleben. Es wechseln heute Schotterplateaus mit herrlichen Strandabschnitten ab. Am Abend erreichen wir Ras Madrakah, eine wunderbare Bucht mit weißem Sandstrand, umrahmt von schwarzen Bergen aus vulkanischem Gestein. FMA 13. Tag: MI Shuwaymiyah Wir setzen heute unsere Fahrt entlang der Küste fort. Atemberaubende Sandstrände wechseln mit den “Mondlandschaften” der Schotterflächen ab. An der “Pink Lagoon”, einer Lagune mit rosarot gefärbtem Wasser, können wir Flamingos und andere Seevögel, die hier ihre Nahrung suchen, beobachten. Im Wadi Shuwaymiyah, einem Canyon mit bizarr geformten Felsstrukturen, schlagen wir unsere Zelte für die Nacht auf. FMA 14. Tag: DO Marmul - Salalah Die heutige Fahrt führt uns durch das Gebiet von Marmul, eines der reichsten Erdölvorkommen des Landes. Bevor wir das Qara Gebirge erreichen, machen wir einen kleinen Abstecher in das Wadi Doka, wo eine große Anzahl an Weihrauchbäumen steht, die das so kostbare Harz liefern. Am Nachmittag Ankunft in Salalah. FM 15. Tag: FR Salalah Wir beginnen unseren heutigen Tag mit einer Fahrt in den geschichtsträchtigen östlichen Teil der Küstenebene von Salalah. Der Einfluss des nahen Hadramaut ist genauso zu erkennen wie der Jahrhunderte alte Handelskontakt mit Indien und China. Taqa war einst eine wichtige Hafenstadt. Hier besichtigen wir das Fort. Am Unterlauf des Wadi Darbat und am Meeresarm Khor Rouri gelegen finden wir die unter dem Schutz der UNESCO stehende Anlage von Samhuram. Kurz vor der Stadt Mirbat sehen wir die Grabesmoschee des islamischen Heiligen Bin Ali. In Mirbat selbst sehen wir die alten Handelshäuser in ihrem für die Region einzigartigen südjemenitischen Baustil. Am Nachmittag entdecken wir in Salalah im archäologischen Park von Al Baleed die Überreste der einst mächtigen Stadt. F 16. Tag: SA Jabal Al Qara - Rückflug Wir fahren heute entlang der Hauptstraße ein kleines Stück zurück auf den Jabal Qara und weiter durch ein enges, steiles Tal auf die hügeligen Anhöhen des Gebirges. Kamelherden grasen friedlich neben Rinderherden und Bergdörfer liegen idyllisch in der Landschaft verstreut. Beim Grabmal des Propheten Hiob genießen wir die herrliche Aussicht auf Salalah. Abends Transfer zum Flughafen Salalah und Rückflug nach Muscat. F 17. Tag: SO Ankunft Weiterflug von Muscat nach Frankfurt, wo wir am frühen Morgen ankommen. F Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Diese Reise führt neben den bekannten Höhepunkten des Landes auch an vom Tourismus noch kaum entdeckte Plätze. Ein ideales Tourangebot, um den Oman in seiner ganzen Vielfalt zu erfahren. Die Tour wird während der gesamten Zeit von einer erfahrenen, deutschsprachigen Expeditionsleitung begleitet. Übernachtet wird im Zelt, in einfachen Gasthäusern und in Muscat im 4-Sterne-Hotel – eine ideale Mischung aus Abenteuer und Komfort. An Ausrüstung sind ein eigener Schlafsack mitzubringen (kann auch bei Vorausbuchung zum Preis von € 30 erworben und vor Ort gestellt werden). Alles andere stellen wir zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass das Gepäck kompakt sein sollte, da die Ladekapazität im Allradfahrzeug begrenzt ist. Anforderungen an die Teilnehmer: Eine Tour, die aufgrund ihrer Durchführung mit Geländewagen und aufgrund der Tatsache, dass drei von insgesamt vierzehn Nächten im Zelt zugebracht werden, eher als eine Expedition zu bezeichnen ist. Wir werden bequem gefahren und es muss nur beim eigenen Zeltaufbau mit Hand angelegt werden. Beim Programmablauf müssen wir uns wetterbedingte Änderungen vorbehalten. Nach besonders starken Regenfällen kann der Besuch einzelner Wadis und das Befahren von Bergstraßen kurzfristig nicht möglich sein. Inklusivleistungen:
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