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Schwarzes Meer und Ostanatolien:voll unentdeckter SchätzeTürkei / RundreisenReise Nr. 1414 Ostanatolien: Ein aufregendes, authentisches und unentdecktes Stück Türkei! Wir fahren vom Schwarzen Meer zum Mittelmeer, durch weite Landschaften und entlang imposanter Gebirge und malerischer Seen, auf den Spuren von Paulus, der Seldschuken und Osmanen. Gemeinsam sehen wir unentdeckte Schätze längst untergegangener Kulturen. Ihr Islam Bakici
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Trabzon Willkommen im Nordosten der Türkei! Über Istanbul fliegen Sie nach Trabzon und fahren zu Ihrem Hotel. 2.500 Jahre Geschichte kann die moderne Hafenstadt am Schwarzen Meer vorweisen. Vielleicht machen Sie sich ja heute schon einen ersten Eindruck von den spannenden Kontrasten. Eine Übernachtung in Trabzon. 2. Tag: Entlang der Schwarzmeerküste in die Berge Die Hagia Sopfia steht nicht nur in Istanbul. Auch in Trabzon wurde im 13. Jahrhundert eine byzantinische Kirche der »Heiligen Weisheit« gewidmet. Wir schauen uns das heutige Museum und seine Fresken an, bevor wir uns zum Sumela-Kloster aufmachen, das im 14. Jahrhundert spektakulär auf fast 1.300 Metern über der Schlucht des Altindere in den Fels geschlagen wurde. Knapp eine Stunde müssen wir auf einem schmalen Bergpfad hinauf laufen. Aber die einmaligen Fresken des Klosters und die fantastische Aussicht entschädigen allemal! Über die Pässe von Zigana und Kop erreichen wir unser Tagesziel Erzurum. Hier erwarten uns seldschukische Bauten wie die ehemalige islamische Hochschule Cifte Minare Medresa und die Grabmäler Üc Kübmet. Eine Übernachtung in Erzurum. 320 km (F, A) 3. Tag: Ehemalige Hauptstadt Ani Über Kars fahren Sie zum türkisch-armenischen Grenzgebiet, um die ehemalige armenische Hauptstadt Ani zu besichtigen. Man sieht die Ruinen von Kirchen, Stadtmauern und Klöstern, die ein eindrucksvolles Bild der armenischen Kunst darstellen. Eine Übernachtung in Sarikamis. 350 km (F, A) 4. Tag: Vom Ararat nach Van - Eindrucksvoller Osten Vorbei am mehr als 5.000 Meter hohen biblischen Berg Ararat kommen wir nach Dogubayazit. Wie ein Adlernest ist der bezaubernde Ishak-Pasha-Palast an den Berg gebaut. Grund genug, ihn bei einem Besuch genauer unter die Lupe zu nehmen. Dann geht die Reise weiter durch atemberaubende Landschaften über den 2.640 Meter hohen Tendürek-Pass und vorbei an den Wasserfällen von Muradiye. Unser Tagesziel ist Van, wo wir zweimal übernachten. 300 km (F, A) 5. Tag: Die Kultur Ostanatoliens Zwei zerstörte Festungen sehen wir heute, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Hoshap Burg, die imposant auf einem mächtigen Felsen thront, wurde im 17. Jahrhundert von kurdischen Herrschern errichtet, die Ruinenstadt bei Cavustepe war im 7. Jahrhundert v. Chr. ein wichtiger Posten das urartäischen Reiches. Untrennbar mit der kulturellen Vielfalt Ostanatoliens verbunden ist auch das alte Handwerk des Teppichknüpfens. Also schauen wir uns auch eine Teppichschule an und lernen, wie die Kunstwerke aus Seide hergestellt werden. Wenn es das Wetter zulässt, genießen wir zum Abschluss des Tages den Sonnenuntergang auf den Terrassen bei Tuspa, der einstigen Hauptstadt der Urartäer. 