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Wüsten-Expedition: Die Ägyptische SaharaÄgypten / ExpeditionenReise Nr. 3334 Kairo - Weiße Wüste - Westliche Oasen - Jebel Uweinat - Gilf el Kebir - Wadi Soura - Große Sandsee - Siwa - Bahariya - Wadi EI Hetan - Fayum Wer die Sahara, die größte Wüste der Erde, umfassend erleben möchte, sollte auch ihren östlichen Teil, der sich bis zum Niltal erstreckt, in Ägypten erkunden. Natürlich gerät jeder Ägypten-Besucher in Versuchung, sich vor allem oder ausschließlich auf die Attraktionen des Niltals zwischen Alexandria und Abu Simbel zu konzentrieren; und wenn schon die Wüste und ihre Oasen, letztere ja ebenfalls kulturhistorische Schwergewichte, dann konzentriert man sich auf den Halbkreis von Kairo über Bahariya, Farafra, Dachla und Khargah, evtl. auch noch unter Einschluss von Siwa. Dies tut unsere Expedition: Die Westliche Wüste Ägyptens, die wir jedem empfehlen möchten, eine Kombination von einer Expedition, nämlich die o.a. Oasen, mit einer ,Studienreise soft' mit Kairo, Abu Simbel und einer Felukka-Nilfahrt zwischen Assuan und Luxor. Beide originelle, gut proportionierte Ägypten-Erkundungen, ideal zugleich für ein erstes Kennenlernen der großartigen nordafrikanischen Wüsten-Szenarien.
Reiseverlauf: 1. Tag: FR Hinflug - Kairo Vormittags ca. vierstündiger Linienflug nach Kairo. Empfang und Transfer zum ordentlichen ***Hotel Happy City. 2. Tag: SA Weiße Wüste - Oase Farafra Frühmorgens Aufbruch, auf Teerstraße quer durch die Östliche Sahara, über die Oase Bahariya bis kurz vor die Oase Farafra. Die große Weiße Wüste mit bizarr erodierten Kalkfelsen, bei Sonnenuntergang ein unübertreffbares Farbenspiel. Hier unser Camp. FMA 3. Tag: SO Oase Dhakla Nach einem Sonnenaufgang in der Weißen Wüste Rundgang in der Oase Farafra, die Kleinste und Menschenärmste, soz. die "Muster-Oase", die Rohlfs 1873 mit seinem Team und 230 Kamelen erreicht hatte. Nach den gestrigen 550 km von Kairo heute weitere 315 km zur Oase Dhakla, durch das New Valley, die schönste der ägyptischen Wüsten-Oasen. Rundgang. ***Hotel Desert Lodge (1 Nacht). FA 4. Tag: MO Zum Gilf EI Kebir Nun endlich auf Piste durch menschenleere Wüste unterwegs zum Plateau Gilf EI Kebir, das eine Höhe von über 1.000 m erreicht. Unser Camp irgendwo am Ostabhang in einem der zahlreichen canyonartigen Täler. FMA 5. Tag: DI Zum Jebel Uweinat Unterwegs durch ein durch Vulkanismus geprägtes Gebiet, die Clayton-Krater, mit durch Gaseruptionen entstandenen Trichtern. Unser Ziel der Jebel Uweinat, ein Inselgebirge, das als Drei-Länder-Eck zwischen Ägypten, Libyen und dem Sudan liegt, mit Erhöhungen von bis knapp 2.000 m. Zeltlager (2 Nächte). FMA 6. Tag: MI Jebel Uweinat Ganztags erforschen wir die Felsberge, die durch Wadis voneinander getrennt sind. Eine großartige Galerie von Felszeichnungen und -ritzungen im Wadi Karkur Talh: Löwen, Giraffen, Strauße, Gazellen, oft noch farbig, dazu Rinder, Jagdszenen, Menschen und aus jüngster Zeit Kamele und Karawanen, näher erforscht erst 1969 (!) durch J. Leonard. FMA 7. Tag: DO Zum Wadi Soura Im Wadi Soura, dem "Tal der Bilder", sehen wir Darstellungen schwimmender Menschen, zuerst entdeckt von Almasy. Weiter unterwegs im Bereich der westl. Wadis des Gilf EI Kebir fahren wir über den Aqaba-Pass auf das Plateau mit hier auslaufenden Sicheldünen, die sich wie Kuppeln erheben. Camp. FMA 8. Tag: FR Wadi Abd EI Malik Einzigartiger Rundblick vom Westabhang des Plateaus, dann eine steile Abfahrt vom Monod-Pass zum Wadi Abd EI Malik, in welchem Almasy die legendäre Oase Zarzura vermutet hatte. Felsritzungen von Giraffen. Am fast 100 km langen Wadi unser Camp. FMA 9.