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Orientalische Seidenstraße

Iran / Kulturreisen
Reise Nr. 1399

  • Kulturreise auf der orientalischen Seidenstraße von Iran nach Usbekistan
  • Persiens grandiose Schätze in Isfahan, Yazd und Mashhad
  • Märchenstädte Chiwa, Buchara und Samarkand
  • Fahrt durch 4 Wüsten: Davir, Lut, Karakum und Kizilkum
  • Den Zauber des Orients erleben

    Erst seit einigen Jahren ist es wieder möglich, über Grenzen hinweg auf den historischen Karawanenrouten zu reisen. Entlang der legendären orientalischen Seidenstraße entdecken Sie die Islamische Republik Iran sowie die beiden jungen ehemals sozialistischen Republiken Turkmenistan und Usbekistan. Bei den Durchquerungen mehrerer Wüsten rasten Sie bei längst verfallenen Karawansereien, während Sie in den Märchenstädten Usbekistans die leuchtend-blauen Kuppeln prunkvoller islamischer Architektur in den Bann ziehen. Auch die Begegnung mit der ökonomischen, politischen und sozialen Gegenwart dieser Länder gehört zur Reise. Von Irans Hauptstadt Teheran fahren Sie nach Isfahan. Die 'Perle des Iran' am 'Ewigen Fluss' empfängt Sie mit ihren Palästen und Moscheen, Gärten und Plätzen, den alten Brücken und mit dem Großen Basar. Über das Oasenstädtchen Nain gelangen Sie in die Wüstenstadt Yazd, Zentrum der Zoroastrier. Sie entdecken die Türme des Schweigens, die Funktion der Windtürme und bestaunen alte Lehmbauten. In Turkmenistan schlendern Sie über den riesigen Markt von Ashgabad ein und staunen über die modernen Monumentalbauten der Stadt. Nach dem Besuch der Überreste von Kunya Urgench erleben Sie in Usbekistan mit Chiwa das 'lebende Museum' Zentralasiens, bevor Sie durch die Kizilkum-Wüste fahren. Der Zauber des Orients entfaltet sich auch in Buchara, das sich als altorientalisches Baukunstmuseum präsentiert. Schließlich erreichen Sie Samarkand, die 'Stadt Tamerlans' mit ihren riesigen Palästen und Moscheen, und Schahr-e Sabs, bevor Ihre Reise in der Metropole Taschkent ausklingt.


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    Orientalische Seidenstraße



    Tourverlauf:

    1. Tag Anreise
    Linienflug mit Turkish Airlines von Frankfurt über Istanbul nach Teheran.

    2. Tag Teheran
    Nach der Landung in Teheran werden wir von unserer Reiseleitung empfangen und zu unserem Hotel gebracht. Wir ruhen uns etwas aus und beginnen nach dem Mittagessen mit unseren Besichtigungen. Die Stadt erstreckt sich am Südhang des fast immer mit Schnee bedeckten Elburs-Gebirges und ist seit Ende des 18. Jahrhunderts Landeshauptstadt. Zu ihren vielen Sehenswürdigkeiten zählt der Golestan-Palast (oder Palast der Blumen, bis 1979 Sitz des Schahs), den wir uns von außen ansehen. Im nahe gelegenen Weißen Palast ist das Ethnologische Museum untergebracht. Lebensgroße Wachsfiguren, gekleidet in persische Trachten, sowie Darstellungen von Szenen aus dem täglichen Leben der Bevölkerung sind u.a. hier zu sehen und lohnen einen Besuch (fakultativ). Für den Nachmittag ist eine Stadtrundfahrt mit sowie des Archäologischen Museums geplant. Dieses 1937 erbaute, einem Sassanidenpalast nachempfundene Museum gilt als ältestes und bedeutendstes, für viele auch als schönstes Museum des Landes. Übernachtung im Hotel [MA]

