Insel Soqotra - Wo Afrika auf Arabien trifft
Reise Nr. 1202
Diese besondere Naturreise wurde von uns als erstem deutschen Veranstalter erkundet und wird seit 2004 in dieser Form angeboten. Auf Soqotra gibt es etwa 300 endemische Pflanzenarten, z. B. so fremdartige Gewächse wie Flaschenbäume, Gurkenbäume und einen ganzen Wald von Drachenblutbäumen. Bei den Wanderungen werden Sie sich ab und zu fühlen, als wären Sie auf einem anderen Planeten in einer Art Urzeitlandschaft unterwegs. Unterschiedlichste Landschaftsformen – wie Karstberge, ein Granitmassiv, weite Hochebenen und abgelegene Wadis – machen die Insel zu einem idealen Trekkinggebiet! Die UNESCO hat Soqotra zum Mensch- und Biosphärenreservat erklärt. Einstellen sollten Sie sich auf Komfortverzicht und Hitze. Abkühlung verschaffen Bäder im Indischen Ozean oder im klaren Süßwasserpool. Am Ende eines Trekkingtages zelten Sie im Bergland oder bei einer türkis schillernden Lagune, wo abends Pyramidenkrabben Wettbewerbe im Sandhaufenbauen durchführen. Im Anschluss an das intensive Wanderprogramm besuchen Sie den früheren Südjemen: das endlos weite Hochplateau, den Djol und das Wadi Hadramaut. Riesige Dörfer ziehen sich entlang dem Wadi Doan. Die teilweise sehr eigenwillig bemalten Häuser sind in traditioneller Lehmbautechnik errichtet. Am bekanntesten ist Shibam, dessen Kulisse sich mitten aus dem Wadi Hadramaut erhebt.
Tourverlauf:
1. Tag Anreise
Linienflug (Abflug mittags) mit Yemenia (Yemen Airways) von Frankfurt nach Sanaa. Hauser-Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis buchbar. (Bitte teilen Sie uns ggf. Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen.) Abends landen wir in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa und werden zu unserem Hotel mitten in der Altstadt gebracht. Übernachtung im Hotel
2. Tag Sanaa - Jibla - Aden
Von Sanaa starten wir morgens mit einem Kleinbus durch Bergland und Terrassenfelder Richtung Süden. Wir erreichen Jibla, das sich an den Fuß des mächtigen Berges Jebel Takar schmiegt. Jibla war Ende des 11. Jahrhunderts die Hauptstadt des Jemen. Das Land wurde damals von einer Frau regiert und noch heute genießt Königin Arwa im Jemen höchstes Ansehen. Das kleine historische Städtchen ist eine der hervorragenden Beispiele jemenitischer Steinarchitektur und ist geprägt durch alte Brücken, leuchtenweiße Minarette und reich verzierte Kuppeln. Von der Grabesmoschee der Königin Arwa streifen wir durch die engen Gassen des Suq (Bazar) und erleben eine der schönsten Städte Jemens. Über Ibb und Taiz setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen am späten Nachmittag Aden, wo wir übernachten. Übernachtung im Hotel [FA]
3. Tag Soqotra
Morgens fliegen wir von Aden nach Soqotra. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Inlandsflüge der Yemenia manchmal mit Wartezeiten oder Verspätungen verbunden sein können. Soqotras Hauptstadt Hadibou ist aus überwiegend einstöckigen kubischen Häusern erbaut. Der sogenannte Suq (Markt) in Hadibou besteht aus einer Straße mit kleinen Geschäften, deren Waren fast ausschließlich vom Festland importiert werden müssen. Nachdem unsere Jeeps gepackt sind, fahren wir über die Ostseite der Insel zu einem Strand, wo wir uns den Rest des Tages akklimatisieren können. Übernachtung in Zelten [FMA]
4. Tag Soqotra
