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Weihrauchstraße: vom Jemen in den OmanJemen / StudienreisenReise Nr. 1109 Die antike Weihrauchstraße entlangzufahren, ist eines der ganz großen Abenteuer unserer Zeit. Weihrauch, für die Kulthandlungen der Juden, Babylonier, Alt-Ägypter, Alt-Perser, Griechen und Römer unverzichtbar, konnte nur in den Halbwüsten Süd-Arabiens, im heutigen Dhofar und Süd-Jemen gewonnen werden. Die antike Weihrauchstraße, zugleich verantwortlich für den Transport von Ideen, Ideologien, Religionen, hinterließ zahlreiche kulturhistorische Monumente. Eigentlich verlief sie ja von Süden nach Norden, von Süd-Arabien über den heutigen Jemen, durch den Westen Saudi-Arabiens, über das Nabatäer-Reich und über Palästina an das Mittelmeer. Eingebettet zwischen Jemen und Oman, der Rub-Al-Khali-Wüste und dem Golf von Aden liegt das legendäre Wadi Hadramaut. Schon vor 4000 Jahren erlangte die Region große Bedeutung als Zentrum und Handelsplatz südarabischer Kulturen. Mit Khor Rori (Sumhuram) im heutigen Oman und Qana im Jemen kontrollierte das Königreich Hadramaut ab etwa dem 5. Jh. v.Chr. zwei wichtige Häfen und das Ursprungsgebiet des sagenhaften Weihrauchs, das die Römer ”Arabia Felix” tauften. Erleben Sie die fazinierende Geschichte und das Kulturerbe zweier Länder.
Reiseverlauf: 1. Tag: MI Hinflug - Sana'a A Linienflug von Frankfurt nach Sana'a. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel. 2. Tag: DO Sana'a FA Umfassende Besichtigungen in der Hauptstadt des Jemen. Zuerst das Nationalmuseum, anschließend Rundgang durch die ummauerte Altstadt. Ebenso wie die vielgeschossigen, reich dekorierten Häuserfassaden fasziniert das orientalisch bunte Treiben im Souk al Meeh, dem Basar, mit seinem vielfältigen Warenangebot. Wir sehen die Große Moschee und das Stadttor Bab al Yemen. 3. Tag: FR Manakha - Al-Hajjarah FA Morgens Fahrt nach Manakha, auf ca. 1.500m Höhe in einem Sattel zwischen den hoch aufragenden Bergen des Harazgebirges gelegen. Von Manakha aus Fahrt zum Dorf Al-Hajjara, eines der schönsten Dörfer des Harazgebirges mit bis zu fünf Stockwerke hohen, turmartigen Häusern. 4. Tag: SA Wadi Dahr - Kaukaban FA Ausflug ins Wadi Dahr mit dem Felsenpalast Dar al Hajjar. Anschließend Fahrt in den malerischen Bergjemen, zunächst nach Thula, das von einer noch intakten Mauer umgeben ist. Spaziergang durch die Altstadt mit ihren Bruchsteinhäusern. Weiter geht es nach Shibam. Von hier auf einem schmalen Pfad, dem einzigen Zugang, nach Kaukaban, 350 m höher als Shibam auf einem Hochplateau gelegen, ehemalige Fluchtburg und bis vor ein paar Jahren nur per Esel zu erreichen. Besichtigung der Ruinen aus sabäischer und himyaritischer Zeit. 5. Tag: SO Seyun - Tarim - Shibam FA Inlandsflug nach Seyun. Rötlich schimmernde Felswände ragen fast senkrecht beiderseits des Wadis auf. Ein Rundgang durch die Altstadt und den Souq. In Tarim, im östlichen Teil des Wadi Hadramaut Besuch des 60m hohe Minaretts der Al-Mihdhar-Moschee, Wahrzeichen der Stadt und wie alle Bauten des Hadramaut aus luftgetrockneten Lehmziegeln errichtet. Hier ragen die eng nebeneinander liegenden Lehmhäuser bis zu acht Stockwerke hoch. Schmale, schattige Gassen schlängeln sich durch den Ort, dessen älteste Häuser bis zu 500 Jahre alt sind. 6. Tag: MO Wadi Dowan - Mukalla FA Am nördlichen Eingang des Wadi Dowan künden die spärlichen Überreste der Siedlung Raybun von der antiken Besiedelung dieses Seitentals. Besonders schön die malerische Landschaft und die kühne Architektur. Besuch von Hadjarain, Sif und Buddah. Wir verlassen das Wadi Hadramaut. Die Asphaltstraße führt quer über das Djol-Plateau, das wir hinter dem Abdullah-Gharib-Pass verlassen, wenn wir zur Küste nach Mukalla herabfahren. Das Stadtbild mit den weißgetünchten Häusern und Moscheen, vom schwarzen Felsen Jebel Qara überragt, wirkt wie aus Tausendundeiner Nacht. 