-11: Tag: SA-MO Große Sandsee Diese drei Expeditionstage werden möglicherweise der Höhepunkt unserer Tour sein. Zunächst vereinzelte Dünenkämme, die sich zu einem zusammenhängenden unendlichen Dünenfeld vereinigen. Das ist Sahara vom Allerbesten! Wir erleben sie, je nachdem wie schnell wir vorwärtskommen, drei Tage lang, mit ihren Lichtspielen, tagsüber geblendet vom konturlosen Weiß des Sandes, zwischen den Dünen-Gassi, sandfreien Korridoren, der Grund des einstmals hochgehobenen Meeres mit Fossilienresten. Die Nächte unter dem bestirnten Himmel. FMA 12. Tag: DI Ankunft in der Oase Siwa Unser letzter Abschnitt durch das größte Erg der Sahara und Einfahrt in die Oase Siwa. ***Hotel Siwa Paradise (2 Nächte). FA 13. Tag: MI Oase Siwa Ganztg. Besichtigung: in der Traum-Oase Siwa: Altstadt Shali, die Aussicht vom Jebel Dakrour, die Kleopatra-Quelle und der Orakel-Tempel mit den Steinen des Amun-Tempels auf dem Aghormi-Hügel. FA 14. Tag: DO Zur Oase Bahariya Die einstige Piste nördl. der Großen Sandsee ist heute eine Teerstraße, doch braucht man wegen der zahlreichen Sandüberschüttungen auch für diese einen Geländewagen. 380 km bis Bahariya, hier unsere ***Eco-Lodge (2 Nächte). Erster Rundgang durch die üppig-grüne Oase. FA 15. Tag: FR Oase Bahariya Ausführliche Besichtigung der Oase: die Gräber Banentius und Alexanders. Der Tempel El Moftella, die Mumien im lokalen Museum, die ganz große archäologische Sensation der letzten Jahre. Wir besuchen am Nachmittag die Berge von El Dist & El Maghrafa, hier die kleine Oase Qasaa. Wir erhalten Einblick in die Bewässerung der Felder und den Anbau, besuchen eine Kamele züchtende Familie. Bei genügend Zeit sehen wir auch noch eine Dattelfabrik in Zabw. FMA 16. Tag: SA Fayum - Kairo Der letzte Expeditionsabschnitt, der uns zunächst zum Wadi EI Hetan, dem "Tal der Wale" bringt. Dann Weiterfahrt zur Oase Fayum, nur 110 km von Kairo entfernt. Der "Garten Ägyptens", berühmt für seine Rosen und Jasmine und den krokodilsköpfigen Gott Sobek, ist durch den Josef-Kanal mit dem Nil verbunden, ist also keine eigentliche Oase. Besichtigungen in Medinet el-Fayum, in Kom Aushim die Ruinen des antiken Kanaris und die Reste zweier Pyramiden. Zur Übernachtung fahren wir weiter nach Kairo. ***Hotel. FA 17. Tag: SO Rückflug - Ankunft Mittags Transfer zum Flughafen und Linienflug zurück nach Deutschland mit Ankunft spätnachmittags. F Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Zur Expedition: Doch die Expedition auf dieser Katalogseite ist anders geartet. Wir nehmen uns keine Zeit für Kairo oder für einen anderen Teil des Niltals, wir konzentrieren uns allein auf die Sahara und die Oasen der westlichen Wüste. Und das bedeutet, dass wir die Teerstraße spätestens nach dem vierten Tag verlassen und uns fortan bis Fayum, bis zum sechzehnten Tag, auf Piste bewegen. Wir folgen den Spuren der großen Sahara-Forscher Rohlfs, in neuerer Zeit Almasy ('Der englische Patient'). Wir folgen dem Abu Balas-Trail, der 'Seidenstraße der Pharaonen'. Unser Ziel sind die Uweinat-Berge im Dreiländereck Ägypten-Sudan-Libyen. Das Plateau des Gilf el Kebir, die Wadis. Insbesondere die Wadis bergen ebenso wie die Uweinat-Felsen eine der größten Felsbildgalerien unserer Erde. Doch die Wüsten-Abenteuer potenzieren sich auf unserer mehrtägigen Durchquerung der Großen Sandsee, die sich über 600 km zwischen dem Kebir-Plateau im Süden und der Siwa-Oase im Norden erstreckt, eines der größten Dünengebiete der Erde. Das ist Wüste vom Besten, mit Seif und Längsdünen und vor allem dem einzigartigen 'Walfischrücken'. Inklusivleistungen:
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