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Rund um den AraratIran / NaturreisenReise Nr. 3351 Eriwan - Sewan-See - Tabriz - Orumiyeh-See - Qareh Kelisa - Ani - Van-See Der in der Osttürkei gelegene Ararat ist der höchste Berg unserer Erde, zumindest gemessen an der Höhendifferenz zwischen seinem Fuß und seinem Gipfel, also der Höhe, die für den Betrachter tatsächlich sichtbar ist. Gleichzeitig ist er der nationale Berg und das Symbol Armeniens, des ersten christlichen Staates überhaupt, das allerdings paradoxerweise keinen Zugang zu ihm hat, da die armenisch-türkische Grenze aufgrund sehr verworrener politischer Animositäten verschlossen bleibt. Drei eindrucksvolle Seen gruppieren sich rund um den Ararat – vielleicht Reste der alttestamentarischen Sintflut, denn auf dem Ararat soll ja die Arche Noah gestrandet sein – der Van-, der Sewan- und der Urumiyeh-See, gelegen in der Türkei, in Armenien und im nordwestlichen Persien. Es liegt also nahe, eine Rundreise um den Ararat führen zu lassen, die sich mit den landschaftlichen Besonderheiten ebenso auseinandersetzt, wie mit der bedeutenden Geschichte dieser verworrenen Region zwischen zwei Kontinenten und zwei Weltreligionen.
Reiseverlauf: 1. Tag: SA Hinflug Abends Linienflug von Frankfurt über Wien nach Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. 2. Tag: SO Eriwan - Amberd Am frühen Morgen Ankunft. Mittags Stadtrundfahrt: Auffahrt zur Kaskase, dann die Gedenkstätte mit Museum. Anschließend Ausflug nach Amberd mit seiner von Felsen umgebenen Festung auf mehr als 2.000 m Höhe und nach Aschtarak, einer der ältesten Städte Armeniens. Abendessen mit lokalen Spezialitäten. FA 3. Tag: MO Etschmiadsin Ausflug zum 20 km entfernten Etschmiadsin, erbaut an der Stelle der antiken Hauptstadt Vagharshapat. Das Kloster mit der Kathedrale ist heute wieder Sitz des Katholikos. Besichtigung der Hripsime-Kirche. In Eriwan Rundgang im Matenadaran mit seiner einzigartigen Sammlung armenischer Handschriften. FA 4. Tag: DI Sewan-See Vormittags nach Garni, hier ein perfekter griechischer Tempel, in Geghard das sehenswerteste Höhlenkloster Armeniens. Fahrt zum Sewan-See, auf einer Höhe von 1.916 m gelegen. Die „blaue Perle Armeniens“ zählt zu den höchsten Hochgebirgsseen unserer Erde. Auf einer Landzunge liegt das eindrucksvolle Sewan-Kloster, das für lange Zeit als Verbannungsort des armenischen Adels genutzt wurde. Rückfahrt nach Eriwan. FA 5. Tag: MI Chor-Wirab – Noravank Exkursion in das, von Weinbergen und Obstplantagen durchzogene, Ararat-Tal. In der Ferne der schneebedeckte Gipfel des 5.165 m hohen Ararat, der heilige Berg Armeniens. Fahrt zu den Klöstern Chor Wirab und Norawank, seit dem 12. Jh. Bischofssitz von Armenien. Nachmittags eine Weinprobe in Areni, danach weiter in den Süden, nach Kapan. FA 6. Tag: DO Kapan - Jolfa - Tabriz Stadtrundfahrt durch Kapan, anschließend Fahrt über den Meghri-Pass nach Nurduz, wo wir die Grenze zu Persien überqueren. Entlang des Aras-Flusses nach Jolfa und kurze Besichtigung der St. Stephanos-Kirche und der Chupan-Kapelle. Abends in Tabriz. FA 7. Tag: FR Tabriz - Kandovan Stadtbesichtigung von Tabriz: die Blaue Moschee, die Arg-e Ali Shah Moschee und das Archäologische Museum. Danach Fahrt in das malerische Gebirgsdorf Kandovan mit Höhlenwohnungen im Tuffstein. Abends in Maragheh. FA 8. Tag: SA Takht-e Suleiman Morgens kurze