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Brücken über den Jordan

  • Jordanien
  • Studienreisen

Reise Nr. 1449

  • Besuch bei Beduinen
  • Kochkurs in der Felsenstadt Petra
  • Rundgang durch einen Kibbuz

Unsere Reise führt uns in eine der ältesten Kulturregionen der Welt! Babylonier, Nabatäer, Araber und Palästinenser haben die Geschichte geprägt. Hier haben Judentum, Christentum und Islam ihre Wurzeln. Nicht immer ging und geht es friedlich zu. Wir wollen uns an den wichtigsten Schauplätzen unser eigenes Bild machen. Ihr Mohammad Serhan

Brücken über den JordanBrücken über den Jordan

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Amman

Jordanien erwartet Sie! Nach der Ankunft im Hotel genießen wir einen ersten arabischen Kaffee und lassen uns von unserem jordanischen Studienreiseleiter auf die kommenden Tage einstimmen.

2. Tag: Von der Steinzeit in die Felsenstadt

Im Archäologischen Nationalmuseum von Amman sehen wir zum Auftakt die ältesten lebensnahen Skulpturen der Welt. Sie stehen am Anfang der langen Geschichte des Nahen Ostens. Den geographischen Rahmen steckt bereits die älteste Karte Palästinas ab, die wir in einer byzantinischen Kirche in Madaba betrachten. Sogar die Fische, die vor dem salzigen Wasser des Toten Meeres zurückweichen, haben die Mosaikkünstler hier gezeigt. Anders als wir durfte der Prophet Moses das Gelobte Land nicht betreten. Er musste sich mit einem Blick vom Berg Nebo begnügen. Wir dürfen in einigen Tagen auch auf die andere Seite des Jordan fahren. Doch zunächst geht es ins Herz Jordaniens: Die Araber betrachten die Nabatäer als ihre Vorfahren. Und diese erbauten die Stadt Petra. 265 km (F, A)

3. Tag: Archäologie und Genuss

Petra gilt als eines der »Sieben neuen Weltwunder«. Der Weihrauch machte es möglich, denn der war unverzichtbarer Bestandteil des Kultgeschehens der Antike. Und am Ende der Weihrauchstraße, die aus dem heutigen Oman über die Arabische Halbinsel führte, setzten sich die Könige der Nabatäer, mit der aus dem Stein gemeißelten Stadt Petra, ein Denkmal. Unser Studienreiseleiter erklärt uns die Feinheiten der Architektur, die theatralische Stadtplanung und lädt uns zu einer Teepause in eine heute noch von einer Beduinenfamilie bewohnte Felsenhöhle ein. Dort erfahren wir aus erster Hand, wie es sich in einer derartigen Unterkunft leben lässt. Ein einheimischer Koch führt uns am Abend in die lokalen Spezialitäten der Beduinenküche ein. Wir assistieren ihm beim Kochen und selbstverständlich beim Verzehr - Guten Appetit! (F, A)

4. Tag: Von den Beduinen

Gestritten wurde oft um dieses Wadi. Beispielweise zwischen dem Osmanischen Reich und den Arabern. Im Wadi Rum wurde am Originalschauplatz der Spielfilm über Lawrence von Arabien gedreht. Mit Geländewagen begeben wir uns auf die Spuren der Beduinen, die schon Jahrtausende vorher hier gesiedelt haben und genießen die Ausblicke auf die sich stetig wandelnde Szenerie mit ihren Dünen zwischen den bizarren Felsgebilden. Zum stilechten Mittagessen erwarten uns die Beduinen mit ihrer traditionellen Küche: Lamm aus dem Erdofen. Schon die frühen Nomaden haben also gut gelebt! Nach diesem kulinarischen Höhepunkt genießen wir noch einen Tee. Eine Beduinenfamilie lädt uns ein und erzählt von ihrem Alltag. Wie lebt man in der für uns lebensfeindlichen Wüste? Wie ist die Sichtweise auf das moderne Leben in den Städten? Wohin zieht es die jungen Leute? Weiter geht es direkt an den Golf von Aqaba, ans Rote Meer. 190 km (F, M, A)

