Türkei: Der unbekannte SüdostenReise Nr. 1260 Der Südosten der Türkei liegt etwas abseits der großen Touristenströme. Und doch beherbergt er eine Vielzahl antiker, biblischer und mittelalterlicher Stätten, die einen Besuch lohnen. Harran war Wohnsitz der Sippe des Erzvaters Abraham. Tarsus ist die Geburtsstadt des Völkerapostels Paulus. In Antiochien nannte man die Jünger Jesu zum ersten Mal Christen. Die Zeit des frühen Christentums und der Kreuzfahrer wird lebendig in Edessa. Den Hetitern begegnet der Reisende am Karatepe, dem ”Schwarzen Berg'. Issos markiert den Beginn der hellenistischen Zeit durch die Eroberung Persiens. Weiterer Höhepunkt der Reise ist das Erlebnis des Sonnenaufgangs auf dem Nemrud Dag, wo Grabhügel und Götterstatuen vom späthellenistischen Königreich Kommagene zeugen. Reiseverlauf:1.TagLinienflug über Istanbul nach Adana: Hotelbezug für zwei Nächte. 2.TagFahrt nach Tarsus, dem Geburtsort des Paulus (Apg 9,11): Stadttor, “Paulusbrunnen'; Spaziergang zur Pauluskirche. Weiter nach Narlikuyu: Besichtigung des spätantiken Badehauses mit seinem wunderbaren Mosaik der “Drei Grazien'. Danach zur geologischen Attraktion Cennet ve Cehennem (“Himmel und Hölle'). 3.TagFahrt in den Karatepe-Nationalpark (“Schwarzer Berg'): Hier haben sich Reliefs und Inschriftsteine der späthetitischen Festungen des Azitawadda erhalten. Fotostopp an der Kreuzritterfestung Yilan-Kale (Schlangenburg) und Fahrt vorbei am Schlachtfeld von Issos sowie über Iskenderun und den Belenpass (664m) nach Antakya, dem frühchristlichen Gemeindezenrum Antiochien am Orontes (Apg 13,1;14,26; Gal 2,11), wo die Jünger zum ersten Mal Christen genannt wurden: Hotelbezug für zwei Nächte. 4.TagAuf dem Weg nach Samandag Abstecher mit Kleinbussen zu den einsam gelegenen Ruinen des Simeonsklosters. Weiterfahrt zur ehemaligen Hafenstadt Seleuzia, wo Paulus seine “1. Missionsreise' begonnen hat (Apg 13,4): Gang über die Ruinenstätte und durch den Felsenkanal der flavischen Zeit. Rückkehr nach Antakya: Besichtigung ausgewählter Fundstücke im Mosaiken-Museum; Besuch der Petrusgrotte (falls wieder geöffnet); Gang zum Charonrelief. 5.TagFahrt über Islahiye nach Yesemek zur Bildhauerstätte der Hetiter. Weiter über Gölbasi nach Kahta: Hotelbezug für eine Nacht. 6.TagAm frühen Morgen Fahrt in den Nemrud Dag Nationalpark: Aufstieg (ca. 60 Min.) auf den 2.159 m hohen Nemrud Da? zum Sonnenaufgang mit Besichtigung der eindrucksvollen Götterstatuen und des Grabhügels König Antiochos I. von Kommagene (69 – 36 v.Chr.), der dieses Heiligtum als Grabstätte für sich anlegen ließ. Weiterfahrt zu den Ausgrabungen von Eski Kahta, dem einstigen Arsameia am Nymphaios, zur Cendere-Brücke und zum Karakus-Tumulus. Anschließend Fahrt vorbei am Atatürk-Stausee nach ?anliurfa, dem früheren Edessa: Hotelbezug für zwei Nächte. 7.TagAusflug in das südlich gelegene Harran, dem heutigen Altinbasak, mit seinen eigenartigen Bienenkorbhäusern, einst Wohnsitz der Sippe des Erzvaters Abraham (Gen 11,31). Rückkehr nach Sanliurfa: Besuch der Kreuzritterkirche, des Halil-Rahman-Gölu (“Abrahamsteich') und der Abd-ar-Rahman-Medrese mit Abrahamsgrotte; Bazarbesuch; Zeit zur freien Verfügung. 8.TagFahrt nach Göbekli-Tepe: Besuch der neu ausgegrabenen Kultstätte aus dem 10. Jt.v.Chr. mit riesigen Orthostaten. Anschließend Fahrt nach Gaziantep: Besuch im Museum mit herrlichen Mosaiken der römischen Stadt Belkis/Zeugma; Hotelbezug für eine Nacht. 9.TagFahrt zum Flughafen von Gaziantep: Rückflug über Istanbul nach Deutschland. Vorgesehenes Hotel:In abgelegenen Orten erfolgt die Unterbringung bestmöglich in einfacheren Häusern der örtlichen 3-Sterne-Kategorie in Zimmern mit Bad/Dusche und WC. Weitere Abflughäfen:Flüge ab anderen Flughäfen auf Anfrage. An- und Rückreise zum FlughafenWir bieten zu dieser Reise vergünstigte Bahntickets zum Flughafen an:Fahrpreise für die Hin- und Rückfahrt, ohne Zugbindung, gültig für alle fahrplanmäßigen Züge der Deutschen Bahn: Bis 400 km einfache Strecke:
Bis 600 km einfache Strecke:
Ab 601 km einfache Strecke:
Im Reisepreis enthalten
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