Bereits die alten Griechen im Gefolge Alexanders ließen sich auf Soqotra nieder um von hier aus Einfluss auf den lukrativen Indien-Handel zu nehmen. Im 16. Jh. diente Soqotra eine kurze Zeit den Portugiesen als Stützpunkt. Im 19. Jh. besetzten die Briten sowohl Aden als auch Soqotra, 1967 fiel das Eiland an den kommunistischen Südjemen und diente aufgrund seiner Unzugänglichkeit als Gefängnisinsel. Nach der Wiedervereinigung der beiden Jemen (1990) nahm sich die UNESCO der Insel wegen ihrer einzigartigen Pflanzenwelt an und erklärte sie zum Welt-Biosphärenreservat. Die Vielfalt Soqotras, das von dem bis zu 1.500 m hohen Haghar Massiv überragt wird, erkunden und erleben wir intensiv während der kommenden Tage. Nach einem Aufstieg zwischen Flaschenbäumen und immer mit Blick auf den türkis farbenen Indischen Ozean wandern wir zu einer bis heute kaum erforschten Tropfsteinhöhle. Unser Führer zeigt uns nicht nur die geologische ´Unterwelt´ einer der größten Höhlen Arabiens, sondern auch Zeugnisse von sehr früher Besiedlung innerhalb der am Berg oben liegenden Höhle. Zurück an unserem Lagerplatz stärken wir uns für unsere Nachmittagswanderung. Wir wandern auf das Hochplateau und Schutzgebiet von Homhil, wo unzählige Weihrauchbäume und Drachenblutbäume wie pilzförmige Bäume in der Landschaft stehen. Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 500m; Übernachtung in Zelten [FMA]
5. Tag Soqotra
Unsere heutige Wanderung führt uns über eine weitere Plateaustufe, wir steigen hinauf zur Karstlandschaft von Mumi. Die ist sehr weitläufig und karg und birgt interessante Pflanzen- und Gesteinsformationen. Weiße, von Wind und Wetter erodierte Felsgestalten prägen die weite Hochebene. Nachmittags fahren wir an die Küste zum Meeresschutzgebiet von Dihamri. Dort besteht die Möglichkeit zum Schnorcheln (nur für erfahrene Schnorchler und auf eigene Gefahr. Schnorchelausrüstung kann in der Regel vor Ort geliehen werden. Eintritt fakultativ, ca. 10,- €). Schließlich fahren wir entlang der Nordküste zur Hauptstadt Hadibou. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 300m; Übernachtung in Hadibou in einem einfachen Hotel [FMA]
6. Tag Soqotra
Das vielfältige Wanderprogramm setzt sich fort. Unweit von Hadibou gelangen wir in die Berglandschaft unterhalb des Haghar Massivs. Durch ein von vielfältiger Flora (Aloe, Weihrauch, Myrrhe, Flaschenbäumen und Drachenblutbäumen) geprägtes Wadi steigen wir etwa 3-4 Stunden steil bergauf und erreichen nach etwa weiteren 2 Stunden über einen Pass das Wadi Ayhaft, das im zentralen Bergland liegt. Wir entdecken ausgesprochen wilde Berglandschaften, eine faszinierende Pflanzenvielfalt und absolute Abgeschiedenheit - eine Region, die uns in eine andere Welt versetzt. Unsere Fahrer holen uns nach der Wanderung ab und bringen uns zu einem regelrechten Wald, der aus bis zu 1.000 Jahre alten Drachenblutbäumen besteht. Dies ist eine weltweite Besonderheit, denn von den nächsten Verwandten dieses Baumes gibt es z.B. auf den Kanaren oder Kap Verden nur noch einzelne Exemplare - hier finden sich auf der Hochebene Diksum Hunderte davon und sie wirken wie überdimensional große Schirmpilze, die aus der Landschaft sprießen. Unser heutiges Lager errichten wir auf einer Felskanzel oberhalb eines Canyons. Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 800m; Übernachtung in Zelten [FMA]
7. Tag Soqotra
Eine Art Garten Eden zeigt sich uns im zentralen Hochland, wo sich eine tiefe Schlucht durch das Plateau gebildet hat. Nach dem steilen Abstieg in den Talboden wandern wir hinein in die Schlucht und verbringen unsere Mittagsrast am klaren, von rosafarbigen Sandsteinfelsen umgebenen Gebirgsbach. Im Tal, an dessen Hängen Palmen und Gurkenbäumen wachsen, können wir in natürlichen Süßwasserpools ein kühles Bad genießen. Nachmittags verlassen wir das Hochland und fahren etwa drei Stunden an die Küste. zum Indischen Ozean. Türkisfarbenes, glitzerndes Wasser in einer weiten Lagune, weißer, feiner Sand - ein klassisches Bild von einem Traumstrand - nur Palmen gibt es keine! Den Abschluss auf Soqotra verbringen wir bei der Lagune von Qalansiya. Gehzeit: 4-5h; Abstieg: 350m; Übernachtung in Zelten [FMA]