140 km (F, A) 6. Tag: Am Van-See In Gevas besuchen wir einen alten Friedhof, bevor wir mit dem Boot den Van-See erkunden. Unser Ziel ist die Insel Akdamar. Hier finden wir ganz überraschend einen besonderen Schatz der armenischen Kirche: Die Kirche zum Heiligen Kreuz stammt aus dem 10. Jahrhundert und ist reich mit Reliefs geschmückt. Schließlich geht es weiter nach Tatvan, unserem Übernachtungsort an der Südküste des Sees. 160 km (F, A) 7. Tag: Zeugnisse der Seldschuken Wir machen uns auf in die anatolische Hochebene, zum Batman-Fluss. Die Seldschuken überwanden den Fluss vor 800 Jahren mit einer 19 Meter hohen und 150 langen Brücke. Über Batman und Hasankeyf, einem malerischen Städtchen am Tigris, kommen wir in die Region von Tur Abdin, wo sich eine 3.000 Mann starke syrisch-orthodoxe Gemeinde gehalten hat. Wir besuchen das syrisch-orthodoxe Kloster Mar Gabriel bei Midyat, eines der ältesten Klöster der Welt, dessen Wurzeln ins vierte Jahrhundert zurückreichen. 300 km (F, A) 8. Tag: An der syrischen Grenze Urfa ist unser Tagesziel! Auf dem Weg besuchen wir das syrisch-orthodoxe Kloster Deyr al Zafaran, das im fünften Jahrhundert gegründet wurde. Durch die Altstadt von Urfa, eine der ältesten Städte der Welt, weht ein Hauch von Orient. Sowohl am Heiligen Karpfenteich als auch in der Abrahamhöhle und der Zitadelle hören wir erstaunt, dass nach islamischer Überlieferung der Stammvater Israels selbst in der Stadt geboren wurde. Auf Harran, an der syrischen Grenze, finden sich hingegen auch Verweise in der biblischen Genesis. Wir schauen uns die mysteriösen Trullihäuser an. Zwei Übernachtungen in Urfa. 160 km (F, A) 9. Tag: Göbeklitepe und Urfa Schenkt man den Archäologen Glauben, wird man die Geschichte des Neolithikums umschreiben müssen, wenn die Ausgrabungen in Göbeklitepe weiter fortgeschritten sind. Bilden wir uns vor Ort unsere eigene Meinung. Zurück in Urfa spazieren wir über einen der buntesten und interessantesten Märkte der Türkei. 30 km (F, A) 10. Tag: Grabhügel des Antiochos Am monumentalen Atatürk-Staudamm entlang fahren wir nach Kahta am Euphrat. Wir wechseln Bus gegen Kleinbusse, um unserem eigentlichen Tagesziel näher zu kommen - dem legendären Berg Nemrut. Zunächst umrunden wir den Berg, sehen den Karaku-Hügel, die Cendere-Brücke und die Stadt Arsameia am Euphrat. Wenn es das Wetter erlaubt, fahren wir schließlich hinauf zum 2.200 Meter hohen Gipfel und erleben an den monumentalen Götterstatuen beim Grabhügel des Antiochos einen unvergesslichen Sonnenuntergang. Übernachtung in Kahta. 200 km (F, A) 11. Tag: Antakya Das größte Mosaikmuseum der Türkei finden wir in Antiochien am Orontes, dem heutigen Antakya. Hier fällt es leicht, die Kenntnisse der antiken Mythologie wieder aufzufrischen. In der Petrusgrotte steigen wir zu den Anfängen des Christentums hinab. Eine Übernachtung in Antakya. 320 km (F, A) 12. Tag: Auf den Spuren des Apostel Paulus Gestern beschäftigten wir uns mit Lukas und Petrus, heute statten wir nach einer Fahrt entlang der Kikilischen Küste nach Tarsus, dem Geburtsort des Apostel Paulus einen Besuch ab. In Karatepe erinnern wir uns daran, dass es hier nach Ausgrabungen gelungen ist, die hethitische Hieroglyphenschrift zu entziffern. Eine Übernachtung in Adana. 220 km 13. Tag: Rückreise nach Deutschland Genießen, erinnern und Tee trinken. Vielleicht sollten Sie genau das tun, bevor Sie nach Adana fahren und von dort über Istanbul in die Heimat fliegen. Ungemein reizvoll ist es übrigens, die Reise noch um einige Tage in Istanbul, der Metropole zwischen Europa und Asien, zu verlängern. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels
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