Besichtigung der Grabtürme von Maragheh. Dann Fahrt nach Takht-e Soleiman (Thron des Salamon), einer bedeutenden sassanidischen Feuertempelanlage und UNESCO-Weltkulturerbe, auf fast 2.200 m Höhe malerisch an einem See gelegen. Besuch des Zendan-e Soleiman-Sinterkegels, einer geologischen Besonderheit. Abends in Takab. FA 9. Tag: SO Mahabad - Orumiyeh Fahrt nach Mahabad und Besichtigung der Saholan-Höhlen unweit von Mahabad. Wenn zeitl. machbar, Besuch der Hasanlu Ausgrabungen nahe Naqadeh. Gegen Abend Urumiyeh, unweit des gleichnamigen Sees gelegen. FA 10. Tag: MO Orumiyeh Besuch des Archäologischen Museums, der Maryam Kirche, der Freitagsmoschee aus frühmongolischer Zeit und Bummel über den Basar. Dann Fahrt ins Dörfchen Sir, wo wir eine assyrische Kirche besichtigen und einen wunderbaren Blick über die Stadt Urumiye und den See haben. FA 11. Tag: DI Salmas - Thaddäuskirche Fahrt nach Qushchi, am Westufer des Urumiye-Sees gelegen. Danach vorbei am sassanidischen Felsrelief bei Salmas über Siyah Cheshmeh, wo wir bei guter Sicht bis zum Ararat blicken können, nach Qareh Kelisa, mit dem Grab des Apostels Thaddäus. Weiterfahrt nach Maku. FA 12. Tag: MI Igdir - Kars In Bazargan überqueren wir die Grenze zur Türkei. Fahrt über Dogubeyazit nach Igdir. Während der Fahrt kommen wir dicht an den 5.165 m hohen Ararat heran. Weiterfahrt nach Kars, die einstige Hauptstadt des armenischen Königreichs. FA 13. Tag DO Ani Tagesausflug nach Ani, unmittelbar an der armenischen Grenze gelegen. Einst ein urartäisches Zentrum, war Ani im Mittelalter eine der glänzendsten und größten Städte weltweit, als Hauptstadt des armenischen Reichs von einer Mauer umgeben. Besichtigung der Ruinen, der Kirchen, der Zitadelle, Kathedrale. Nachmittags ein kurzer Rundgang in Kars. FA 14. Tag: FR Van Fahrt nach Van, am Ostufer des Van-Sees gelegen. Unterwegs Halt am Ishak Pascha-Palast. Dann die Muradiye-Wasserfälle. FA 15. Tag: SA Van-See - Insel Achdamar Fahrt am südöstlichen Ufer des Van-Sees entlang nach Gevas und halbstündige Bootsüberfahrt zur Insel Achdamar. Besichtigung der armenischen Klosterkirche mit einzigartigen Außenreliefs. Spätnachmittags der Burgfelsen in Van, das urartäische Tuspa als das eigentliche Zentrum dieses antiken Reiches, dessen Errichtung von der assyrischen Königin Semiramis veranlasst worden sein soll. FA 16. Tag: SO Rückflug Vormittags Flug nach Istanbul. Dann Weiterflug nach Frankfurt. F Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Eine fast geschlossene „Rund“-reise im wahrsten Sinne des Wortes, beginnend im Osten des Ararat und dann im Uhrzeigersinn um ihn herumführend, wobei wir – um in einem sinnvollen Zeitrahmen zu bleiben und genügend Zeit unterwegs zu haben, um die einzigartige Region wirklich zu erkunden und nicht zu durcheilen – darauf verzichten, den Kreis im Norden mit einer Rückkehr nach Armenien über Georgien zu schließen. Ordentliche Reisebusse, die an der Grenze jeweils gewechselt werden, gute und erfahrene Reiseleiter, die hervorragende Küche der Region und ordentliche bis gute Hotels. Trotzdem mag es hie und da zu kurzfristigen Änderungen kommen, die Abfertigung an einer Grenze mag etwas länger dauern, als man es sich wünscht, ein wenig Flexibilität und Toleranz sollten also trotz allem gebotenen Komfort vorhanden sein. Inklusivleistungen:
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