8. Tag Soqotra - Bootsausflug
Heute unternehmen wir mit Fischern aus Qalansiya einen Bootsausflug entlang der Küste. Wir folgen der wilden Küste, umrunden ein Kap, sehen mit etwas Glück unterwegs Delphine und gelangen in eine einsame Bucht. Dort bereiten unsere Begleiter für uns ein Mittagessen mit frisch gegrilltem Fisch. Im Laufe des Nachmittags kehren wir zurück. (Die Durchführung dieses Ausfluges hängt von Wetter und Seegang ab, Sicherheit geht immer vor!) Der Rest des Tages steht jedem zur Verfügung für Erkundungen an der von Dünen und hohen Felsen umrandeten Bucht von Qalansiya. Ob wir die Zeit mit Baden oder lieber mit dem Beobachten der neugierigen Pyramidenkrabben verbringen, steht jedem frei. Die Kontraste dieser Bucht sind jedenfalls unvergleichlich. Übernachtung in Zelten [FMA]
9. Tag Soqotra
Vormittags können wir einen Spaziergang entlang der Lagune unternehmen, auf einen kleinen Aussichtsberg steigen oder einfach die außergewöhnliche Kulisse und Natur genießen. Nach dem Mittagessen werden wir das Fischerdorf besuchen und fahren danach entlang der Nordküste nach Hadibou zurück. Je nach Zeit der Rückkehr können wir vielleicht noch die ´Soqotra Women's Association´ besuchen. Diese Frauen-Kooperative ist eine Art Forum für die Inselbewohnerinnen, wo lokale Produkte wie Webteppiche, Honig, Töpferei u.ä. verkauft werden - der Erlös wird zur Finanzierung eines Dorflehrers oder ähnlichen Projekten genutzt. Übernachtung in Hadibou im Hotel [FMA]
10. Tag Soqotra - Mukalla - Djol
Wir fliegen morgens von Soqotra nach Riyan bei Mukalla und werden von den dortigen Fahrern erwartet. In den kommenden Tagen begeben wir uns auf die Spuren von Freya Stark, der berühmten Entdeckungsreisenden, die in den 30-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts den Jemen intensiv bereiste und auch längere Zeit dort lebte. Ausgerüstet mit voller Campingausrüstung fahren wir hinauf in die Einsamkeit des Hochplateaus des Djol. Der Vergleich mit einer endlos weiten Mondlandschaft drängt sich unwillkürlich auf. Dass sich aber in den tief eingeschnittenen Tälern teils große Dörfer mit einer ganz eigenen und sehr intakten Lehmhausarchitektur befinden, lässt sich von oben nicht sogleich vermuten. Übernachtung in Zelten [FMA]
11. Tag Wadi Doan
Wir verlassen die Hochebene und unvermittelt taucht vor uns inmitten eines wüstenhaften Tales ein unvorstellbar farbenprächtiger, reich verzierter Palast auf. Hier hat ein reicher Kaufmann der kargen Landschaft ein buntes Gegenspiel geliefert. Wir fahren mit den Jeeps hinunter ins Wadi Doan. Beeindruckende Dörfer wie Sif. Wir wandern etwa 3 Stunden zum Dorf Rehab. Interessanterweise haben sich in dieser Abgeschiedenheit Einflüsse indonesischer Architektur mit der jemenitischen Bauweise vermischt. Ein Ergebnis der Auswanderung jemenitischer Kaufleute, die in Indonesien Handel betrieben und in ihrer Heimat Jemen ein Haus für ihre Familie gebaut haben, also fremde Einflüsse mit einheimischer Tradition verknüpft haben. Die ausschließlich traditionellen Lehmhäuser passen sehr gut zur Landschaft, haben die gleiche Farbe wie die Erde des Tales und teilweise die Größe von Palästen. Unsere Jeeps kämpfen sich mühsam eine Felsschlucht hinauf und bei einem Übernachtungsplatz nahe eines Steilabbruchs des Djol eröffnet sich uns eine beeindruckende Aussicht! Tief unten liegt das riesige, langgezogene Wadi, wo sich zwischen grünen Palmenhainen das große Dorf Khuraiba und andere abgelegene Orte eins ums andere aneinander reihen. Gehzeit: 3h; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Al Hajjarain - Seyun - Shibam