    3. Tag Teheran
    Wir verbringen einen weiteren Tag mit Besichtigungen in Teheran. Im Norden der Stadt schauen wir uns den Saad Abad-Palast, eine Sommerresidenz des letzten Schahs, an. Eine Welt für sich erschließt sich uns im Teppich-Museum - jeder Teppich ein Kunstwerk, bezaubernd durch die Mannigfaltigkeit der Motive und die Harmonie und Leuchtkraft der Farben. Iranische Kalligraphie können wir im Reza Abbasi-Museum bewundern. Mittags fahren wir hinauf zur Sommerfrische Darbant und haben Gelegenheit, uns in einem Terrassenlokal ein traditionelles Mittagessen mit iranischen Spezialitäten schmecken zu lassen. Und schließlich bummeln wir durch den weitläufigen, über Jahrhunderte gewachsenen Basar - ein Gewirr ineinander verschachtelter alter und neuer Baukörper, mit bis zu 10 km langen Gassen und tausenden von kleinen Läden. Übernachtung im Hotel [FMA]

    4. Tag Teheran - Kashan - Isfahan
    Mit dem Bus fahren wir ca. 250 km südwärts nach Kashan. Bevor wir Teheran verlassen besichtigen wir noch das Azadi-Monuments (des 45 m hohen Freiheitsturmes und Wahrzeichens des modernen Teheran). Die Stadt Kashan liegt etwa 900 m hoch am Westrand der Salzwüste Dasht-e Kavir und bildet den Mittelpunkt einer intensiv bewässerten Oase. Bekannt ist Kashan für die schönen Kaschi-Kacheln und Teppiche mit Blumenmustern. Wir essen zu Mittag und besuchen danach den Fin-Garten. Am Nachmittag setzen wir unsere Fahrt fort und legen die knapp 200 km bis nach Isfahan, der einstigen Residenz der berühmten Safawiden-Herrscher (16.-18.Jh.), zurück. In Isfahan sind wir für drei Nächte in einem Hotel in der Nähe des Zentrums untergebracht und können nach dem Abendessen bei einem Nachtbummel über den berühmten Meydan-Platz bereits erste Eindrücke sammeln. Fahrstrecke: 430km; Übernachtung im Hotel [FMA]

    5. Tag Isfahan
    Isfahan (ca. 1.500 m) ist von Gebirgszügen umgeben. Die Stadt liegt auf einer Hochebene mit wüstenhaftem Charakter inmitten einer fruchtbaren Oase, die vom Fluss Zayandeh Rud gespeist wird. Zauberhaft wirken die fantasievoll mit Fayencen geschmückten Paläste, die Brücken, Kuppeln und Minarette dieser viel gepriesenen Stadt. Ihr goldenes Zeitalter erlebte sie im 17. Jh., als unter der Regierung von Schah Abbas dem Großen prachtvolle Bauten um den 'Großen Platz' entstanden. Hier, am Meydan-e Imam, seinerzeit der größte Platz der Welt, befinden sich der Ali Qapu-Torpalast, die Lotfollah- und die Imam-Moschee sowie der Haupteingang zum überdachten Großen Basar. Wir sehen uns auch den Gartenpavillon Hascht Behescht ('die acht Paradiese) sowie den Gartenpalast Chehel Sotun (den 40-Säulen-Palast) an. Nach dem Besuch dieser Stätten kommen wir zur Allah Verdi Khan-Brücke, besser bekannt als 33-Bogen-Brücke, die Abbas I. über den Zayandeh Rud errichten ließ. Übernachtung im Hotel [FMA]

    6. Tag Isfahan
    Morgens fahren wir zur berühmten, im 11. Jh. errichteten, später jedoch oft veränderten Freitagsmoschee. Sie gilt als eines der ältesten islamischen Bauwerke der Stadt und als bedeutendster Bau der Seldschukenzeit in Persien. Danach geht es zum Djolfa-Viertel, in dem armenische Christen leben. Wir besuchen die 1628 gestiftete Bethlehem-Kirche sowie die Erlöser-Kathedrale Vank. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht möchten Sie am Fluss entlang zu Bogenbrücken mit Teehäusern spazieren? Übernachtung im Hotel [FMA]