5. Tag: Zukunft und Vergnügen

Wie ist die Lage der Jordanier heute? Wie sieht die Zukunft der für unsere Verhältnisse so außerordentlich jungen Gesellschaft aus? Wir besuchen am Vormittag das SOS-Kinderdorf in Aqaba und haben Gelegenheit, mit Menschen zu sprechen, die sich um die Klärung dieser Fragen bemühen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Bei einer Erkundungstour mit dem Glasbodenboot (vor Ort buchbar) lernen Sie Aqabas Unterwasserwelt kennen. Wie wäre es mit einem Bummel über Aqabas traditionellen Markt? In der Freihandelszone lässt sich nach Lust und Laune feilschen. Hier erleben Sie den Orient wie er leibt und lebt. (F, A)

6. Tag: Vom Roten Meer ans Tote Meer

Über den Königsweg fahren wir durch wild zerklüftete Gebirgsformationen an das Ufer des Toten Meeres. Rund 410 Meter unter dem Meeresspiegel liegt das für seine besonders gesundheitsfördernde Atmosphäre berühmte Gewässer, das schon die Römer in Staunen versetzte. Hier können Sie baden und dabei Zeitung lesen. Am Abend unterhalten wir uns mit dem Hotelmanager über die Bedeutung des Tourismus für das Land und den Nahen Osten. Dabei wird auch die durchaus problematische Wasserverteilung zur Sprache kommen. Denn der Jordan wird auch von Israel in Anspruch genommen. 210 km (F, A)

7. Tag: Von Luxus und Widerstand

Das war Moses nicht vergönnt: wir überqueren den Jordan, den Schicksalsfluss der Region und betreten israelischen Boden. Unser israelischer Studienreiseleiter zeigt uns zunächst eines der wichtigsten Symbole für das Selbstverständnis seines Landes: die Festung Massada, die Herodes der Große oberhalb des Toten Meeres anlegen ließ. Per Seilbahn erreichen wir das Ausgrabungsgelände, wundern uns über den luxuriösen Palast in dieser unwirtlichen Landschaft und hören Spannendes über den Widerstand gegen die Weltmacht Rom. Durch die judäische Wüste geht es »hinauf gen Jerusalem«, das auf rund 800 Metern Höhe liegt. 180 km (F, A)

8. Tag: Zentrum des Monotheismus

Was für ein Start in den Tag. Wir schauen vom Ölberg auf die Heilige Stadt! Auf den Spuren Jesu gehen wir zur Stadtmauer, wo wir uns im Davidson Center eine moderne Multimedia-Präsentation ansehen. So verstehen wir auch den Verlauf der Via Dolorosa besser, der wir bis zur Grabeskirche folgen. Schließlich besuchen wir mit der Klagemauer am Tempelberg den Sehnsuchtsort von Juden aus aller Welt. Direkt über der Mauer bewundern wir die goldene Kuppel des Felsendoms. Zwischen Juden und Muslimen ist dieser Ort jedoch äußerst umstritten: ein muslimisches Heiligtum an der Stelle des Salomonischen Tempels. Bei einem Mokka oder Tee auf dem Arabischen Basar erfahren wir, warum es um die Deutungshoheit der Topographie in dieser Stadt immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt. Um etwas über das Miteinander der Menschen in der Stadt zu erfahren, besuchen wir das Center of Yad LaKashish, in dem Senioren gemeinsam Kunsthandwerk herstellen. Von ihnen hören wir, wie ältere Menschen im jungen Staat Israel leben. (F, A)

9. Tag: Erinnerung und Hoffnung

Vorbei an der Knesset, dem israelischen Parlament, fahren wir nach Yad Vashem, Mahnmal und Informationszentrum zugleich - und werden dort auch mit unserer eigenen Geschichte konfrontiert. Nach einer Mittagspause besuchen wir mit einem palästinensischen Reiseleiter die legendäre Geburtsstadt Jesu. In Bethlehem besichtigen wir die byzantinische Geburtskirche mit der Grotte. Dieser Ausflug bietet uns Gelegenheit, die Perspektive auf die Situation im Nahen Osten zu wechseln. Schließlich müssen wir eine Mauer passieren, die hier - anders als in unserer Heimat - noch längst nicht überwunden ist. Dort treffen wir auch eine Gruppe von Christen, die uns ihre Sichtweise schildert. 60 km (F, A)

10. Tag: Ein Zeichen für die Zukunft

Wir setzen ein Zeichen der Hoffnung: Im Neot Kedumim-Park, der die ursprüngliche Vegetation der Region erhalten soll, pflanzen wir einen Baum. In der größten muslimischen Gemeinde Israels, in Um el Fahm, besuchen wir eine Kunstgalerie und diskutieren die aktuelle Lage vor Ort. Schließlich geht es gerade in Israel um die Zukunft. Über Nazereth, den Ort der christlichen Verkündigung, heute eine moderne Großstadt, erreichen wir unseren traditionellen Kibbuz, in dem wir zweimal übernachten. 220 km (F, A)