Wir verlassen das recht abgeschiedene Wadi Doan Richtung Hadramaut - die Route, auf der sich auch Freya Stark während ihrer Forschungsreise bewegte. Das Dorf Al Hajjarain thront stolz auf einem Felsen und wacht über den Eingang des Tales. Unser Ziel ist Seyun im Wadi Hadramaut, wo wir wohnen werden. Wir besichtigen den Sultanspalast von Seyun. Der prachtvolle Palast (Lehmbau) spiegelt den Reichtum seiner Herrscher wider. Das Bauwerk besteht aus 110 Räumen, die auf 6 Stockwerken verteilt sind. Vom Dach aus haben wir einen schönen Blick auf die Oase Seyun. Zahlreiche, schlanke Minarette sowie die charakteristische grüne Kuppel des Heiligengrabes am Friedhof überragen die Häuser der Stadt. Nachmittags fahren wir nach Shibam, das wegen seiner einzigartigen Lehm-Hochhäuser von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Wir gehen durchs Stadttor, vorbei an Teehäusern, in denen die Einheimischen entspannt Wasserpfeife rauchen. Shibam wird auch das ”Chicago der Wüste' genannt, denn seine mehrstöckigen, altarabischen Lehmhäuser erinnern an Wolkenkratzer. Die meist 8-stöckigen, bis zu 500 Jahre alten Lehmhochhäuser laufen nach oben trapezförmig zu. Die weißen Obergeschosse sind mit Kalkfarbe als Schutz vor Wind und Wetter bemalt. Im Inneren der Stadt herrscht alles andere als eine städtische Atmosphäre. In den engen Gassen finden sich weitaus mehr Ziegen als Fahrzeuge und alles folgt einem gemächlichen Tempo. Zum Sonnenuntergang besteigen wir einen gegenüberliegenden Hügel und sehen, wie die untergehende Sonne die Lehmfassaden langsam in rötliches Licht taucht. Übernachtung in Seyun im Hotel [FA]
13. Tag Tarim - Flug über die Wüste - Seyun-Sanaa
Von Seyun fahren wir ostwärts nach Tarim (24 km), der heiligen Stadt des Hadramaut. Bekannt ist Tarim auch für das in quadratischer Form gearbeitete Minarett der Al Midhar-Moschee. Es ist das höchste Minarett Südarabiens (50 m). In Tarim stehen zahlreiche, sehr große Kaufmannshäuser der einflussreichen Familie Al Aghaf, alle in Lehmbauweise errichtet. Wir besichtigen die bedeutende Al Aghaf-Bibliothek mit etwa 5000, teils 400 Jahre alten handgeschriebenen Büchern und interessanten Kalligraphien. Tarim war einst eine wichtige Universitätsstadt. Nachmittags fliegen wir von Seyun über die Wüste nach Sanaa. Wenn wir Glück haben, können wir kurz nach dem Abflug noch einmal Shibam von der Vogelperspektive aus sehen. Ankunft am späten Nachmittag in Sanaa und Transfer zu unserem Hotel mitten in der Altstadt. Wer mag kann abends noch einen Bummel durch die Altstadtgassen unternehmen und den Charme der vielleicht schönsten Stadt des Orients erleben. Bei Dunkelheit gehen nach und nach die Lichter hinter den Buntglasfenstern an und verleihen der Stadt ein ganz anderes Bild als tagsüber. Übernachtung in Sanaa im Hotel [FA]
14. Tag Wadi Dhar - Sanaa
Von Sanaa aus unternehmen wir morgens einen kleinen Abstecher in das nahe gelegene Wadi Dhar und besuchen den berühmten und sehenswerten Felsenpalast. Wir kehren vormittags zurück und tauchen ein in das orientalische Leben der Altstadt Sanaas, Weltkulturerbe der UNESCO. Sanaa zählt zu den faszinierendsten Städten Arabiens und seine altarabische Ursprünglichkeit ist allgegenwärtig. Die traditionelle Architektur ist durchweg erhalten; die Gebäude sind in Lehm- und Ziegelbauweise errichtet und die Fassaden mit weißen Ornamenten bestückt. Mittags können wir in einem Fischlokal essen, dann bummeln wir durch den weit verzweigten Suq (Bazar) - sicher einer der nachhaltigsten Erlebnisse einer Jemen-Reise. (Hinweis: Auf Wunsch buchen wir gerne eine dreitägige Verlängerung in unserem Altstadthotel, einem jemenitischen Stadthaus). Nachts Transfer zum Flughafen und Heimflug von Sanaa nach Frankfurt. Übernachtung im Hotel [FA]
15. Tag Ankunft in Deutschland
Morgens Ankunft in Frankfurt.