7. Tag: DI Mukalla - Alghaidha FA Al Mukalla wurde während seiner Blütezeit auch die Weiße Stadt genannt. Besonders sehenswert sind die reich mit Schnitzwerk verzierten Holztüren. Im Museum, dem ehemaligen Sultanspalast, zeigt die kleine Ausstellung interessante Exponate der altsüdarabischen und prähistorischen Zeit. Entlang der Küste Weiterfahrt nach Alghaidha. 8. Tag: MI Hawf - Salalah (Dhofar) F Durch das Naturschutzgebiet nahe der Küstenstadt Hawf kommen wir zur Grenze. Verabschiedung von unseren jemenitischen Partnern. Unsere omanischen Betreuer erwarten uns bereits auf der anderen Seite. Fahrt entlang der Küste durch die Dhofarberge. Kurzer Halt bei den sog. ”Blowholes”. Das Wasser hat hier die unteren Gesteinsschichten ausgewaschen und so eine frei über dem Meer schwebende Fels-Terrasse geschaffen. Bei Seegang schießen aus den natürlichen Öffnungen oft meterhohe Wasserfontänen. Schließlich erreichen wir Salalah, die Metropole der omanischen Dhofarregion. 9. Tag: DO Salalah F Besichtigungen in Salalah: Das Grab von Nabi Ajub, der einer Legende zufolge Vorbild für das Buch Hiob im Alten Testament gewesen sein soll. Auf dem Weg nach Hafa fahren wir an typischen Dhofar-Häusern vorbei, die für ihre geschnitzten Holzfenster- und Türen bekannt sind. Bummel über den alten Souk, der neben Gegenständen des täglichen Bedarfs vor allem Weihrauch feilbietet. Zum Abschluss besuchen wir noch die Ruinen von Al Balid. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung 10. Tag: FR Khor Rori F Im Fischerdorf Taqa Besuch der Festung im Zentrum. Über der Lagune Khor Rori liegt die Ruinenstadt Samhuram, eines der früheren Zentren des Weihrauchhandels und wichtiger Hafen. Weiterfahrt zur alten Stadt Mirbat. Hier finden sich noch alte Häuser mit geschnitzten Holzfenstern und -türen, die Zeugnis der engen kulturellen Bindung zum südjemenitischen Hadramaut sind. Rückfahrt durch die Heimat der Djebalis, der Bergnomaden des Dhofars, die bis zum heutigen Tage mit ihren Viehherden ihren traditionellen Lebensstil weiterführen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Muscat. Kurz vor Mitternacht Weiterflug nach Frankfurt. 11. Tag: SA Ankunft Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen. Charakteristik/Komfort: Bewusst haben wir den Verlauf der Rundreise in umgekehrter Richtung gewählt, also von außen zu ihrem Ursprung im Oman hin. Das vor allem, um den Bequemlichkeitsgrad unserer Tour stetig und nuanciert zu heben. Mit der abschließenden Möglichkeit, individuelle Erholungs- und Badetage am Golf von Oman anzuhängen. Im Jemen sind wir zunächst mit einem Kleinbus unterwegs, ab dem fünften Tourtag mit Allradfahrzeugen. Im Dhofar dann wieder mit einem Minibus. Die Unterbringung erfolgt in ordentlichen Mittelklassehotels. Unsere Tourtermine sind so gewählt, dass direkt im Anschluss unsere Reise HÖHEPUNKTE DES OMAN (s. S.36) angehängt werden kann, bei der die Höhepunkte im Nordteil des Sultanats besucht werden. Alternativ kann auch eine Badeverlängerung im Hilton oder Crown Plaza Hotel in Salalah angeschlossen werden. Inklusivleistungen:
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