11. Tag: Landschaft und Bedeutung

Ein Bewohner des Kibbuz erklärt uns während eines Rundgangs die Lebensweise in dieser besonderen Siedlungs- und Bewirtschaftungsform. Fast das gesamte Geschehen des Neuen Testaments hat sich an den Ufern des See Genezareth ereignet. Zahlreiche Orte zeugen hier von dem Wirken Jesu. Besonders anschaulich erfahren wir die alten Geschichten in der Synagoge von Kapernaum, wo manche Forscher auch das Haus von Petrus vermuten. In der Tat bietet das Galiläische Meer, rund 200 Meter unter Normalnull gelegen, eine paradiesisch schöne Landschaft. Ein Bootsausflug bringt uns zu den wichtigsten Orten. Beschaulich gelegen, befinden sie sich doch vor dem Hintergrund der umstrittenen Golanhöhen. Vergessen wir nicht: Es sind nur rund 100 Kilometer bis nach Damaskus. 70 km (F, A)

12. Tag: Kreuzfahrer und eine unbekannte Religion

Das Mittelmeer hat die Kulturen schon immer miteinander verbunden. Trotzdem - oder gerade auch deswegen - mussten so manches Mal dicke Mauern her. In Akko besuchen wir die teilweise unterirdisch angelegte Stadt der Kreuzfahrer. Hier scheiterte schon Kaiser Friedrich II. mit seinen Bemühungen um ein friedlicheres Miteinander. Haifa war der Hafen der Emigranten nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Bahai-Schrein lenkt unser Interesse auf eine bei uns weniger bekannte Religion, die ihre Ursprünge in Persien hatte. An den Hängen des Karmel wachsen heute die bekanntesten und besten Weine Israels. Wir überzeugen uns davon bei einer Weinprobe! 175 km (F, A)

13. Tag: Tel Aviv: Die junge Stadt

Die ganze Widersprüchlichkeit des Nahen Ostens auf kleinem Raum: Bauhaus trifft weite Strände und ein uraltes Stadtviertel mit orientalischem Basar: Tel Aviv gehört zu den lebendigsten und jüngsten Städten. In Jaffa besuchen wir das neue Museum, das uns Einblicke in die Geschichte der Stadt bietet. Mit Neve Tzedek sehen wir das Gründungsviertel eines Landes, das seine Identität erst im 20. Jahrhundert ausbildete. Heute finden wir hier das beste Beispiel für eine moderne Urbanität im Orient. Im Afikim Youth Center treffen wir auf ein Projekt, in dem Kinder benachteiligter Familien eine interkulturelle Schulbildung erhalten. Den letzten Abend unserer Reise verbringen wir am alten orientalischen Bahnhof: früher die Drehscheibe des Verkehrs, heute ein »angesagtes Viertel«. Sicherlich gibt es viel zu diskutieren. (F, A)

14. Tag: Rückflug oder Mehr Urlaub danach?

Zahlreiche Fragen wurden in den vergangenen zwei Wochen beantwortet und neue aufgeworfen. Von der, in den Medien präsentesten Region der Welt, haben Sie nun ein eigenes Bild. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Ihre Hotels

OrtNächte/HotelLandeskat.
Amman1 Golden Tulip Grand Palace4
Petra2 Petra Guest House4
Aqaba2 Mövenpick Tala Bay5
Totes Meer1 Mövenpick5
Jerusalem3 Prima Park4
Tiberias2 Ashdot YaacovKibbutz
Tel Aviv2 Leonardo Beach4

Im Reisepreis enthalten

  • Zug zum Flug*
  • Flüge mit Lufthansa in der Economy - Class bis Amman/ab Tel Aviv
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren sowie Ausreisesteuern*
  • Rundreise/Ausflüge im komfortablen Reisebus mit Klimaanlage
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
  • Jeepfahrt im Wadi Rum
  • Möglichkeit zum Baden im Toten und Roten Meer
  • Bootsfahrt auf dem See Genezareth
  • Geburtskirche in Bethlehem
  • Alle Eintrittsgelder
  • 13 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 13x Frühstück, 1x Mittagessen, 12x Abendessen
  • Traditionelles Mittagessen mit Beduinen
  • Visabeschaffung
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl

Wunschleistungen

  • Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse: 74,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 12

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