Charakter der Tour und Anforderungen:
Aufgrund der kaum vorhandenen Infrastruktur auf Soqotra campen wir hauptsächlich im Hochland und an der Küste. Von schönen Lagerplätzen aus unternehmen wir abwechslungsreiche Wanderungen. Die Wanderungen dauern zwischen 3 und 6 Stunden. Es sind einige anstrengende Auf- und Abstiege enthalten, meist auf guten Wegen und kleinen Pfaden der Einheimischen. Öfters muss auch weglos oder auf felsigem Gelände und Geröll gegangen werden. Trittsicherheit und eine gute Kondition bzw. Ausdauer für die Wanderungen ist daher für diese Reise sehr wichtig. Während die Gruppe auf direktem Weg zu Fuß zum nächsten Lagerplatz unterwegs ist, werden die Begleitmannschaft bzw. die Fahrer auf oft weiten Umwegen mit den Jeeps dorthin fahren und Ihr Gepäck befördern. Manchmal erwarten die Fahrer die Teilnehmer auch am Endpunkt der Wanderung und alle fahren dann zum nächsten geeigneten Lagerplatz. Wenn Sie einen Tag beim Wandern nicht teilnehmen möchten, können Sie jederzeit auch mit den Fahrern fahren und die Gruppe wieder am Ende der Wanderung treffen.
Jeweils nach 2-3 Tagen Camping kehren Sie wieder zur Hauptstadt Hadibou zurück, wo Sie in einem sehr einfachen Hotel übernachten und wieder frische Vorräte aufgefüllt werden. Da es außerhalb Hadibous fast nichts zu kaufen gibt, muss alles mitgenommen werden. Soqotra gehört zu den sehr armen Gegenden dieser Welt, in denen aufgrund der Abgeschiedenheit nur eine einfache Versorgung besteht. Ihre Begleiter geben sich die größte Mühe, aus dem Vorhandenen schmackhafte und vielfältige Mahlzeiten zuzubereiten. Trotzdem möchten wir Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass es wichtig ist, dass Sie neben einer Portion Abenteuerlust für diese Reise auch eine große Bereitschaft für einfache Verhältnisse und Komfortverzicht mitbringen. Entschädigt werden Sie durch einzigartige Naturerlebnisse, wie es sie sicherlich selten gibt. Während auf Soqotra intensiv und viel gewandert wird, ist am Festland des Jemen etwas Durchhaltevermögen für die Überlandfahrten gefragt. Die Fahrt durch das Wadi Doan führt teilweise über holprige Pisten.
Im Reisepreis enthalten
- An / Abreise: Linienflug mit Yemen Airways Frankfurt – Sanaa – Frankfurt
- Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels, Gästehäusern und Zelten; meist Vollpension
- Transfers / Besichtigungen: Inlandsflüge mit Yemen Airways, Transfers und Überlandfahrten
- Reiseleitung / Betreuung: örtlicher, Deutsch sprechender Reiseleiter
- Versicherungen / sonstiges: Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket
- Nicht enthaltene Leistungen:
Visakosten 40, - Euro; fehlende Mahlzeiten, Getränke und Trinkgelder (zusammen ca. 90, - - 100, - Euro); Einzelzimmer/ - zelt - Zuschlag; individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art; Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung.
Wunschleistungen
- Visum Jemen: ab
40,- €
- Mindestteilnehmerzahl: 9
- Maximale Teilnehmerzahl: 14





+49 (0) 9408 - 86 98 403



Frankfurt