    7. Tag Na'in - Yazd
    Wir fahren Richtung Südosten, vorbei an typischen Taubentürmen und alten Karawansereien in rund 3 Stunden nach Na'in (ca. 150 km). Bekannt ist dieses Oasenstädtchen (etwa 1.400 m) am Rande der Wüste für seine handgeknüpften Teppiche. Nach dem Mittagessen schauen wir uns im nahe gelegenen Dorf Mohamadiyeh um. Wir setzen unsere Fahrt nach Südosten fort (170 km) und erreichen nach etwa 3 Stunden die Wüstenstadt Yazd (ca. 1.230 m) und unser Hotel. In Yazd sind 40°C im Sommer keine Seltenheit. Das Bild der Altstadt prägen Hunderte, teilweise noch bewohnte, ockerfarbene Lehmhäuser, alte Brunnenanlagen und die berühmten Windtürme, die jeden Windhauch zur Kühlung in die tiefer gelegenen Wohnräume leiten. Fahrstrecke: 320km; Übernachtung im Hotel [FMA]

    8. Tag Yazd: ganztägige Besichtigung
    Als Marco Polo 1272 Yazd besuchte, war die Stadt ein reicher Handelsplatz am Schnittpunkt wichtiger Karawanenrouten. Bekannt war Yazd auch als Stätte religiöser Gelehrsamkeit und als Zentrum des vorislamischen zoroastrischen Glaubens. Davon zeugen der 'Feuertempel' und die 'Türme des Schweigens', die den Anhängern Zarathustras als Begräbnisstätte dienten. Nach ihrer Auffassung zählt die Erde zu den vier 'heiligen Elementen' und darf nicht mit totem Fleisch verunreinigt werden. Nach einer Wanderung auf die Hügel mit den 'Türmen des Schweigens' schauen wir uns die gewaltige Freitagsmoschee und das Monumentaltor Tekiyeh Amir Chaqmac an, besuchen den Feuertempel und bestaunen im Gartenpalast Bagh-e Dowlatabad den mit 38 m höchsten Windturm, der je gebaut wurde. Übernachtung im Hotel [FMA]

    9. Tag Dasht-e Kavir und Dasht-e Lut - Tabas und Bidokt
    Morgens starten wir mit unseren Führern zur Fahrt durch die Bergwelt im Grenzbereich der Salzwüste Dasht-e Kavir im Norden und der Sandwüste Dasht-e Lut im Süden. Die wüstenartige Landschaft verändert sich ständig; es geht durch krustige Salzebenen und an Bergen entlang - überraschend sind die vielen, verschiedenen Formen und Farben. In der grünen Oase Robat Posht Badam (190 km) legen wir eine Mittagsrast ein. Anschließend verläuft unsere Route zur Oasenstadt Tabas und Bidockt (400 km). Fahrstrecke: 590km; Übernachtung im Hotel oder Gästehaus [FMA]

    10. Tag Tabas - Mashhad
    Am Morgen schauen wir uns in Tabas um und fahren anschließend nach Ferdows (180 km). Nach einem Picknick und Fotostopps mit kleinen Ausflügen an interessanten Punkten geht es weiter nach Mashhad (ca. 1.000 m, 320 km), am Ostrand des Binalud-Gebirges gelegen. Die Stadt wird jährlich von Tausenden von Pilgern besucht und gilt als eine der 7 heiligen Stätten des schiitischen Islams. Der Name bedeutet (arabisch) 'Ort des Märtyrers', denn hier befindet sich das Grabmal des Imam Reza, des achten schiitischen Imams. Er wurde - der Überlieferung nach auf Geheiß des Kalifen Al Mamun - 818 hier vergiftet. Imam Reza ist der einzige der 12 schiitischen Imame, dessen Grabmal sich auf iranischem Boden befindet. Dadurch kommt Mashhad eine besondere religiöse Bedeutung zu im Iran. Wir besichtigen das Mausoleum des Imam Reza und werden uns auch den Basar ansehen. Fahrstrecke: 500km; Übernachtung im Hotel oder Gästehaus [FMA]

