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Zauberhaftes Kappadokien

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  • Naturreisen

Reise Nr. 3160

  • Wohnen in einem zauberhaften Höhlenhotel
  • Ihlara - der "Grand Canyon" der Türkei
  • Begegnungen mit Menschen in Kappadokien

Ich bin seit 25 Jahren als Reiseleiter tätig und freue mich jedes Mal wieder, wenn mein Weg mich nach Kappadokien führt. Denn eine wunderbare Reise in das Herz und zur Seele der Türkei erwartet uns. Das UNESCO-Welterbe Göreme und die unterirdische Stadt von Kaymakli erzählen uns Geschichten aus der bewegten Vergangenheit der Region, und die Menschen, die wir treffen, berichten vom Hier und Jetzt. Ihr Atilla Gürkan

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Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Kappadokien

Ein kurzer Stopp in Istanbul und schon fliegen Sie über die Weite der anatolischen Landschaft nach Kayseri in Kappadokien. Hier machen Sie es sich erst einmal in Ihrem besonderen Hotel in Ürgüp bei Nevsehir gemütlich. Wir haben eines der kleinen und feinen Höhlenhotels als Ausgangspunkt für unsere Ausflüge der kommenden acht Tage ausgewählt, das ein ganz besonderes Flair versprüht. Also, erst einmal auspacken und durchatmen! 100 km

2. Tag: Erste Höhepunkte: Göreme, Uchisar, Zelve

Wir nehmen uns Zeit für unsere ersten Eindrücke in Kappadokien und lauschen den Geschichten über die wechselvolle Vergangenheit der Region. Dann beschäftigen wir uns mit den Tuffsteinhöhlen, die Kappadokien prägen. In Göreme treffen wir auf eine Familie, die noch heute in einer Höhlenwohnung lebt und uns die Vorteile und Probleme dieser Wohnform schildert. Die einzigartige Ansammlung von frühchristlichen Felsenkirchen mit ihren eindrucksvollen Fresken im Tal von Göreme ist seit 1985 mit Recht UNESCO-Welterbe. Wir treffen einen Mitarbeiter der Stadtverwaltung: Er wird uns vor Ort, live und in Farbe zeigen, welche Herausforderungen die Erhaltung und Pflege dieses Welterbes mit sich bringt. Einen fantastischen Blick über die vulkanische Landschaft und verwunschenen Feenkamine genießen wir anschließend vom Burgberg von Uchisar. Der Aufstieg lohnt! Und auch der Tuffsteinfelsen im Tal von Zelve mit seinen Wohnhöhlen und in den Stein gebauten byzantinischen Kirchen ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse. 50 km (F, A)

3. Tag: Ihlara: der »Grand Canyon« der Türkei

Auch die Türkei hat ihren Grand Canyon. 14 Kilometer lang und bis zu 150 Meter tief ist das Tal von Ihlara, das vorgeschichtliches Gewässer in den weichen Stein gegraben hat. Wir erkunden die Landschaft bei einer kleinen Wanderung und stoßen wieder auf versteckte Höhlenkirchen mit mittelalterlichen byzantinischen Malereien. Wir schauen in einer Dorfschule vorbei und kommen mit Lehrern und Schülern ins Gespräch. In Kaymakli gehen wir unter die Erde. Acht Stockwerke und bis zu 60 Meter tief ist die unterirdische Stadt, die schon den frühen christlichen Gemeinden Zuflucht vor dem damals noch heidnischen Rom bot, und bis in das 19. Jahrhundert von den Landwirten der Region genutzt wurde. Wir erkunden Raum für Raum und bewundern das ausgeklügelte Belüftungssystem. 150 km (F, A)

4. Tag: Hattuscha: Beim Volk der 1.000 Götter

Eine vergleichsweise lange Fahrt durch Zentralanatolien liegt auf unserem Weg nach Hattuscha vor uns. Aber die legendäre Hauptstadt des Hethiterreiches lohnt jeden Umweg! Zwischen Assyrern im Osten und Ägyptern im Süden herrschte Hattuscha im zweiten Jahrtausend über ein Reich, das einen guten Teil Kleinasiens und Syriens umfasste, Troja als Vasall hatte und Babylon eroberte. Wie lebten die Menschen in Hattuscha, 1.000 Jahre bevor man in Europa die erste Stadt gründete? Fragen, die wir in Ruhe vor Ort klären. Wenig später ziehen im Felsheiligtum Yazilikaya die hethitischen Gottheiten an uns vorbei. Mehr als 60 Götter zieren die Reliefs in den beiden großen in den Stein gehauenen Kammern. 420 km (F, A)

5. Tag: Auf den Spuren des Bektaschi-Ordens

Heute lassen wir es etwas ruhiger angehen. Wir besuchen einen Wochenmarkt und setzen uns auf ein Glas Tee zu den Menschen in ein Cafe. In einem typischen Dorfrestaurant können wir bei der Zubereitung von Gözleme, einer typisch anatolischen Spezialität, zuschauen. Anschließend haben wir die Gelegenheit, diese dünnen, meist würzig gefüllten Fladenbrote zu probieren. In Hacibektas heften wir uns auf die Spuren des Bektaschi-Ordens, einem islamisch-alevitischen Derwisch-Orden. Wir besuchen den Wallfahrtsort und den historischen Friedhof. Anschließend haben wir die Möglichkeit, uns mit Einheimischen auszutauschen.

