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Große Iran RundreiseIran / StudienreisenReise Nr. 3024 Der Iran gehört zu den interessantesten Ländern der Welt. In Yazd haben sich Rituale der Zarathustralehre erhalten, in Mahan und Shiraz wandeln Sie auf den Spuren berühmter Mystiker und Dichter, und in Isfahan ist die Architektur selbst eine Hymne. Ihr Reiseleiter wird Begegnungen und Gespräche mit den stets aufgeschlossenen Menschen arrangieren.
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Teheran Teheran heißt Sie nach Ihrem Flug willkommen! Gemeinsame Fahrt in Ihr Hotel. 2. Tag: Teheran - Yazd Dieser Tag gehört vor allem den reichen Museen der Stadt. Neben dem archäologischen Nationalmuseum mit seinen Schätzen aus rund 7.000 Jahren sehen Sie das Glas- und Keramikmuseum, dessen Exponate die technischen Fertigkeiten persischer Kunst demonstrieren. Im Herzen der 15-Millionen Metropole liegt der Golestan-Palast, in dessen Gärten Sie ein erstes Mal den ausgeprägten Sinn der Perser für das Schöne spüren werden. Anschließend fliegen Sie mit einer nationalen Fluggesellschaft nach Yazd. (F, A) 3. Tag: Yazd: Stadt der Zarathustrier In Yazd, dem Zentrum der ältesten persischen Religion, des Zoroastrismus, soll Alexander der Große seine achämenidischen Gefangenen zurückgelassen haben. Ungeachtet der späteren islamischen Geschichte gilt Yazd somit als ein Refugium Altpersiens. Sie besuchen die Stätten des Zarathustra-Kultes: den Feuertempel und die Türme des Schweigens sowie einige Dörfer und Pilgerorte der Zarathustrier in der Umgebung. (F, A) 4. Tag: Yazd: islamische Kultur im Überblick Auch die islamische Kultur hat sich in Yazd in Gestalt eindrucksvoller Bauwerke verewigt. Sie besichtigen u. a. die Freitagsmoschee, das Mausoleum des Rokn al-Din, das Mausoleum der 12 Imame und das Fahadan-Viertel mit seiner dekorierten Lehmziegelarchitektur. (F, A) 5. Tag: Yazd - Kerman Auf alten Handelsrouten in Richtung Ostiran fahren Sie nach Kerman und besuchen unterwegs die aus dem 17. Jh. stammende Karawanserei von Zeyn al-Din, die einzig erhaltene Anlage ihrer Art, mit ihren mächtigen Bastionen und großzügigen Wohntrakten. 350 km (F, A) 6. Tag: Kerman: islamische Mystik Nach dem Besuch der Freitagsmoschee, deren Fliesenmosaik den Portalbau wie auch die Gebetsnische überzieht, sehen Sie u. a. den Basar und das ethnographische Museum in einem alten Hamam. Sie fahren in eine der wichtigsten Stätten der islamischen Mystik: In Mahan, das rund 2.000 m hoch liegt, befindet sich das prachtvolle Mausoleum des Sufimeisters Nematollah. Rückfahrt nach Kerman. 100 km (F, A) 7. Tag: Kerman - Shiraz Eine eindrucksvolle Fahrt durch das dünn besiedelte Hochland nach Shiraz steht Ihnen bevor. Hier spürt man bereits die Weiten Zentralasiens. Kurzer Halt in Sarvestan mit der Besichtigung des Sarvestan-Palastes aus dem 5. Jh., der von Bahram V. als Jagdpavillon errichtet wurde. Auf der Weiterfahrt sehen Sie die für Persien typischen unterirdischen Wasserkanäle, die Qanate. Ihr heutiges Ziel ist Shiraz, die Lieblingsstadt der meisten Iraner. 550 km (F, A) 8. Tag: Shiraz: Persepolis Ein Höhepunkt Ihrer Reise ist der Ausflug zur Königsstadt Persepolis, eine der faszinierendsten Ruinenstätten der Welt. Die berühmten Reliefs an den Treppenaufgängen zur Audienzhalle des Großkönigs und die Paläste von Darius und Xerxes künden von der 2.500 Jahre alten Geschichte der Perserhauptstadt. In Naqsh-e Rostam sehen Sie die Felsengräber der Achämeniden, das zoroastrische Feuerheiligtum und sassanidische Felsreliefs. In Naqsh-e Rajab wird Sie die Darstellung Shapurs I. mit seinem Gefolge auf einem Relief begeistern. In Shiraz besuchen Sie schließlich den Basar. 