    11. Tag Fahrt Iran - Turkmenistan: Ashgabad
    Morgens starten wir zu unserer Fahrt zur iranisch-turkmenischen Grenze nach Bajgiran. Nach Erledigung der oft langwierigen Formalitäten werden wir an der turkmenischen Grenzstation von unserer turkmenischen Reiseleitung empfangen. Nach etwa 1 Stunde (ca. 40 km) Fahrt treffen wir in Ashgabad, der turkmenischen Hauptstadt, ein und beziehen unsere Zimmer in einem Hotel. Am Nachmittag machen einen Spaziergang am zentralen Platz. Ashgabad - der Name bedeutet 'Stadt der Liebe' - ist eine verhältnismäßig junge Stadt, die sich aus dem gleichnamigen, 1818 von Russen gegründeten Dorf entwickelt hat. Wer möchte kann falkultativ das National Museum besuchen. Fahrstrecke: 40km; Übernachtung im Hotel [FMA]

    12. Tag Nisa
    Wir machen einen Abstecher zu den Ausgrabungen im 15 km entfernten antiken Ort Nisa, ehemals Hauptstadt des Partherreiches. Unterwegs schauen wir uns die eindrucksvolle neue Große Moschee an. Zurück in Ashgabad werden wir den Abend bei einer Familie verbringen, zu Abend essen und im Innenhof eines typischen Altstadthauses eine familiäre Folklore- und Modenschau erleben. Übernachtung im Hotel [FMA]

    13. Tag Ashgabad - Taschauz
    Morgens lassen wir uns Zeit für einen individuellen Bummel über den quirligen Sonntagsmarkt. Besonders reizvoll ist der Vieh- und Teppichmarkt. Eine Stadtrundfahrt und die Besichtigung einer Pferdefarm (Achalteckiner) runden unser Programm ab. Am Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht für den Flug nach Taschauz (Abflug ca. 18.10 Uhr, Ankunft 19.00 Uhr). Abendessen. Übernachtung im Hotel [FMA]

    14. Tag Kunya Urgentsch, Fahrt Turkmenistan - Usbekistan: Chiwa
    Kunya Urgench liegt im Nordwesten Turkmenistans. Vom Glanz der einstigen Hauptstadt des Choresmier-Reiches sind nach der Zerstörung durch Timur 1379 nur wenige, aber sehenswerte Bauwerke erhalten geblieben. Z.B. das Mausoleum des Sultans Tekesch und das Minarett Kutlug Timur, mit 62 m das höchste Minarett Zentralasiens. Nach einem Spaziergang durch das Ruinenfeld fahren wir nach Taschauz und essen hier zu Mittag. Danach steuern wir die usbekisch-turkmenische Grenze an und fahren nach Erledigung der Grenzformalitäten weiter bis nach Chiwa. Hier beziehen wir unsere Zimmer in einem Hotel. Hotel [FMA]

    15. Tag Chiwa - ganztägige Besichtigung
    Heute ist Chiwa ein einzigartiges 'Freilichtmuseum'. Bezeichnet wird die Stadt als ein zu Stein gewordener Traum aus Tausend-und-einer-Nacht. Eine Mauer schützte Chiwa mit seinen prunkvollen Gebäuden und aus ungebrannten Ziegeln gebauten Wohnhäusern. Mit Hilfe der UNESCO wurde die Altstadt Itschan Kale restauriert und steht heute unter Denkmalschutz. Prächtig ausgestattete Bauwerke wie Monumentaltore, Moscheen, Minarette, Medresen und Mausoleen sind hier zu sehen. Übernachtung im Hotel [FMA]

    16. Tag Kizilkum-Wüste - Buchara
    Auf der Fahrt nach Buchara durchqueren wir einen Teil der riesigen, steppenhaften Kizilkum-Wüste (ihr Name bedeutet 'roter Sand'), die sich zwischen den Flüssen Amu Darja im Süden und Syr Darja im Norden erstreckt. Der Boden ist fruchtbar, kann wegen des Wassermangels aber kaum bestellt werden. Hier werden jedoch Erzvorkommen und andere Bodenschätze im Tagebau ausgebeutet. Nach einem Fotostopp am Amu Darja legen wir mittags ein Picknick ein. Nachmittags treffen wir im Tal des Sarafschan und in der dicht besiedelten Oase Buchara ein, die den Beinamen 'die Edle' trägt. Wir beziehen unsere Zimmer in einem Hotel und lernen abends den historischen Stadtkern auf einem kleinen Rundgang kennen. Fahrstrecke: 440km; Übernachtung im Hotel [FM]