6. Tag: Teppichkunst und Soganli-Tal

Die Teppichknüpferei behauptet in Kappadokien seit Jahrhunderten ihren festen Platz als wichtigstes Handwerk der Region. Wir machen uns auf und schauen in einer modernen Manufaktur hinter die Kulissen. Aus welchen Materialien werden sie hergestellt? Wie lange dauert es, einen Seidenteppich zu knüpfen? Welche Farben werden verwendet? Und können wir wirklich behaupten, die Teppichknüpfkunst mache die Frauen sozial und wirtschaftlich unabhängiger? Fragen wir, Antworten gibt es genug! Nachmittags erreichen wir das abgelegene Soganli-Tal, das vom 9. bis in das 13. Jahrhundert von Mönchen bewohnt war. Sie lebten ein Leben in gottesfürchtiger Meditation und bauten mehr als 100 Kirchen in den Tuffstein: Wir schauen uns die schönsten an. 60 km (F, A)

7. Tag: Rotes Tal und Avanos

Nah an der Natur beginnen wir den Tag. Wir wandern gemütlich rund zwei Stunden durch das Rote Tal bis zum Dorf Cavusin, wo wir ein wenig ausruhen und bei einem Glas Tee bestimmt mit den Dorfbewohnern ins Gespräch kommen. Übrigens: Auch Cavusin hat natürlich einige reizvolle Höhlenkirchen zu bieten. Über die frühchristlichen Orte Pasabag und Zelve fahren wir an bizarren Tuffsteinpyramiden entlang nach Avanos, die vom Fluss Kizilirmak geteilte Hauptstadt der türkischen Ton- und Keramikwaren. Wir besuchen eine Weinkellerei und kosten einen türkischen Wein. Bevor wir in unser Hotel zurückkehren, wollen wir noch etwas über die für diese Region typische Kunst lernen. In der Werkstatt eines einheimischen Künstlers bewundern wir die ausgestellten Werke der Ebru-Malerei, die Kunst des Malens auf Wasser. 50 km (F, A)

8. Tag: Abschied vom Land der Feenkamine

Ein letzter Blick auf die Feenkamine Kappadokiens vom Flugzeug, eine kurze Zwischenlandung in Istanbul, und Sie sind wieder auf den Heimweg.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, A=Abendessen)

Ihr Hotel

OrtNächte/HotelLandeskat.
Ürgüp7 Kayakapi PremiumCave Hotel

Im Reisepreis enthalten

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit Turkish Airlines in der Economy - Class bis/ab Kayseri über Istanbul*
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren*
  • Rundreise in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Transfers am An - und Abreisetag*
  • Qualifizierte Dr. Tigges Studienreiseleitung
  • Komplettes Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
  • UNESCO - Weltkulturerbe Göreme
  • Begegnung mit Bewohnern einer Höhlenwohnung
  • Gespräch mit einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung
  • Alle Eintrittsgelder; Trinkgelder im Hotel
  • 7 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 7x Frühstück, 6x Abendessen
  • Kofferservice in den Hotels
  • Umfassende Dr. Tigges Reiseinformationen
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl

Wunschleistungen

  • Ballonfahrt über Kappadokien (5. Tag): 185,- €
  • Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse: 69,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 8
So erreichen Sie uns:
  • Per Telefon:
    +49 (0) 9408 - 86 98 403
    Montag - Freitag
    9-18 Uhr
    Per E-Mail:
    Schriftlich:
    Paradeast.com
    Orhalm 6a
    93177 Altenthann
    Deutschland

Reisetermine
  • 07.05. - 14.05.2016
  • 21.05. - 28.05.2016
  • 04.06. - 11.06.2016
  • 27.08. - 03.09.2016
  • 10.09. - 17.09.2016
  • 01.10. - 08.10.2016
  • verfügbar
  • ausgebucht

Abflughäfen

    Einreisebestimmungen
    • Türkei: Visumfrei für Deutsche und Schweizer Staatsbürger für 3 Monate. Notwendig sind: gültiger Reisepass oder gültiger Personalausweis. Visum erforderlich für Österreicher Staatsbürger (bei Einreise erhältlich).
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