150 km (F, A) 9. Tag: Shiraz: Persische Poesie In Shiraz, der »Stadt der Liebe, der Rosen und der Nachtigallen«, lebten die berühmtesten persischen Dichter, Saadi und Hafiz, die auch die deutschsprachige Literatur maßgeblich beeinflussten. Sie besuchen ihre Mausoleen, die Rosenmoschee und die theologische Schule, wo Sie Gelegenheit haben werden, Lehrer und Schüler kennen zu lernen. Ein Spaziergang durch den reizvollen Eram-Garten beschließt den Tag. Ihr Reiseleiter wird Ihnen dabei die persische Poesie näher bringen. (F, A) 10. Tag: Shiraz - Isfahan Auf dem Weg nach Isfahan besuchen Sie die erste Residenz der persischen Großkönige, Pasargadae. Einsam auf einer Hochebene gelegen, finden Sie zunächst das Grab Kyros des Großen. Wenn irgendwo, dann weht hier der oft zitierte »Atem der Geschichte«. Die schlichte Architektur des Baus steht geradezu für den strengen Charakter des ersten Achämeniden. In der Nähe liegen die Bauten seiner Residenz, Vorbilder für das prächtige Persepolis. Durch die Hochebene von Dasht-e Morghab fahren Sie nach Isfahan. 490 km (F, A) 11. Tag: Isfahan: Hauptstadt der Safawiden Ihr Aufenthalt in Isfahan beginnt auf dem überwältigenden Imam-Platz, dem der große Baumeister Shah Abbas I. sein heutiges Aussehen verlieh. Den Platz säumen der safawidische Palast Ali-Qapu, die vollständig mit türkisfarbenen Fayencen verzierte Imam-Moschee und die Lotfollah-Moschee. Wunderschöne Wandmalereien begeistern bei der Besichtigung des Palastes der vierzig Säulen. Sie bummeln heute noch über den historischen Basar. Ein abendlicher Spaziergang über die romantisch angelegten Brücken des 17. Jh. beendet den Tag. (F, A) 12. Tag: Isfahan: Judenviertel und Kirchen Heute sehen Sie die Freitagsmoschee, die wie kein anderes Gebäude im Iran die unterschiedlichen Stilepochen islamischer Baukunst widerspiegelt. Von den Einflüssen christlich-armenischer Einwanderer zeugen die Vank-Kirche und das armenische Museum im Jolfa-Viertel. Der älteste Teil der Stadt ist das alte Judenviertel Juibareh. Abschließend besuchen Sie die erstaunliche Moschee mit den schwingenden Minaretten. (F, A) 13. Tag: Isfahan - Teheran Aus dem 14. Jh. stammt die Hauptmoschee von Natanz, die bezeugt, dass auch kleinere Städte sich repräsentative Gebetsstätten leisten konnten. In Kashan besuchen Sie ein altes Stadthaus mit den für diese Region typischen Windtürmen, und zu den großen Entdeckungen dieser Reise gehört gewiss die Ortschaft Abyaneh. Nirgendwo sonst können Sie die perfekt an die Landschaft angepasste Bauweise, die auf eine Verbindung von Lehmziegeln mit Backsteinen setzt, so gut studieren wie hier. Auch die alten Türen aus Walnußholz geben vorzügliche Fotomotive ab. Im Anschluss geht es vorbei an Qom in die iranische Hauptstadt. Bei guter Sicht haben Sie die Möglichkeit, den Demavend zu sehen, mit fast 5.700 m Höhe der Hauptgipfel des Elburs-Gebirges, das zwischen Teheran und dem Kaspischen Meer liegt. 420 km (F, A) 14. Tag: Teheran: moderne Metropole Am letzten Tag Ihrer Reise besuchen Sie die ehemalige Residenz der Schah-Familie in Nord-Teheran, die unmittelbar zu Füßen des Elburs-Gebirges liegt. Außerdem - zum Abschluss der Reise - das einzigartige nationale Juwelenmuseum mit der bedeutendsten Schmuckstein-Sammlung der Welt. (F, A) 15. Tag: Heimreise Heute nehmen Sie Abschied vom Iran. Fahrt zum Flughafen und Rückflug. Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels
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