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Zauberhaftes KappadokienTürkei / Kappadokien / StudienreisenReise Nr. 1363 Kappadokien ist für mich der reizvollste Teil meiner Heimat Türkei. Wir stehen vor Tuffsteinfelsen, die Wind und Wasser in Jahrtausenden geformt haben, entdecken Kirchen, die christliche Mönche des frühen Mittelalters in den weichen Stein gehauen haben und wandern im grandiosen Ilhara-Tal, unserem kleinen Grand Canyon. Ein Höhepunkt für alle ist Hattuscha, das Machtzentrum meiner hethitischen Vorfahren. Ihr Tanju Baturlar
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Kappadokien Ein kurzer Stopp in Istanbul und schon fliegen Sie über die Weite der anatolischen Landschaft nach Kayseri in Kappadokien. Hier machen Sie es sich erst einmal in ihrem besonderen Hotel in Mustafapasa bei Nevsehir gemütlich. Wir haben eines der kleinen und feinen Höhlenhotels als Ausgangspunkt für unsere Ausflüge der kommenden acht Tage ausgewählt, das ein ganz besonderes Flair versprüht. 100 km (A) 2. Tag: Erste Höhepunkte - Göreme, Uchisar, Zelve Wir nehmen uns Zeit für unsere ersten Eindrücke in Kappadokien und lauschen erst einmal den Geschichten über die wechselvolle Vergangenheit der Region. Dann beschäftigen wir uns mit den Tuffsteinhöhlen, die Kappadokien prägen. Die einzigartige Ansammlung von frühchristlichen Felsenkirchen mit ihren eindrucksvollen Fresken im Tal von Göreme ist seit 1985 mit Recht UNESCO-Welterbe. Einen fantastischen Blick über die vulkanische Landschaft und verwunschene Feenkamine genießen wir anschließend vom Burgberg von Uchisar. Der Aufstieg lohnt! Und auch der Tuffsteinfelsen im Tal von Zelve mit seinen Wohnhöhlen und in den Stein gebauten byzantinischen Kirchen ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse. 50 km (F, A) 3. Tag: Ihlara - der »Grand Canyon« der Türkei Auch die Türkei hat ihren Grand Canyon. 14 Kilometer lang und bis zu 150 Meter tief ist das Tal von Ilhara, das vorgeschichtliches Gewässer in den weichen Stein gegraben hat. Wir erkunden die Landschaft bei einer kleinen Wanderung und stoßen wieder auf versteckte Höhlenkirchen mit mittelalterlichen byzantinischen Malereien. In Kaymakli gehen wir unter die Erde. Acht Stockwerke und bis zu 60 Meter tief ist die unterirdische Stadt, die schon den frühen christlichen Gemeinden Zuflucht vor dem damals noch heidnischen Rom boten, und bis in das 19. Jahrhundert von den Landwirten der Region genutzt wurde. Wir erkunden Raum für Raum und bewundern das ausgeklügelte Belüftungssystem. 150 km (F, A) 4. Tag: Hattuscha - Beim Volk der 1.000 Götter Eine vergleichsweise lange Fahrt durch Zentralanatolien liegt auf unserem Weg nach Hattuscha vor uns. Aber die legendäre Hauptstadt des Hethiterreiches lohnt jeden Umweg! Zwischen Assyrern im Osten und Ägyptern im Süden herrschte Hattuscha im zweiten Jahrtausend über ein Reich, das einen guten Teil Kleinasiens und Syriens umfasste, Troja als Vasall hatte und Babylon eroberte. Wie lebten die Menschen in Hattuscha, 1.000 Jahre bevor man in Europa die erste Stadt gründete? Fragen, die wir vor Ort klären. Wenig später ziehen im Felsheiligtum Yazilikaya die hethitischen Gottheiten an uns vorbei. Mehr als 60 Götter verewigen die Reliefs in den beiden großen in den Stein gehauenen Kammern. 420 km (F, A) 5. Tag: Sie entscheiden! Lassen wir es an unserem freien Tag ruhig angehen, schnuppern wir bei einem Spaziergang in Sinasos ein wenig kappadokische Landluft und setzen wir uns auf ein Glas Tee zu den Menschen im Café. Frühaufsteher können sich aber schon vor dem Frühstück einen kleinen Traum erfüllen und eine ganz andere Perspektive auf Kappadokien gewinnen - vor Ort wird optional ein Ballonflug bei Morgengrauen über die faszinierende Landschaft der Feenkamine angeboten. (F, A) 6. Tag: Kayseri - das alte Caesarea Von kappadokischen Königen gegründet, von Rom erobert, von frühchristlichen Bischöfen ausgebaut, Residenzstadt der Seldschuken und Osmanen: Kayseri hält uns den Spiegel der kappadokischen Geschichte vor. Wir schlendern durch das seldschukische Zentrum der modernen Stadt, vorbei an Marktplätzen, Basaren und Moscheen. Wenn das Wetter mitspielt, geht es für uns dann hoch hinauf auf den Berg Erciyes, dessen 3.916 Meter hohe schneebedeckte Kuppe mächtig über Kayseri thront. 200 km (F, A) 7. Tag: Teppichkunst und Soganli-Tal Die Teppichknüpferei behauptet in Kappadokien seit Jahrhunderten ihren festen Platz als wichtigstes Handwerk der Region. Wir machen uns auf und schauen in einer modernen Manufaktur hinter die Kulissen. Aus welchen Materialien werden sie hergestellt? Wie lange dauert es, einen Seidenteppich zu knüpfen? Welche Farben werden verwendet? Und können wir wirklich behaupten, die Teppichknüpfkunst mache die Frauen sozial und wirtschaftlich unabhängiger? Fragen wir, Antworten gibt es genug! Nachmittags erreichen wir das abgelegene Soganli-Tal, das vom 9. bis in das 13. Jahrhundert von Mönchen bewohnt war. Sie lebten ein Leben in gottesfürchtiger Meditation und bauten mehr als 100 Kirchen in den Tuffstein: Wir schauen uns die schönsten an. 60 km (F, A) 8. Tag: Rotes Tal und Avanos Nah an der Natur beginnen wir den Tag. Wir wandern gemütlich rund zwei Stunden durch das Rote Tal bis zum Dorf Cavusin, wo wir ein wenig ausruhen und bei einem Glas Tee bestimmt mit den Dorfbewohnern ins Gespräch kommen. Übrigens: Auch Cavusin hat natürlich einige reizvolle Höhlenkirchen zu bieten. Über die frühchristlichen Orte Pasabag und Zelve fahren wir an bizarren Tuffsteinpyramiden entlang nach Avanos, die vom Fluss Kizilirmak geteilte Hauptstadt der türkischen Ton- und Keramikwaren. Wenn Sie noch kein Mitbringsel für zu Hause haben, hier finden Sie eins. 50 km (F, A) 9. Tag: Abschied vom Land der Feenkamine Ein letzter Blick auf die Feenkamine Kappadokiens vom Flugzeug, eine kurze Zwischenlandung in Istanbul, und Sie sind wieder auf den Heimweg. Es sei denn, Sie haben sich für einige weitere Tage in Sinasos entschieden. Dann wünschen wir Ihnen viel Vergnügen. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Inklusivleistungen:
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