    17. Tag Buchara: ganztägige Stadtbesichtigung
    Stationen unserer heutigen Besichtigungstour sind das in einem Park gelegene Mausoleum der Samaniden, das wohl älteste erhaltene islamische Bauwerk in Zentralasien (entstanden um das Jahr 900) und die befestigte Residenz der einstigen Herrscher, die Festung Ark. Erbaut wurde sie auf einem künstlichen Hügel als eigene Stadt mitten in der Stadt. Wir machen wir auch einen Abstecher zum Sommerpalast Sitorei. Hier lässt sich vor allem die reiche Ausstattung der Zimmer bestaunen. Abends können wir uns eine professionelle Folklore-Veranstaltung anschauen (fakultativ). Übernachtung im Hotel [FM]

    18. Tag Buchara - Samarkand
    Vormittags fahren wir nach Schahr-e Sabs (ca. 150 km), ursprünglich die 'grüne Stadt' genannt. Später, im 14. Jh., wurde sie unter dem Namen Kesch als Geburtsort und Stammsitz Timurs bekannt. Anfangs wollte der Herrscher diesen Ort und nicht Samarkand zu seiner Hauptstadt ausbauen, stieß dann aber seine Pläne um, nachdem die Arbeit an einigen Monumentalbauten bereits begonnen hatte. Wir besichtigen die Reste des Palastes Ak Sarai ('Weißes Schloss') mit seinem Monumentaltor und die 1436 unter Ulughbek errichtete Moschee Gök Gumbas ('Blaue Kuppel'); beide zählen seit 2000 zum Welterbe der Menschheit (UNESCO). Nachmittags fahren wir weiter nach Samarkand (ca. 80 km). Fahrstrecke: 230km; Übernachtung im Hotel [FM]

    19. Tag Samarkand: ganztägige Stadtbesichtigung
    Samarkand - der Name bedeutet 'fruchtbare Ansiedlung' - liegt in einer Flussoase der Sarafschan-Berge und gilt als eine der schönsten Städte des Orients. Marco Polo nannte sie die 'Vornehme' und Timur machte sie 1369 zur Hauptstadt seines Reiches. Als eine der ältesten Städte zählte Samarkand auch zu den großen Kultur- und Wirtschaftszentren Asiens. Auf dem zentralen Platz, Rigestan ('Sandplatz'), wo Paraden stattfanden, Gesetze verkündet und Hinrichtungen vollzogen wurden, besichtigen wir die drei rechtwinklig zueinander erbauten großen Medresen. Die älteste der drei Koranschulen, die Medrese Ulughbek (vollendet 1420), war eines der bedeutendsten Bauwerke ihrer Zeit und dokumentiert das hohe handwerkliche Niveau während der Regierungszeit des Astronomen Ulughbek; die später errichteten Medresen Schir-dar ('Tigerhaus') und Tella-kari ('Goldgeschmückte') erhoben Samarkand in den Rang eines Wissenschaftszentrums der islamischen Welt. Ein kurzer Bummel führt uns zum Gur Emir-Mausoleum, das als Grablege der Timuriden errichtet wurde, und zum Mausoleum Ruchabad. Nach dem Mittagessen fahren wir zum großen Basar, auf dem der orientalische Alltag pulsiert. Auf einem Spaziergang besuchen wir die Gräberstadt Schah-e Sende und Timurs Große Moschee Bibi Hanim. Sie gilt für viele als größte und schönste Moschee Mittelasiens. Übernachtung im Hotel [FM]

    20. Tag Fahrt nach Taschkent
    Morgens fahren wir nach Taschkent. Nach dem Mittagessen lernen wir die Stadt bei einer kleinen Rundfahrt kennen. Abends treffen wir uns ein letztes Mal zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen. Fahrstrecke: 290km; Übernachtung im Hotel [FMA]

    21. Tag Heimreise
    Sehr früh am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. [F]

    Charakter der Tour und Anforderungen:

    Da Sie drei Länder bereisen sowie vier Wüsten durchqueren, müssen Sie teils lange Fahrstrecken bewältigen, die manchmal Geduld und Gelassenheit erfordern. Die Straßen sind meist gut und asphaltiert, dennoch sollten Sie 'Sitzfleisch' und Durchhaltevermögen für diese Überlandfahrten mitbringen. Wenn die langen Fahrten manchmal ein bischen schwer fallen, denken Sie einfach daran, dass die Handelskarawanen früher mit wesentlich weniger Komfort und weit länger unterwegs waren. Das Verbot von Einfuhr und Konsum alkoholischer Getränke im Iran ist strikt einzuhalten (in vielen Hotels und Restaurants wird alkoholfreies Bier angeboten). In Turkmenistan und Usbekistan dagegen laden gutes Bier und Wein zur Kostprobe ein; in den Restaurants gibt es selten Kaffee, aber meist grünen Tee. Mineralwasser und Softdrinks sind in Restaurants und vielerorts unterwegs zu kaufen. Die Unterkünfte in den Städten sind meist landesübliche Mittelklassehotels (bes. im Iran) oder bestmögliche Pensionen und Privathotels (bes. in Usbekistan) mit für Sie zweckmäßiger Ausstattung. Auch wenn die verfügbaren bzw. von uns gewählten Unterkünfte (nicht immer sind Einzelzimmer garantiert) manchmal recht einfache Verhältnisse und wenig Komfort haben (wie in Tashauz), bilden sie doch mit ihrer Atmosphäre eine erlebenswerte Seite dieser Länder. Bitte ziehen Sie bzgl. Komfort und sanitären Einrichtungen der Quartiere keine Vergleiche mit unseren hohen Standards, sondern bedenken Sie bitte, dass in diesen Regionen die touristische Infrastruktur noch in den Anfängen steckt. Daher werden Verständnis, die Bereitschaft zur Anpassung und die Fähigkeit zu Komfortverzicht von allen Teilnehmern erwartet.

    Inklusivleistungen:

  • An / Abreise: Linienflüge mit Turkish Airlines Frankfurt –Istanbul – Teheran/Taschkent – Istanbul –Frankfurt
  • Unterkunft / Verpflegung: Übernachtung in Hotels und Gästehäusern; meist Vollpension
  • Transfers / Besichtigungen: Transfers, Besichtigungs - und Überlandfahrten, Flug Ashgabad - Tashauz
  • Reiseleitung / Betreuung: Hauser - Reiseleiter/in, örtliche Führer
  • Versicherungen / sonstiges: Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket
  • Nicht enthaltene Leistungen:
    Visakosten (derzeit 295 Euro für Gebühren und Beschaffung der drei Visa über die Visum Centrale in Berlin), Getränke; Trinkgelder (ca. 5 Euro/Tag); Einzelzimmer - Zuschlag; fakultative Eintritte in Teheran und Folkloreshows in Usbekistan; individuelle Ausflüge und Besichtigungen, eventuelle Foto - bzw. Videogebühren sowie Ausgaben persönlicher Art; Reiseunfall - und Zusatzversicherung, evtl. neu erhobene Gebühren der Flughäfen und Fluggesellschaften.

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     Preise 
     Teilnehmer: 10-16 Pers.

    Reisedauer: 21 Tage

    Preis: ab 3.990,- €
  • Einzelzimmer: 350,- €
  • Visum Iran, Turkmenistan, Usbekistan: ab 295,- € mehr Infos >

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     11.05. - 31.05.2010 
    14.09. - 04.10.2010 

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

     Abflughäfen 
     
    Frankfurt
     

     Einreisebestimmungen 
     Iran:
    Visum erforderlich, notwendig ist dazu der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass. Touristenvisa können nur über Reisebüros beantragt werden. Antragsdauer ca. 2 Wochen nach Vorliegen der Genehmigung. Visum bei Ankunft für Touristen für max. 7 Tage ist nicht empfehlenswert.
     

     Reiseveranstalter 
     Hauser exkursionen international GmbH
    München, Deutschland
    AGB >
     

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    Letztes Update: 08.02.2012